Innovationsmeldungen

Energieeffiziente Blockchain Technologien in der Entwicklung

lab10 collective - 11.11.2019

Bisherige Blockchain-Anwendungen, wie die Kryptowährungen Etherum oder Bitcoin, benötigen sehr viel Energie. Würde die Blockchain Technologie auch in anderen Bereichen großflächig zum Einsatz kommen, ergäbe sich ein Widerspruch zu den Dekarbonisierungsbemühungen. Damit es dazu nicht kommt, setzen das Forschungsinstitut Australien Institute of Technology (AIT) und das Energieinstitut der Johannes Kepler Universität Linz auf die Entwicklung von energieeffizienten Blockchains. Ebenso arbeitet die Grazer Genossenschaft lab10 collective gemeinsam mit dem Innovationslabor act4.energy und dem steirischen Startup Easelink daran, eine energieeffiziente Artis Blockchain zu entwickeln. Diese sei für den Einsatz im Bereich erneuerbarer Energien und Elektromobilität gedacht und soll mit Etherum zusammenspielen. Ziel sei eine wirtschaftliche Lösung bereit zu stellen, mit der sich erneuerbar erzeugter Strom unter Nachbarn in der Gemeinschaft handeln lässt oder künftig ebenso Ladevorgänge von selbst fahrenden Elektroautos automatisiert abgerechnet werden können.

Start-up Strategie Niederösterreichs trägt Früchte

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung - 01.11.2019

Auf dem Event „Idea meets Money“ prämierte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav die besten niederösterreichischen Businesspläne. 52 Business-Pläne von insgesamt 204 Einreichungen aus ganz Österreich stammten aus der Region Niederösterreich. Zwar sei dies ein Erfolg, doch auf diesem wolle man sich nicht ausruhen und den Gründer-Spirit an Niederösterreichs Fachhochschulen weiter fördern. Erklärtes Ziel sei bis zum Jahr 2021 sollen insgesamt 85 Start-ups eine dreijährige begleitende Förderung von der Wirtschaftskammer und riz-up, der Gründeragentur des Landes Niederösterreich erhalten haben. 66 Spin-ups profitierten bereits. Damit Start-ups ihr Business zum Erfolg führen können, benötigen sie ein stabiles Fundament. Zu diesem zählt auch ein solider Businessplan, der für die Akquise finanzieller Mittel benötigt wird, wie zum Beispiel für den niederösterreichischen Fonds, der mit einem Volumen von 50 Millionen Euro in junge innovative Unternehmen investiert.

App-Store Optimierung bekommt mehr Marktrelevanz

AppRadar - 24.10.2019

Während in den letzten Jahren viel in die Einrichtung von App-Stores investiert wurde, verlagert sich zunehmend der Fokus. Unternehmen wollen nicht nur neue Softwaretools nutzen. Vielmehr geht es um eine Optimierung der Tools und das Angebot von begleitenden Services. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen, die keine eigene inhouse Optimierung betreiben, wächst der Bedarf nach auf sie zugeschnittenen Services. Diese bietet das Grazer Start-up AppRadar an. Mit ihrem Know-How übernehmen sie App-Kampagnen und bieten über ihre SaaS-Lösungen hinaus Audits und Schulungen an. Für die Erweiterung ihres Produktportfolios und den Aufbau eines internationalen Vertriebs hat AppRadar kürzlich eine weitere Kapitalerhöhung mit einem hohen sechsstelligen Betrag erhalten.

Der Climathon ist zurück in Wien!

Vienna - Climathon - 07.10.2019

Nun bereits zum fünften Mal können Startup- und Unternehmer-Teams, Entwickler, Studenten und kreative Denker gemeinsam beim Climathon Wien durchstarten. Mehr als 120 große Städte auf sechs Kontinenten beteiligen sich am 24stündigen Hackathon. Sei dabei, wenn es darum geht, an nachhaltigen innovativen Klimaschutzideen deiner Stadt zu arbeiten. Gesucht werden Lösungen zu den vier Challenges: Unterstützung nachhaltiger Gebäudesanierungen, Schienenfahrzeuge der Zukunft, Solare Gründächer und Fassaden sowie Mobilität in städtischen Randbereichen. Los geht es am 24. Oktober 2019 um 14.00 Uhr im Technologiezentrum Seestadt. Für Verpflegung, Entspannung und nette Atmosphäre ist gesorgt. Den besten Teams winken attraktive Preise sowie Möglichkeiten ihre Ideen durch Coachings und mit Unterstützung der Stadt Wien, ClimathonVienna Partner und dem EIT Climate-KIC weiterzuverfolgen. Jetzt schnell anmelden und mitmachen!

Erster österreichischer Podcast zum Thema Energie

Wien Energie - 04.10.2019

Was bewegt die österreichische Energiewelt? Der Frage geht Postcast Petajoule, Österreichs erstem Energie-Podcast auf den Grund. Initiiert von der Österreichischen Energieagentur widmet sich der Podcast Themen, wie der Transformation des Energiesystems und Umstellung auf Erneuerbare Energien, der Reduzierung von Energieverbräuchen, nachhaltige Mobilitätslösungen, Heizen und vielem mehr. Schwerpunktthema der vierten und sechsten Ausgabe des Podcast ist „Greening the Gas“. Hier erklärt DI Peter Weinelt, stellvertretender Generaldirektor der Wiener Stadtwerke und Obmann des Fachverbands Gas und Wärme, welche Rolle grünes Gas in Zukunft spielt. Gudrun Senk, Bereichsleiterin bei Wien Energie hingegen berichtet, wie ein Wechsel von Erdgas als Hauptenergieträger hin zu treibhausgasneutralen und erneuerbaren Energien auch im Wärmesektor dank Einsatz neuer Technologien erfolgen kann.

Innovative Kleinwind-Anlage vereint Virtuelle Wertpapiere in Crowdfunding-Kampagne

Blue Power - 19.09.2019

Das Startup Blue Power hat sich auf Kleinwindkraftanlagen spezialisiert. Ihre Anlagen eignen sich für den Einsatz in Privathaushalten und für den gewerblichen Betrieb. So kann, laut Blue Power, der private Strombedarf bis zu 75 Prozent durch ihre Anlagen gedeckt werden und das selbst bei geringen Windstärken. Über eine an die Anlage angeschlossene App lässt sich die Anlagenproduktion überwachen. Nachdem das Startup erste erfolgreiche Crowdfunding-Kampagnen durchgeführt haben und die ersten zehn Anlagen in Österreich und Norddeutschland aufgestellt worden, wollen sie demnächst eine weitere Crowdfunding-Kampagne auf der Wiener Crowdinvesting-Plattform Conda starten. Bei dieser sollen erstmalig auch STOs zur Anwendung kommen. Gemeint sind Security Token Offerings, verstanden als virtuelle Wertpapiere, die auf der Blockchain-Technologie basieren. Als Funding-Marke gesetzt haben sie 250.000 Euro, die sie einsammeln wollen, um weitere 100 Anlagen zu installieren und die Kosten der Anlagen zu senken.

Effizienz pur - Ultraleichtes Elektrofahrzeug mit bis zu 1600 Kilometer Reichweite

Wefunder - 12.09.2019

Einmal Laden und dann bis zu 1600 Kilometer fahren? An solch einem Fahrzeugkonzept arbeitet das kalifornische Startup Aptera und verfolgt damit das Ziel, das effizienteste Fahrzeug schlechthin zu bauen. Mit weniger Einsatz von Ressourcen, weniger Energieverbrauch und dafür eine bessere Leistung als bestehende Fahrzeugmodelle. Möglich machen soll es das besondere Design in Form eines Kleinflugzeuges sowie seine ultraleichte Bauweise. Bereits vor 10 Jahren hat Aptera seinen ersten Versuch, ein dreirädriges Elektrofahrzeug für zwei Personen zu bauen, gestartet. Damals war die Zeit noch nicht reif. Nun konnte das ursprüngliche Team Konzept und geistiges Eigentum reaktivieren. Mit ihrer kürzlich gestarteten Crowdfunding-Kampagne sammeln sie Kapital für den Bau von Prototypen und funktionstüchtigen Konzeptfahrzeugen zum Präsentieren in der Öffentlichkeit ein. Wann ein erstes Aptera-Elektrofahrzeug auf den Markt kommt und zu welchem Preis es erhältlich sein wird, ist allerdings noch offen.

Testbetrieb für erste mit grünem Wasserstoff betriebene Schmalspurbahn

Österreichischer Wirtschaftsbund, Landesgruppe Tirol - 04.09.2019

Ab dem kommenden Jahr darf sich die Tourismusregion Zillertal über eine neue Zillertal-Schmalspurbahn freuen. Sie ist die erste, die mit grünem, aus erneuerbarer Energie gewonnenen Wasserstoff fährt. Sie wird jährlich 800.000 Liter Diesel einsparen. Ihr Testbetrieb läuft bis 2023. Anschließend soll sie in den regulären Betrieb wechseln. Der Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl vom Tiroler Wirtschaftsbund sieht darin jedoch erst den Anfang. Tirol soll sich zum Wasserstoff-Pionier entwickeln und damit eine Abkehr von fossilen Energieträgern forciert werden. Zu den weiteren geplanten Projekten gehören wasserstoffbetriebene Pistenfahrzeuge.

Innovativer Crowdfunding-Ansatz zur Finanzierung von Photovoltaikanlagen

COLLECTIVE ENERGY GmbH - 27.08.2019

Durch den Einsatz von Photovoltaikanlagen kann sauberer Strom aus erneuerbarer Energie erzeugt werden. Die Verbreitung von E-Mobilitätslösungen hilft, um weniger Emissionen im Verkehr entstehen zu lassen. Doch um Energie effizient und nachhaltig zu erzeugen und nutzen zu können, ist zunächst einmal eine entsprechende Investition erforderlich. Neue Wege der Finanzierung nachhaltiger Energiesysteme beschreitet das junge Start-up COLLECTIVE ENERGY aus Wien mit innovativen Crowdfunding-Kampagnen. Sie ermöglichen als Komplettanbieter maßgeschneiderte Finanzierungslösungen zum Bau von Photovoltaikanlagen. Indem viele Menschen zum Bau von PV-Anlagen beitragen und für ihr Engagement vergünstigte Gutscheinpakete von dem jeweiligen Betrieb erhalten, werden sie als langjährige Kunden gebunden. Gleichzeitig unterstützen sie diese Betriebe dabei ohne hohe Anfangsinvestitionen bei ihrem Umstieg auf eine nachhaltige Energieversorgung. Damit das Startup seine Vision umsetzen kann, hat die Blue Minds Gruppe ihre Anteile am Start-up erhöht und wird künftig noch intensiver mit COLLECTIVE ENERGY zusammenarbeiten.

Rund 300 Einreichungen für internationale Startup Challenge

Salzburg AG - 21.08.2019

Innerhalb von sechs Wochen gingen knapp 300 Bewerbungen aus über 65 Ländern bei der internationalen Innovation Challenge der Salzburg AG ein, die nun zum vierten Mal im Rahmen ihres internationalen Acceleration-Programms ausgerichtet wurde. Zusammen mit Vertretern der Startup-Szene screente ein Team aus 20 Innovationsspezialisten der Salzburg AG die eingereichten Konzepte. Aus ihnen wählten sie anhand festgelegter Kriterien die vielversprechendsten 25 Startups aus, die vor einer Fachjury bestehend aus Top-Entscheidungsträgern des Unternehmens ihre Ideen vorstellen durften. Die 15 Finalisten, die es in die nächste Runde schaffen, präsentieren sich dann am 3. September auf der Startup Messe der Salzburg AG. Wer hier überzeugt, kann in das dreitägige Innovation-Camp im Oktober einziehen, um auf Kunden der Salzburg AG zugeschnittene Lösungsansätze und erste Prototypen im Bereich 5G-Lösungen, digitale Plattformen und smarte Energielösungen zu erarbeiten. Die Sieger des Innovation-Camps bringen ihre Prototypen und Geschäftsmodelle innerhalb von vier Monaten mit einem Projektbudget zur Umsetzung und pitchen erneut bei einem Demo Day im März 2020.

Elektrischer Car-Sharing Service in Wien gestartet

Eloop / Caroo Mobility GmbH - 15.08.2019

Eine ausschließlich aus elektrisch fahrenden Fahrzeugen bestehende Fahrzeugflotte für einen neuen Car-Sharing Service in Wien bringt das Start-up Eloop ( vormals Caroo) an den Start. Mit einer Fahrzeugflotte aus derzeit 25 Fahrzeugen startet das junge Unternehmen. Anvisiertes Ziel ist die Flotte innerhalb der nächsten Jahre auf mehrere hundert Fahrzeuge auszubauen. Nachdem das Start-up viel Aufmerksamkeit durch seine erfolgreich lancierte Crowdkampagne erhalten hat, sind weitere Investoren hinzugekommen. Zu ihnen gehört auch der ehemalige Kapitän der Fußballnationalmannschaft Andreas Ivanschitz. Der Ex-Profi-Fussballspieler unterstützt Eloop als privater Investor und Markenbotschafter. Neben Transportern und zahlreichen Zusatzangeboten setzt Eloop auf Kunden zugeschnittene Services. Wien Energie ist als Kooperationspartner ebenfalls an Bord. Sie unterstützen beim Marketing und stellen ihre Ladeinfrastruktur zur Verfügung. Die Fahrzeuge können an allen öffentlich frei verfügbaren Ladestationen geladen werden.

Maximale Energie-Autarkie mit an Wärmepumpen gekoppelten Energiemanagement-Systemen

M-TEC GmbH - 08.08.2019

Der österreichische Hersteller M-TEC GmbH setzt Schritte in Richtung Sektorenkopplung. Als weltweit erster Anbieter integriert das Unternehmen ein Energiemanagementsystem E-SMART für seine Erd- und Luftwärmepumpen. Durch die intelligente Steuerungsmöglichkeit können Produktion und Eigenverbrauch von Energie maximiert werden. So können Solarstromüberschüsse für den Betrieb der Wärmepumpe, aber auch für Batteriespeicher oder Ladestation für Elektroautos genutzt werden. Zusätzlich benötigter Strom wird dank des Systems dann gekauft, wenn er besonders preisgünstig ist. Das System ist leicht integrierbar. Es steht sowohl privaten Haushalten wie auch Gewerbeunternehmen zur Verfügung. Installierte Wärmepumpen können mit einem Modul nachgerüstet werden. Konfigurieren und bedienen lässt sich die Software-Lösung via Smartphone, Tablet und PC.

Erstes Halbjahr 2019: Investitionen von über 29 Millionen Euro durch ecoplus Regionalförder-Projekte in Niederösterreich

Österreichische Bundesforte - 31.07.2019

Die ecoplus-Regionalförderung ist auch im ersten Halbjahr 2019 hervorragend unterwegs: Insgesamt wurden 54 Regionalförder- und LEADER-Projekte erfolgreich ins Rollen gebracht. „Diese Projekte wurden durch die Landesregierung mit insgesamt 6,2 Millionen Euro gefördert. Damit konnten in den ersten sechs Monaten des heurigen Jahres in den heimischen Regionen Investitionen von 29,5 Millionen Euro ausgelöst werden. Diese Zahlen bestätigen, dass die Regionalförderung ihr Ziel, die Regionen langfristig und nachhaltig zu stärken, voll und ganz erfüllt“, zeigt sich Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav zufrieden.

Seit Anfang des Jahres wurden unter anderem das Aktionsprogramm MTB Trekking-Routen Wienerwald, der Neubau des Wirtschaftshofs im Tierpark Haag, die Aufschließung des interkommunalen Betriebsgebiets Perschlingtal, der Ausbau des Kameltheaters Kernhof oder auch Infrastrukturmaßnahmen für das international vielbeachtete Fotofestival La Gacilly Baden durch die ecoplus Regionalförderung unterstützt.

Die Regionalförderung unterstützt Gemeinden, Initiativen und Vereine dabei regionalwirtschaftlich wichtige Projekte umzusetzen. Die Projekte werden dabei direkt in den Regionen entwickelt und nicht von oben vorgegeben und das Vorgehen funktioniert in diesem Format nun seit 32 Jahren, was ein Beleg für dessen gelungenen Aufbau ist.

Einheitliche Sicherheitsstandards für E-Scooter: Österreichische ExpertInnen sind gefragt

Österreichischer Verband für Elektrotechnik OVE - 22.07.2019

E-Scooter boomen als moderne Art der Fortbewegung. Immer wieder kommt es damit aber auch zu schweren Unfällen. Deshalb sollen international gültige Standards diese in Zukunft sicherer machen. Vor allem in Großstädten wie Wien gehören E-Scooter seit rund einem Jahr zum Stadtbild. Der Gesetzgeber hat inzwischen reagiert und Regeln für die Benutzung erlassen. 25 km/h gelten als Höchstgeschwindigkeit, rechtlich sind die E-Roller dem Fahrrad gleichgestellt. Für die Fahrzeuge selbst gibt es bisher aber keine einheitlichen Sicherheitsstandards.

Das soll sich nun ändern. Ein neu gegründetes Technisches Komitee der internationalen elektrotechnischen Standardisierungsorganisation IEC wird ab Herbst einheitliche Normen für E-Scooter, Monowheels und Segways entwickeln. Dabei geht es nicht nur um die Sicherheit und Zuverlässigkeit von Fahrzeugen, Ladestationen und Akkus, sondern auch um das Thema Recycling. Laut aktuellen Studien hat ein E-Roller derzeit im Schnitt nur eine Lebensdauer von etwa drei Monaten.

Neues Kleinwasserkraftwerk für weiteren Ausbau erneuerbarer Wasserkraft

Österreichische Bundesforte - 17.07.2019

Im Tauracher Schluchtwald versorgt das Kleinwasserkraftwerk Taurach bis zu 1.900 Haushalte einschließlich eines Hotels mit erneuerbarer Energie. Betreiber sind die Österreichischen Bundesforste (ÖBf), die mit diesem das achte Kleinwasserkraftwerk in Österreich in Betrieb nahmen. Eine separate Leitung zu dem Hotel versorgt dieses direkt mit Strom aus dem Kleinwasserkraftwerk. Stromüberschüsse werden in das öffentliche Netz eingespeist. Nach einer reibungslos verlaufenden Testphase im vergangenen Jahr stellt das Jahr 2019 das erste volle Betriebsjahr dar. Mit rund 7.500 Megawattstunden (MWh) Stromerzeugung lassen sich künftig rund 6.300 Tonnen CO2 einsparen. Alle acht Kleinwasserkraftwerke zusammen kommen auf eine Stromproduktion von rund 74.000 MWh. Insgesamt erzeugen sie bis zu 74.000 Kilowattstunden (kWh) Strom aus erneuerbarer Energie und können damit rund 19.000 Haushalte versorgen.

Studie berechnet Ausbaubedarf an Ladeinfrastruktur für wachsende Elektromobilität

Österreichischer Verein für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) - 15.07.2019

Unkompliziertes schnelles Beladen von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) ist Dreh- und Angelpunkt für die elektrifizierte Mobilität. Damit verbunden ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur. Nur wieviel Ladeinfrastruktur wird benötigt? Eine aktuelle Studie des Instituts für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik der TU Wien beschäftigt sich u.a. mit dieser Frage. Sie ermittelt Ladebedarf, Ladeleistung und benötigte Energie für die BEV. Sie kommt zum Schluss, dass bei einem Anstieg von 26 Prozent batterieelektrischen PKW und 16 Prozent leichten Nutzfahrzeugen (LNF) in ganz Österreich 857.000 Ladestellen, davon 154.000 allein in Wien bis 2030 benötigt werden, um 590.000 BEV PKW und 33.000 LNF zu beladen. Die Investitionssumme wird auf 6,1 Mrd. Euro geschätzt. Davon entfallen 2,1 Mrd. Euro auf Wien. Für die BEV ergebe sich zudem ein zusätzlicher Energiebedarf in Höhe von 2,2 TWh. Das sind 3,2 Prozent des derzeitigen Energiebedarfs. Läge der Anteil BEV bei 100 Prozent würde sich ein Mehrbedarf an Energie von 20 TWh ergeben. Darüber hinaus hat die Studie die Auswirkungen auf die Strom- und Verteilnetze untersucht.

Markteintritt von Greentech-Lösungen durch Partnerschaften und Co-Creation beschleunigen

Green Tech Cluster - 01.07.2019

Als Hot Spot für „Greentech made in Austria“ hat sich Graz mit rund 200 Unternehmen und zahlreichen Forschungseinrichtungen einen Namen gemacht. Das vor Ort bestehende Green Tech Cluster fördert die Umsetzung von grünen Lösungen und die Entstehung von Startups. Dabei deckt das Cluster ein breites Band an Themen aus den Bereichen Umwelt, Energie, Mobilität und Smart Cities ab. Gezielte Unterstützung erhalten Start-ups im Green Tech Hub Graz beispielsweise bei der Suche nach passenden Wachstumspartnern. Die Start-ups bekommen sowohl einen Mentor an die Seite gestellt als auch einen Auftraggeber für gemeinsame Projekte. Auf die Weise können aus innovativen Ideen, Konzepten und Lösungen zügig vermarktbare Produkten und Dienstleistungen hervorgehen. Seine Veranstaltungen richtet das Green Tech Cluster auf Teilnehmer aus ganz Österreich aus. Über Pitches vor Unternehmen können die Start-ups direkt vor Ort Partner gewinnen.

Jährlicher Status-Bericht über öffentliche Energieforschungsausgaben für 2018 vorgelegt

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) - 24.06.2019

Gemeinsam investierten Bund und Länder in Österreich 2018 rund 144 Millionen Euro in die Energieforschung. Das ergab eine Steigerung um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und bedeutet 4,7 Millionen Euro mehr Ausgaben. Spitzenreiter ist der Bereich Energieeffizienz. Ihm wurden knapp 70 Millionen Euro gewidmet, gefolgt von den Bereichen Übertragung, Speicher und andere sowie Erneuerbare Energien mit jeweils rund 22 Millionen Euro. Ein weiterer Posten entfiel auf Querschnittsprojekte, u.a. auch auf die Vorzeigeregionen Energie des Klima- und Energiefonds mit ebenfalls rund 22 Millionen Euro. Die Erhebung erstellte das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT). Die Zahlen wurden im Rahmen des Symposiums „Monitoring und Steuerung im Energieinnovationssystem“ am 17. Juni 2019 bekannt gegeben.

Beteiligung an Funknetzplattform-Betreiber eröffnet neue digitale Geschäftsfelder für Österreichs kritische Infrastruktur

Energie Steiermark AG - 06.06.2019

Für die Digitalisierung zentraler, kritischer Infrastrukturen sind hochwertige, sichere Funknetze unerlässlich. Sie müssen besondere Sicherheitsstandards erfüllen. Auf die Bereitstellung solcher Funknetze und als alleinige Inhaberin von 450 MHz-Lizenzen in Österreich hat sich die 2013 gegründete ArgoNET GmbH spezialisiert. Sie ist eine Ausgründung aus der Telekom Austria AG. Seit 2016 kooperiert die Energie Steiermark mit der ArgoNET und hat bereits 6,5 Millionen Euro in den Ausbau von Funknetz-Infrastruktur in der Steiermark für die Digitalisierung wichtiger Infrastrukturbereiche investiert. Nun ist die E Steiermark eine 34ig prozentige Beteiligung mit der ArgoNET eingegangen. Im Zuge ihrer strategischen Partnerschaft will sie sich damit verstärkt im Wachstumsmarkt der Maschinenkommunikation (M2M) engagieren. Damit sichert sich E Steiermark den Zugriff auf eine zentrale Funknetzplattform, die den Zugang zu vollkommen neuen Geschäftsfeldern eröffnet. Dazu gehören sicherheits- und geschäftskritische Anwendungen für Unternehmen und Organisationen in Österreich, wie beispielsweise die Smart-Meter Datenübertragung.

Erneuerbare Energien Partnerschaft zwischen Visegrad-Staaten und Österreich geschlossen

Erneuerbare Energien Österreich (EEÖ) - 03.06.2019

Mit einer Kooperation der Visegrad 4 und Österreich will der Dachverband Erneuerbare Energien Österreich (EEÖ) Blockadehaltungen gegenüber klimafreundlichen erneuerbaren Technologien überwinden. Die Kooperation soll nicht nur dem Erfahrungsaustausch beim Umbau und der Einführung der Erneuerbaren in das Energiesystem dienen. Die Partnerschaft wurde ebenso zu dem Zweck initiiert, veraltete Strukturen aufzubrechen und Hürden zu überwinden, die innovative klimafreundliche Vorhaben erschweren. Ziel ist es zu zeigen, dass ein Energiesystem beruhend auf 100 Prozent erneuerbaren Energien möglich und umsetzbar ist. So setzen die Länder Tschechien, Slowakei, Polen und Ungarn nach wie vor auf Kohle und Atomenergie. Doch auch in Österreich sind längst nicht alle Barrieren überwunden. Die neu gegründete Energiepartnerschaft will den alternativen Energien mehr Sichtbarkeit verleihen, um so den Weg für ambitioniertere Nationale Energie- und Klimapläne zu bereiten.

Kooperation strickt engmaschiges Ladenetz für Österreichs Elektromobilität

Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ) - 23.05.2019

Seit März 2017 betreiben elf Energieunternehmen des Bundesverbandes für Elektromobilität (BEÖ) gemeinsam ein BEÖ-Ladenetz, welches rund 3.000 öffentliche Ladestationen umfasst und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben wird. E-Mobilitätsdienstleister SMATRICS verfügt über 450 Ladepunkte, von denen rund 250 High-Speed Stationen sind. Der Strom zum Laden aus den SMARTICS-Ladesäulen kommt aus erneuerbarer Wasserkraft. Das Beladen eines Elektrofahrzeuges in Österreich wird jetzt mit dem Zusammenschluss des Ladenetzes von SMATRICS und der elf BEÖ-Partnerunternehmen noch einfacher. Zusammen stellen sie ein 3.500 Ladepunkte umfassendes Netz bereit. Derzeit sind insgesamt 5.500 öffentlich zugängliche Ladepunkte in Österreich verfügbar. Kunden können auf das gemeinsam betriebene Netz per App oder Karte zugreifen. Ebenso ist eine direkte Vor-Ort-Zahlung per Kreditkarte möglich. Abgerechnet wird nach Zeit, in der das Fahrzeug mit dem Ladepunkt verbunden und beladen wird. In den kommenden Monaten soll das Netz weiterwachsen und ebenso Anschluss an europäische und internationale Partner finden. Mit dem Ausbau des Ladenetzes wachse die Attraktivität von E-Fahrzeugen. Aktuell liegt die Neuzulassungsquote von E-Fahrzeugen in Österreich bei drei Prozent und damit vor Deutschland.

Europäisches Projekt zur Entwicklung neuer Halbleitertechnologie gestartet

Land Kärnten - 17.05.2019

Neuartige Energiespar-Chips aus Galliumnitritt sollen helfen weniger Energie zu verbrauchen und dadurch den CO2-Ausstoß zu verringern. In den kommenden drei Jahren werden 48 Millionen Euro investiert. 26 Unternehmen aus neun europäischen Ländern beteiligen sich an der Erforschung und Entwicklung der neuen Halbleitertechnologie. Koordiniert wird das Projekt von der in Kärnten in Villach ansässigen Infineon Technologies Austria AG. Unter dem Projektnamen „UltimateGaN“ erforschen die Partner, wie sich durch Einsatz neuer Materialien Strom effizienter wandeln lässt. Mit den leistungsfähigeren Chips kann unter Beachtung von Klimaschutzaspekten der wachsende weltweite Energiebedarf bedient werden. Zudem können künftig smarte Technologien, in denen die Chips zur Anwendung kommen sollen, Kraftwerke ersetzen. Ziel des Millionenprojekts sei es daher ebenso Marktchancen zu erschließen. Der Projektauftakt erfolgte im Congress Center in Villach.

Energieautarke Wohnanlage vereint erneuerbare Energien mit innovativen Energiemanagement und Smart Building Solutions

ecocoach AG - 09.05.2019

Die Sani Immobilien AG hat gemeinsam mit dem Unternehmen ecocoach AG und dem Architekturbüro Architektur 3 ein innovatives Bauvorhaben im Schweizer Ort Buochs zur Umsetzung gebracht. Ab Herbst 2020 sollen sich hier drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 26 Mietwohnungen selbst CO2-frei mit Energie versorgen können. Als Energiequellen der Wohnanlage dienen PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 100 kWp in Verbindung mit einem Stromspeicher sowie ergänzend dazu Brennstoffzellen. Ca. 50 Prozent des Energiebedarfs der Gebäude wird so gedeckt. Den übrigen Teil liefert ein angrenzendes Wasserkraftwerk mit einer Jahreserzeugung von 380 Megawattstunden Strom. Dank intelligenter Steuerung und einer integrierten Energiemanagement- und Smart-Home-Lösung der ecocoach AG können die Bewohner dann nicht nur ihre Verbräuche erfassen und den Wohneinheiten zuordnen. Eine App ermöglicht den künftigen Bewohnern ebenso wie der Hausverwaltung die Steuerung von Heizung, Lüftung, Licht und anderen Funktionen im Gebäude. Eine Grundwasser-Wärmepumpe versorgt die Gebäude mit Warmwasser. Zehn Ladestation sind für Elektrofahrzeuge vorgesehen, deren Verbräuche ebenfalls den jeweiligen Wohnungen zugeordnet ist. Stromüberschüsse aus PV und Wasserkraft können ins Netz eingespeist werden.

Auftaktevent im Burgenland zum Stand von Energietechnnologien für eine globale Energiewende

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) - 02.05.2019

Rund um das Thema fortschrittliche und innovative Energietechnologien für eine globale Energiewende dreht sich die „Mission Innovation Austria Week 2019“ vom 6. bis 10. Mai im Burgenland. Sie wird gemeinsam vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), dem Klima- und Energiefonds und dem Innovationslabor Act4Energy ausgerichtet. An den ersten drei Veranstaltungstagen fördern interaktive Veranstaltungsformate zwischen Startups, Forschern, nationalen und internationalen Experten zum Stand der neuesten Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz, Blockchain, 5G, erneuerbarem Wasserstoff u.a. den Austausch untereinander. Am Donnerstag und Freitag geht es an zwei Konferenztagen um Österreichs Innovationslandschaft und die Rolle internationaler Forschungskooperationen sowie um „Plusenergiequartiere“ beim Smart City Day am Freitag. Im vergangenen Jahr war Österreich der globalen Initiative „Mission Innovation“ beigetreten. Ergebnisse des Events präsentiert Innovations- und Technologieminister Norbert Hofer Ende Mai 2019 beim "Mission Innovation Ministergipfel" in Vancouver.

Pilottests für Blockchain-Kühlschrank

Wien Energie - 18.04.2019

Wie Haushalte aktive Teilnehmer am Strommarkt werden können und sich mehr Transparenz sowohl beim Energieverbrauch als auch bei den Herkunftsnachweisen des Stroms herstellen lässt, untersuchen Wien Energie und Bosch in den kommenden Monaten in Pilottests ihres gemeinsam entwickelten Blockchain-Kühlschranks. Er lässt sich nicht nur individuell per App steuern, sondern auch die Herkunft des Stroms ist transparent nachvollziehbar. So können Nutzer selbst entscheiden, woher sie ihren Strom beziehen. Zwar sind alle Transaktionen öffentlich, jedoch anonymisiert und damit aufgrund der Blockchain-Technologie verschlüsselt. Der Blockchain-Kühlschrank ist eine Anwendung für eine weitreichende Blockchain-Infrastruktur, die Wien Energie mit dem Digitalpartner Riddle&Code gemeinsam für das neue Stadtentwicklungsprojekt Viertel Zwei in Wien erarbeitet. Im Rahmen des ANON Blockchain Summit in Wien haben Bosch und Wien Energie erstmalig den Blockchain-Kühlschrank präsentiert.

Österreich übernimmt Pionierrolle beim 5G-Mobilfunkstandard und Netzausbau in Europa

T-Mobile Austria - 03.04.2019

57 Millionen Euro investiert T-Mobile Austria in 5G-Frequenzen und den Ausbau des 5G-Netzes. Bis zum Jahr 2021 werden sich die Investitionskosten für Österreichs Breitbandinfrastruktur auf insgesamt rund eine Milliarde Euro belaufen. Das sei ein wichtiger Schritt für Digitalisierung, Wertschöpfung, neue Technologien, wie auch Österreichs Startup-Landschaft. Mit den 5G-Frequenzen öffnen sich die Tore für Breitbandinternet über Funk. Hohenau an der March in Niederösterreich ist nun Österreichs erste Gemeinde, bei der die 5G-Mobilfunkstationen in Betrieb gingen. Weitere Gemeinden in Niederösterreich, Tirol, Steiermark, Oberösterreich und Kärnten folgen. Durch die 5G-Mobilfunknetze erhalten auch entlegene Regionen Zugang zu schnellem Internet, ohne dass dafür eine aufwendig und teure Verlegung von Glasfaserleitungen nötig sei. Den Startschuss für den 5G-Netzausbau in Österreich gab Anfang März 2019 die 5G-Frequenzauktionen. Hier erwarb T-Mobile Austria die Nutzungsrechte als Voraussetzung für den Ausbau.

Technologie-Pioniere entwickeln für US-Markt KI und Blockchain basierte Energie-Community-Plattform

FSIGHT - 20.03.2019

Damit umweltfreundliche, nachhaltige Energieerzeugung, Speicherung und der Energiehandel zwischen Prosumern in den USA stärkere Verbreitung finden, bündeln zwei Technologiepioniere ihre Kräfte. Das aus dem kalifornischen Oakland stammende Unternehmen Solaria stellt seine Solaria Systemtechnologie und somit die Hardware, bestehend aus Solarpanelen, Wechselrichter und Speichergeräten, für das Projekt bereit. Das in Israel, in Tel Aviv ansässige Startup FSIGHT bringt seine Kompetenzen im Bereich Künstlicher Intelligenz (KI) und Big Data im Energiesektor ein. Gemeinsam entwickeln sie eine auf KI basierende Energie-Community-Plattform, die sowohl das Energiemanagement dezentraler erneuerbarer Energieanlagen wie auch den Handel der Energie zwischen Peers basierend auf der Blockchain-Technologie erlaubt. Damit können Systeme untereinander koordiniert und vernetzt werden. Eine Anbindung an Handelsmärkte ist ebenfalls vorgesehen. Die BIRD Foundation fördert das, bereits im ersten Quartal 2019 gestartete Projekt, nachdem beide Unternehmen eine internationale Ausschreibung für sich entscheiden konnten.

Wien erneut die Nr. 1 beim weltweiten Smart City Vergleich

Stadt Wien - PID-Rathauskorrespondenz - 14.03.2019

Wien behauptet sich nun schon zum zweiten Mal als „smarteste City“ der Welt. Mit seinen 2 Millionen Einwohnern ist Wien nicht nur lebenswerteste, sondern auch innovativste Stadt. Eine ganzheitliche Rahmenstrategie, die Lösungen für Mobilität, Umwelt, Bildung, Gesundheit und Verwaltung beinhaltet, bringt Wien im weltweiten Städtevergleich auf Rang eins, gefolgt von London auf Rang zwei und St. Albert in Kanada auf Rang drei. Insgesamt 153 Städte vergleicht der „Smart City Strategy Index“. Bereits 2017 stand Wien an der Spitze des Rankings. Neben dem Ausbau der digitalen Infrastruktur, wie beispielsweise dem 5G Funkstandard für mobiles Internet, setzt Wien auf digitale Lösungen für alle Altersgruppen. Damit sollen alle Bewohner der Stadt von den Vorteilen der Digitalisierung profitieren.

Sektorenkopplung-Pilotprojekt verbindet Fernwärme mit PV in Wiener Neubau-Wohnanlage

my-PV GmbH - 07.03.2019

Wärme aus Sonnenlicht zu erzeugen, ist nicht nur durch Solarthermie-Anlagen möglich. Eine 47-Kilowatt-PV-Anlage versorgt ein Neubau-Wohnprojekt in Wien seit Ende Februar 2019 mit Wärme und Strom. Damit eröffnen sich weitere Spielräume für die Sektorenkopplung und Einsatzmöglichkeiten für Power-to-Heat-Anwendungen. Denn erstmals kann nicht nur der PV-Strom in ein Stromnetz eingespeist werden, sondern auch Wärmeüberschüsse zur Einspeisung in das Fernwärmenetz genutzt werden. Technische Voraussetzung schaffen der Einsatz eines Energiemanagementsystems, Wärmespeicher und die solarelektrische Wärmetechnik von my-PV über ein Dutzend verbauter 3-Kilowatt-Einschraubheizkörper und dem AC•THOR-Leistungssteller. Das Pilot-Projekt wurde gemeinsam mit der KELAG Energie und Wärme GmbH realisiert.

Ausbau der Windenergie im Burgenland auf niedrigem Niveau

IG Windkraft Österreich - 28.02.2019

Wie die IG Windkraft Österreich bekannt gegeben hat, wurden im Jahr 2018 lediglich 20 neue Windkraftwerke mit einer Leistung von 64 MW im Burgenland errichtet. Für 2019 erwartet die IG Windkraft 22 Windräder mit 75 MW im Bezirk Neusiedl. Dort ist die Windenergie bereits am stärksten verbreitet. Derzeit gibt es im gesamten Burgenland 446 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von 1.090 MW. Für die Nutzung der Windenergie im Mittel- und Südburgenland ist eine neue Ausweisung von Flächen für die Windenergie notwendig. Positiv ist der kürzlich gestartete Prozess zur Erarbeitung einer umfassenden Klima- und Energiestrategie des Burgenlandes. Für das Ziel von 100 Prozent Erneuerbaren Energien in ganz Österreich müssten jährlich insgesamt 120 Windräder neu gebaut werden.

Nächste Phase für Europas größtes Energieforschungsprojekt ASCR in der aspern Seestadt Wien eingeleitet

ASCR - 21.02.2019

Aspern Smart City Research (ASCR) ist mit einem interdisziplinären Forscherteam von 100 ForscherInnen Europas größtes Vorzeige-Energieforschungsprojekt zur Erforschung von Lösungen für die Energiezukunft im urbanen Raum auf Basis von Echtdaten. Diese stammen aus dem Stadtentwicklungsgebiet aspern Seestadt in Wien. Hier sind in den vergangenen fünf Jahren ein intelligentes Energienetz, Wohngebäude, Studierendenheim sowie ein Bildungscampus entstanden. Ziel ist die Entwicklung von Lösungen für eine optimierte Energieerzeugung, Verteilung, Speicherung und Verbrauch basierend auf dezentral erzeugter erneuerbarer Energie, neuen Technologien und Lösungen. Intelligente Gebäude und die Anbindung an die Netzinfrastruktur sind erste konkrete Resultate aus dem Projekt für eine nachhaltige Energieversorgung, Versorgungssicherheit sowie die Entwicklung marktreifer Produkte, die die Lebensqualität in urbanen Räumen für Einwohner erhöhen. Nun startet die nächste Projektphase „ASCR 2023“, bei der es um die intelligente Vernetzung von Gebäuden, Netzen und Märkten geht. Das Projekt wurde 2013 von Siemens Österreich, Wien Energie, Wiener Netze, Wirtschaftsagentur Wien und der Seestädter Entwicklungsgesellschaft Wien 3420 AG ins Leben gerufen.

Erneuerbare Wärmestrategie für Österreich

Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) - 15.02.2019

Für eine nachhaltige Energieversorgung in Österreich braucht es auch einen Umbau des Wärmesektors, so der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ). Mit dem „Positionspapier Wärmewende“ präsentierte der Verband eine Strategie für den Aufbau einer sicheren, sauberen und heimischen Energieversorgung für die Raumwärme auf der Basis erneuerbarer Energien. Der Wärmesektor beruht in Österreich noch immer zu 60 Prozent auf fossile Energien, sprich Öl und Gas. Zur Strategie gehört eine Beschleunigung der Gebäudesanierung und der Ersatz fossiler Energieträger durch erneuerbare Energien. Eine weitere Säule ist die Erhöhung der Effizienz von bestehenden Heizungssystemen mit einer Effizienzoffensive für Heizungen. Für den Ersatz der stark umweltbelastenden Ölheizungen soll es einen mittelfristigen „Phase-out“ Plan mit Umstiegshilfen geben.

VERBUND zeigt breites Produktportfolio und Service-Innovationen auf der E-world energy & water 2019

Verbund - 08.02.2019

Mit Services rund um Direktvermarktung, Regionalnachweisen und Unterstützung beim Vertrieb von erneuerbaren Altanlagen stellt sich VERBUND als Partner für Anlagenbetreiber für die Zeit nach EEG-Einspeisevergütung auf. Weitere innovative Produkte und Services aus dem Portfolio des Stromunternehmens und Wasserkrafterzeugers sind virtuelle Energiespeicher und virtuelle Kraftwerke für das flexible Management von Markterfordernissen. Zudem gehören Demand Response, Management von Bilanzkreisen, Portfoliomanagement und moderne Lösungen, wie der Autoradar für einen automatisierten Intraday-Handel zum Leistungsangebot. Gemeinsam mit SMATRICS unterstützt VERBUND Stadtwerke und Energieversorger beim Aufbau eigener Angebote für E-Mobilitätslösungen. Seine maßgeschneiderten Lösungen und sein breites Portfolio präsentierte Verbund vom 5. – 7. Februar 2019 auf der Leitmesse für Energie- und Wasserwirtschaft, der E-world energy & water 2019.

Start-up Pavillon zum Jubiläum der Messe für Stromverteilung CIRED in Madrid

CIRED - 30.01.2019

Anlässlich des 25-Jährigen Jubiläums der internationalen Konferenz und Ausstellung über Strom-Verteilung CIRED in Madrid gibt es erstmals eine Start-up Messe. Damit setzt die Veranstaltung mit dem Start-up Pavillon und weiteren innovativen Neuerungen ihre kontinuierliche Weiter-Entwicklung fort. Für einen Stand auf der Messe am 04. und 05. Juni 2019 können sich Start-ups bewerben, die maximal fünf Jahre alt sind und nicht mehr als 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben. Sie müssen auch im Bereich der Messe CIRED geschäftlich tätig sein. Die Kosten für die begrenzten Messestände im Start-up Pavillon betragen 500 Euro. Besucher der Messe können die Start-ups mit der Messe-App bewerten und die zwei besten Start-ups erhalten eine Auszeichnung.

2018 höchste Energie-Anbieterwechselbereitschaft seit Österreichs Marktliberalisierung

durchblicker.at - 25.01.2019

Das österreichische Online-Tarifvergleichsportal durchblicker.at gab bekannt, 2018 war das Jahr mit der höchsten Wechselbereitschaft bei Strom- und Gas-Kunden seit Einführung der Marktliberalisierung in Österreich. Dabei seien Haushalte in Oberösterreich und in Wien besonders wechselfreudig. Insgesamt hätten nach Berechnungen mehr als 300.000 Haushalte ihren Energielieferanten gewechselt. Das Vergleichsportal durchblicker.at selbst verzeichnete 18 Prozent mehr Vertragsabschlüsse auf seinem Portal. Auslöser seien Preisanstiege bei Regionalversorgern, die zu 15 Prozent auf erhöhte Arbeitspreise entfielen. Verursacht hätten den Preisanstieg vor allem die international angezogenen Energiepreise sowie die Beendigung einer gemeinsamen Stromhandelszone zwischen Österreich und Deutschland. Zugleich sei das Vertrauen in alternative Energieanbieter gewachsen. Ihre Tarife lägen, trotz ebenfalls vorgenommener Preisanpassungen, immer noch unter denen von Regionalversorgern.

Österreichische Energieagentur konkretisiert Strategie für fossilfreie Zukunft

Österreichische Energieagentur - 18.01.2019

Auf dem Weg in eine fossilfreie Zukunft begleitet die Österreichische Energieagentur Politik, Wirtschaft und Verwaltung bei konkreten Maßnahmen und deren Umsetzung. Heute reiche es nicht mehr eine Vision für eine fossilfreie Zukunft zu haben, es komme jetzt auf die Umsetzung mit konkreten Maßnahmen an. Daher hat die Energieagentur ihren strategischen Schwerpunkt von „visionzero“ auf „missionzero“ geändert. Österreich braucht massive Investitionen und Innovationen in mehr Energieeffizienz und Senkung des Energieverbrauchs, Umstellung auf erneuerbare Energiequellen, Gebäudesanierungen und nachhaltiges Heizen sowie saubere Mobilität. Die Energieagentur sieht in diesen Themen einen Business Case für österreichische Unternehmen, die oft führend in nachhaltigen Technologien sind. Die Maßnahmen sollen daher in den Regionen und Gemeinden, sowie in den heimischen Betrieben umgesetzt werden. Weitere Eckpfeiler der neuen Strategie sind die Energieintelligenz mit dem Zusammenspiel einzelner Sektoren, sowie die Transformation durch die Digitalisierung der Energiebranchen.

Silicon Austria Labs startet als Forschungspartner für das digitale Ökosystem

Silicon Austria Labs GmbH (SAL) - 10.01.2019

Mit den drei Standorten Graz, Villach und Linz hat die Silicon Austria Labs GmbH (SAL) offiziell ihre Arbeit als Spitzenforschungszentrum für elektronisch basierte Systeme noch vor Ende 2018 begonnen. Im Fokus von SAL stehen Forschungskooperationen, mit denen Technologien in den Bereichen smarte Fabrik, autonomes Fahren oder intelligente Stromnetze vorangetrieben werden sollen. Aus den Forschungsprojekten heraus sollen Produkte und Lösungen in den Bereichen Energie, Mobilität, Gesundheit, Klima und Sicherheit hervorgehen. Bis 2023 sind über die Public-Private-Partnership zunächst 280 Millionen Euro an Investitionen vorgesehen. Als Gesellschafter an den Silicon Austria Labs beteiligt sind neben dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologien (BMVIT), der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI), Upper Austria Research GmbH und die Länder Steiermark, Kärnten und Oberösterreich. Gemeinsames Ziel sei die Hochtechnologieentwicklung Made in Austria.

Fresh Energy gewinnt Wien Energie Innovation Challenge 2018

Wien Energie - 21.12.2018

Unter 330 Bewerbern aus aller Welt und nach vielen Etappen hat sich das deutsche Start Up Fresh Energy bei der Schlussrunde unter den vier Finalisten der Wien Energie Innovation Challenge 2018 durchgesetzt. Bei Fresh Energy erhalten die Kunden mit der App genaue Angaben zum Stromverbrauch einzelner Geräte. Damit können sie erkennen welche Geräte besonders viel Strom verbrauchen und wo sie eventuell noch Strom einsparen können. Möglich wird dies durch einen neuen elektronischen Stromzähler und eine App, sowie einen Algorithmus, der den Stromverbrauch auf einzelne Geräte aufteilen kann. Bereits in 2019 wird eine gemeinsame Pilotphase für einen Test mit ersten Kunden starten. Die Kunden können durch dieses Angebot Energie und Kosten sparen, sowie den optimalen Tarif für ihren Haushalt ermitteln.

Salzwasser-Speicherspezialist BlueSky Energie weitet Geschäftsaktivitäten nach Deutschland aus

BlueSky Energy - 11.12.2018

Für den innovativen Energiespeicherhersteller BlueSky Energy aus Vöcklamarkt geht ein erfolgreiches Geschäftsjahr zu Ende. 2018 hat das Unternehmen nicht nur einen neuen auf Salzwassertechnologie basierenden Gewerbespeicher GREENROCK Business für Industrie- und Agrarbetriebe in Österreich auf den Markt gebracht. Ebenso sind Umsatz- und Absatzzahlen kräftig gestiegen. Um der wachsenden Nachfrage nach seinen Salzwasserspeichern nachzukommen und die Speicherlösung auch im deutschen Speichermarkt zu platzieren, will das Unternehmen 2019 seine Vertriebsaktivitäten ausweiten. Geplant ist die Eröffnung eines weiteren Unternehmensstandortes in Bayern. Bislang ist BlueSky Energy mit Standorten in Österreich und den USA vertreten. Darüber hinaus will das Unternehmen sein Vertriebsteam und sein Vertriebs- und Partnernetzwerk in Deutschland deutlich ausbauen. Neben seinem skalierbaren GREENROCK Business Speichersystem arbeitet das Unternehmen auch an Kleinspeicherlösungen, die eine autarke Stromversorgung ermöglichen.

Wien kann bis 2050 klimaneutral werden

Wien Energie - 06.12.2018

Eine von Wien Energie beauftragte Studie zeigt, dass Wien bis zum Jahr 2050 klimaneutral sein kann, wenn alle relevanten Partner mitziehen. Die von ecofys erstellte Studie zur Energiezukunft der Stadt stellt einen konkreten Fahrplan für eine massive Reduzierung der CO2-Emissionen bis 2050 dar, so Wien Energie-Geschäftsführung Michael Strebl. Sie zeigt, dass der Verkehrs- und Wärmesektor die größten Potenziale zur Dekarbonisierung bieten. Dies bedeutet, dass die Umstellung des Energiesystems über den Stromsektor hinaus gedacht werden muss. In der Wärmeversorgung sieht die Studie eine verstärkte Nutzung von erneuerbarer Fernwärme als notwendig an, insbesondere mit Geothermie und Großwärmepumpen. Im Stromsektor sieht sie Photovoltaik als wichtigste Energiequelle in Wien. Und im Verkehrssektor ist ein Wechsel zu öffentlichen Verkehrsmitteln, zum Radfahren und der Elektromobilität notwendig für die Dekarbonisierung.

Neue Wiener Bauordnung befördert erneuerbare Energien im Wärmesektor

GLOBAL 2000 - 28.11.2018

Die Novellierung der Bauordnung in Wien hat für ein breites Medien-Echo gesorgt. Bei dieser geht es jedoch nicht nur um steigende Mieten und strengere Vorgaben für Investoren. Ab 2019 wird es in Wien auch hohe ökologische Auflagen für Heizsysteme bei neuen Bauvorhaben geben. Nur noch hoch-effiziente alternative Systeme sollen eingesetzt werden, insofern dies technisch, ökologisch und wirtschaftlich machbar ist. Als wirksames Instrument für den Klimaschutz könne die neue Wiener Bauordnung Öl- und Gasheizungen zugunsten von erneuerbaren Energien verdrängen und diesen den Durchbruch auch im Wärmebereich ermöglichen. Laut der österreichischen Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 greift die Regelung jedoch nur bei größeren Sanierungen und Bauprojekten. Die Organisation spricht sich daher für eine "Sanierungsoffensive für Wien" aus, da die Rate für umfassende thermische Sanierungen derzeit lediglich 0,4 Prozent beträgt.

Fördermittel für vorbildliche Mustersanierungen verfügbar

Klima- und Energiefonds Österreich - 21.11.2018

Wer betrieblich genutzte und öffentliche Gebäude umfassend energetisch sanieren möchte, kann bis Ende Februar 2019 weitere Fördermittel beantragen. Im Förderprogramm „Mustersanierung“ erhalten ambitionierte vorbildliche Projekte zusätzliche Förderung. Diese Projekte sollen für andere Eigentümer oder Betreiber aufzeigen, wie sie mit innovativen Technologien ihre Gebäude klimafreundlich machen können. Dazu stellt der Klima- und Energiefonds in Koopera­tion mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) bis zu 3 Millionen Euro zur Verfügung. Ein Drittel der Förderung soll auf Gebäude in den 91 Klima- und Energie-Modellregionen entfallen. An die Projekte werden hohe Anforderungen gestellt, so müssen erneuerbare Energien nach der Sanierung den Energiebedarf zu 90% abdecken können. Für Interessierte bietet der Klima- und Energiefonds neben den Informationen unter www.mustersanierung.at eine kostenlose inhaltliche Beratung an.

Schweizer Batteriehersteller senkt Herstellungskosten von Elektrofahrzeugen

ecovolta - 16.11.2018

Einen Löwenanteil der Herstellungskosten von Elektrofahrzeugen macht die Batterie als Fahrzeugkomponente aus. Bislang waren Elektrofahrzeuge nur wirtschaftlich, wenn es für unterschiedliche Fahrzeugtypen speziell entwickelte Akkupacks in hoher Stückzahl gab. Der Schweizer Batteriesystem-Herstellers ecovolta hat eine Gesamtlösung auf den Markt gebracht, die sich ebenso für kleine und bestehende Fahrzeugserien eignet. Die als Gesamtlösung konzipierte Li-Ionen Traktionsbatterie kann in Verbindung mit einem integrierten Batteriemanagementsystem schnell verbaut werden und ist innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit. Die evoTractionBattery wird mit Spannungen von 24, 48 und 400 Volt geliefert. Sie verfügen über Kapazitäten von 2,5 kWh bis 15 kWh. Alle Batteriepacks sind vollständig zertifiziert. Bis zu 16 Batterien können beliebig seriell verschaltet und bis zu 32 Stränge parallel verschaltet werden. Damit sind Gesamtkapazitäten von bis zu rund 7.600 kWh möglich.

Neue Photovoltaikanlage für Bergbahnen im Kühtai

Bergbahnen Kühtai GmbH&Co KG - 12.11.2018

Eine neue Photovoltaikanlage auf dem Haus des Tourismus im Kühtai erzeugt die Jahresmenge an Strom um den Doppelsessellift „StartBahn“ während des Winters komplett mit Strom zu versorgen. Dies ist Teil der Strategie um den höchst gelegenen Wintersportort in Österreich dauerhaft mit nachhaltiger Energie zu versorgen. Ein Fernheizwerk produziert bereits seit 2015 nachhaltige Wärme mit Biomasse und versorgt die Tourismusbetriebe, die damit über 800.000 Liter Heizöl in der Saison einsparen. Künftig soll eine Stromtankstelle Elektrofahrzeuge an vier Ladesäulen zu je 11 kW mit Strom versorgen. Der Strom kommt aus dem naheliegenden Pumpspeicherkraftwerk Sellrain-Silz. Dieses produziert mehr als 12 Prozent des Strombedarfs von Tirol.

Preiswerter Neubau nutzt Solarstrom für Heiztechnik

my-PV GmbH - 01.11.2018

Ein Ende September fertiggestelltes Einfamilienhaus in Ried in Oberösterreich deckt kostengünstig seinen Strom- und Wärmebedarf aus einer PV-Anlage. In dem Neubau wird Strom und Wärme über PV gekoppelt. Den Strom für das Niedrigenergiehaus liefert fast vollständig eine an das netz angekoppelte 11-Kilowatt-Solaranlage. Er wird ebenso zur Wärmeerzeugung genutzt. Mit ihm lässt sich der installierte Elektroboiler und die elektrische Fußbodenheizung beheizen. Möglich macht dies der Photovoltaik-Power-Manager AC•THOR von my-PV, der als Leistungssteller in den Neubau integriert wurde. Eine Wärmepumpe ist damit nicht mehr nötig. Weder für die Installation, noch für den fortlaufenden Betrieb oder die Wartung fallen hohe Kosten an. Die gesamte Heiztechnik wurde für 15.000 Euro auf 100 Quadratmeter Wohnfläche verbaut. Insgesamt kostete der Neubau weniger als 100.000,- Euro.

„Sonnenstrom ab Hof“ bietet Strom von Landwirten für Haushalte an

MyElectric - 24.10.2018

Landwirte in Österreich können ihren überschüssigen Strom aus der Photovoltaik-Anlage im Online-Marktplatz „Sonnenstrom ab Hof“ des Energieversorgers MyElectric direkt an Haushaltskunden anbieten. Bereits 50 Landwirte beteiligen sich an diesem Marktplatz. Für die Haushaltskunden, die bei MyElectric Kunde sein müssen, ist der Strom deutlich günstiger und sie können sich den Produzenten aussuchen. Damit bekommt der Strom für sie ein Gesicht und ist nicht mehr anonym. Die beteiligten Landwirte gehören dem Verein Bestpreis-Agrar an. Je nach Nachfrage werden weitere landwirtschaftliche Betriebe aufgenommen. Weitere Prosumer und erneuerbare Energien können ebenfalls noch aufgenommen werden bei entsprechender Nachfrage. Für die Teilnahme wird weder ein Speicher noch ein Smart-Meter benötigt.

Grüner Wasserstoff aus Stromüberschüssen von PV-Anlagen erzeugt

Fronius Solar Energy - 17.10.2018

Genauso wie bei Windkraftanlagen produzieren PV-Anlagen Stromüberschüsse. Diese zu verwerten und daraus über Elektrolyse-Verfahren Wasserstoff zu erzeugen, hat sich das Unternehmen Fronius Solar Energy auf die Fahnen geschrieben. Seit Mai erzeugt die im österreichischen Thalheim bei Wels in Betrieb genommene Pilotanlage grünen Wasserstoff. Dieser wird für das innerbetriebliche Betanken von Brennstoffzell-Fahrzeugen genutzt. Gleichzeitig kann dieser für die Rückumwandlung in Strom und Wärme verwendet werden. Die SOLH2HUB-Betankungsanlage ist ein Baustein und Bestandteil der Unternehmensstrategie Sonnenergie so effizient wie möglich, durch Kopplung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität zu nutzen. Das Unternehmen sieht in Wasserstoff, aufgrund seiner vielfältigen Nutzungsoptionen, einen Energieträger mit hohem Zukunftspotenzial.

Kleinwasserkraftwerke in Österreich könnten für Ausbau der Ladeinfrastruktur genutzt werden

Kleinwasserkraft Österreich - 10.10.2018

Ein großer Teil der über 3.500 Kleinwasserkraftwerke in Österreich liegt verkehrstechnisch günstig. Daher wäre es naheliegend den dort erzeugten Strom vor Ort für die Elektromobilität anzubieten. Damit ließe sich die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Österreich schnell ausbauen ohne das Stromnetz zu belasten. Zudem wüssten die Kunden dann genau wo der Strom herkommt und wären sich sicher, dass sie sauberen Ökostrom für ihr Elektroauto nutzen, so der Verband der Kleinwasserkraftwerke in Österreich. Dazu seien jedoch regulatorische Anpassungen notwendig. Derzeit ist eine Ökostrompauschale von fast 15.000,- EUR im Jahr zu entrichten, wenn ein Kraftwerk nicht mehr den gesamten Strom in das Netz einspeist. Dies verhindert die Einrichtung von Ladestationen direkt an Kleinwasserkraftwerken, wo die Leitungsinfrastruktur mit der notwendigen Leistung bereits vorhanden ist.

Trennung der gemeinsamen Stromhandelszone zwischen Deutschland und Österreich

E-Control - 04.10.2018

Mehr als 15 Jahre haben Österreich und Deutschland gemeinsam einen Strommarkt betrieben. Nun wurde die gemeinsame Strompreiszone am 1. Oktober 2018 aufgehoben. Damit ist der Weg frei für unterschiedliche Großhandelspreise für Strom in beiden Ländern. Die Trennung erfolgte auf Beschluss der europäischen Regulierungsbehörde ACER. In enger Zusammenarbeit haben die österreichische Netzregulierungsbehörde, E-Control und die deutsche Netzagentur ihn unter Einbindung von allen betroffenen Übertragungsnetzbetreibern, Strombörsen und Marktteilnehmern umgesetzt. Mit der Trennung soll erreicht werden, dass sich der Stromhandel stärker als bislang an reale Stromnetzsituationen anpasst und Energieflüsse im europäischen Netzbetrieb besser geregelt werden können.

Vorarlberger Kraftwerke AG ermöglichen Stromhandel zwischen Nachbarn

Vorarlberger Kraftwerke AG - 27.09.2018

Auf dem neuen Marktplatz Stromify bieten die Vorarlberger Kraftwerke AG in ganz Österreich die Möglichkeit, den Stromerzeuger direkt auszuwählen. Die Plattform bietet den Betreibern von Kleinwasserkraftwerken, Biomasse- oder Photovoltaikanlagen an, sich zu präsentieren und ihren Strom anzubieten. Die Kunden können ihren Stromlieferanten dann nach eigenen Präferenzen zur Art der Erzeugung, zum Standort oder der Sympathie nach auswählen. Nach Abzug aller Abgaben und Steuern landet der Strompreis vollständig beim Erzeuger. Für den Start sucht stromify noch 200 Pionierkunden unter marktplatz.stromify.at, um den Marktplatz optimal auf die Wünsche der Kunden einstellen zu können. Erst nach dieser Testphase soll stromify für alle Kunden zugänglich sein. Dann können Verbraucher nicht nur Lebensmittel regional einkaufen, sie können auch den Stromerzeuger kennenlernen.

Österreichs EU-Ratspräsidentschaft setzt mit Hydrogen-Initiative starkes Signal für grünen Wasserstoff

BMNT - Bundesministerium Nachhaltigkeit und Tourismus - 20.09.2018

Österreich hält aktuell die Ratspräsidentschaft und damit den Vorsitz der EU-Energieminister*Innen inne. Im Rahmen dieser ist eine „Hydrogen-Initiative“ auf dem Weg gebracht worden, der sich zahlreiche Staaten, Organisationen und Unternehmen aus Europa angeschlossen haben. Um die europaweit vereinbarten Klima- und Energieziele für 2030 zu erreichen, wollen sie gemeinsam an neuen Lösungen und Anwendungen zur Nutzung der grünen Wasserstofftechnologie arbeiten. Damit soll erneuerbar erzeugter Wasserstoff sowohl als Energiespeicher, wie auch als Kraftstoff für Fahrzeuge stärker genutzt werden, um die Dekarbonisierung voranzubringen.

Neue Publikation im Auftrag der E-Control über Stromspeicher in Unternehmen

Energie Control Austria - 12.09.2018

Das Energieinstitut der Wirtschaft hat im Auftrag der Energie Control Austria und mit Unterstützung der Wirtschaftskammer Österreich eine Broschüre über den Nutzen von Stromspeicher in Unternehmen veröffentlicht. Der Einsatz von Stromspeicher werden heute auch in Unternehmen immer interessanter. Neben der Speicherung von Strom aus der Photovoltaik-Anlage bieten sie die Möglichkeit teure Lastspitzen zu reduzieren und vor Stromausfällen zu schützen. Bei entsprechenden Tarifen können die Speicher Strom aufnehmen, wenn der Preis gering ist und ihn wieder abgeben bei höheren Preisen. Allerdings reichen diese Anwendungen noch nicht aus für einen wirtschaftlichen Einsatz. Die Broschüre enthält wichtige Informationen über die Leistungsparameter von Stromspeicher, die unterschiedlichen Zellen und deren Eigenschaften, sowie weitere Informationen, die beachtet werden müssen bei der Investition.

Österreich startet Umsetzung der Technologie-Roadmap für Energiespeicher

Klima- und Energiefonds - 28.08.2018

Energiespeicher zählen zu den Schlüsseltechnologien der Energiewende. Daher haben das österreichische Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) und der Klima- und Energiefonds einen Umsetzungsplan zur Technologie-Roadmap „Energiespeichersysteme in und aus Österreich“ vorgestellt. Darin enthalten sind zehn Handlungsfelder, welche die weitere Entwicklung und Anwendung von innovativen Speichersystemen „made in Austria“ forcieren sollen. Der Umsetzungsplan enthält die gesamte Wertschöpfungskette von der Produktion über den Betrieb bis zum Abbau bzw. Recycling der Speichersysteme. Dazu gehört die Forschung und Entwicklung neuer Speichertechnologien, Innovationen im gesamten Lebenszyklus, Synergien aus der Sektorenkopplung, Digitalisierung, Langzeitspeicher, die Sicherstellung der Versorgungssicherheit, die Stärkung von Prosumer und damit einhergehend die Regionalisierung, bzw. die Dezentralisierung. Der Klima- und Energiefonds hat eine Übersicht über weitere Informationen zur Energiespeicher Technologie-Roadmap.

Firma ÖkoFen stellt seine Fahrzeugflotte in Rohrbach auf Elektro um

ÖkoFen - 23.08.2018

Im Rahmen seines „Clean Mobiliy Program“ stellt die Firma ÖkoFen ihre Fahrzeugflotte auf E-Fahrzeuge um. 25 neue Elektrofahrzeuge verkehren nun im Mühlviertel. Den Strom für die Fahrzeuge liefert eine PV-Anlage. Dazu unterstützen Strom erzeugende Pellet-Öfen von der Firma die Beladung, vor allem dann wenn die Sonne nicht scheint. Zugleich hat sich das Unternehmen für die Erweiterung der Ladeinfrastruktur in der Region stark gemacht. So sind zu acht bestehenden Stromtankstellen, 18 neue an den Standorten Niederkappel und Lembach hinzugekommen. Die Klima- und Energiemodellregion Donau-Böhmerwald kommt mit dem Bezirk Rohrbach damit auf die höchste Dichte an zugelassenen Elektrofahrzeugen in Österreich und will anlässlich dessen eine Infomesse „E-Motion Rohrbach“ ausrichten.

Kärnten hat den höchsten Anteil erneuerbarer Energien in Österreich

Österreichischer Biomasse-Verband - 14.08.2018

Trotz eines überdurchschnittlichen Energieverbrauchs verursachen die Kärntnerinnen und Kärntner mit 8,3 Tonnen CO2 pro Kopf weniger Treibhausgasemissionen als ein Durchschnittsösterreicher (9,1 Tonnen). Dies liegt an dem hohen Anteil Erneuerbarer Energien am Bruttoinlandsverbrauch von mehr als 51%, in 2014 betrug er sogar schon 58%. Am stärksten ist die Bioenergie mit 62%, was der Österreichische Biomasse-Verband mit dem hohen Waldanteil in Kärnten begründet. Auf Platz zwei liegt die Wasserkraft mit 35%, alle anderen Erneuerbaren Energien fristen jedoch ein Schattendasein. So kommt die Biomasse alleine auf 32% des Energieverbrauchs in Kärnten, mehr als in jedem anderen Bundesland. Der größte Teil der Biomasse stammt aus Hackgut und Sägenebenprodukten, danach kommt die Ablauge der Papierindustrie und Brennholz. Fast die Hälfte der benötigten Raumwärme, 49%, stammt in Kärnten von Holz. Der Strom stammt zu 85% aus Wasserkraft.

Deponie wird regionaler Öko-Energielieferant

Stadt Wien - 10.08.2018

Die Deponie Rautenweg in Wien am Standort MA 48 versorgt sich bereits seit 2014 selbst mit Solarenergie. Vor kurzem ist eine weitere Solaranlage in Betrieb genommen worden. Mit ihr erzeugt die Deponie mehr Strom als sie für den Betrieb und Eigenverbrauch benötigt. Die neue Anlage soll bis zu 250.000 kWh Strom pro Jahr erzeugen. Das ist in etwa so viel wie der Strombedarf von durchschnittlich 100 Haushalten in Wien. Zusammen mit der bereits bestehenden Anlage und einer Solarblume sollen es bis zu 410.000 kWh erzeugte Solarenergie pro Jahr werden. Vorgesehen ist die Stromüberschüsse in das Wiener Stromnetz zu überführen. Weiteren Strom erzeugt die Deponie über die Verstromung von Deponiegasen, wie Methan über eine Verstromungsanlage. Auch die dabei frei werdende Abwärme findet Verwendung. Sie wird in Form von Wärme und Warmwasser in dem angrenzenden neu errichteten Tierschutzkompetenzzentrum genutzt.

Brauerei stellt Abwärme für Wärme-Energieversorgung bereit

Brau Union Österreich AG - 10.08.2018

Die Brau Union Österreich und EVN setzen in den kommenden Jahren ein innovatives Konzept zur Nutzung von biologischer Gärwärme für 900 neu errichtete Wohneinheiten in Schwechat in Niederösterreich um. In Verbindung mit einer Wärmepumpe wird die beim Brauprozess frei werdende Abwärme für Heizung und Warmwasseraufbereitung genutzt. Die Kooperation der beiden Unternehmen schafft die Voraussetzung zur sinnvollen und effizienten Verwendung vorhandener Ressourcen. Das hebt wirtschaftliche wie auch ökologische Potenziale gleichermaßen. Die Abwärmenutzung ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie der Brau Union Österreich.

Niederösterreich setzt Maßstäbe in der Energiewende im Wärmesektor

Österreichischer Biomasse-Verband - 02.08.2018

Zu Energiewende und Klimaschutz gehört auch der Wärmesektor. Niederösterreich geht hier voran und hat bereits zum 01.01.2019 das Verbot von Ölheizungen beschlossen. Die Nutzung von Heizöl zu Heizzwecken ist in Niederösterreich bereits deutlich zurück gegangen in den letzten Jahren. Heizöl steht nur noch an dritter Stelle der Energieträger nach Erdgas und Holzbrennstoffen. Deutlich zugenommen bei Heizungsanlagen haben auch Solarthermie und Wärmepumpen, sowie Fernwärme. Durch den Ausbau von Biomasse-Heizwerken hat sich die Fernwärmeproduktion seit 2005 verdoppelt. Niederösterreich liegt mit der erzeugten Fernwärmemenge knapp hinter Wien auf Platz zwei und beim Anteil von erneuerbarer Fernwärme mit 67% bundesweit auf Platz vier. Der Energieverbrauch ist der höchste in ganz Österreich mit einem Viertel der gesamten Republik. Dafür liegt der Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch mit 34% etwas über dem Schnitt des gesamten Landes.

Österreich gab 2017 über 10 Milliarden Euro für Energieimporte aus

Austrian Energy Agency - 26.07.2018


Den gleichen Betrag, den Österreich in 2017 als Überschuss im Tourismus erwirtschaftet hat, hat Österreich vergangenes Jahr für Energieimporte ausgegeben. Das entspricht 10,7 Milliarden Euro, bzw. 7,9 Milliarden Euro nach Abzug der Einnahmen aus Energieexporten. Der Betrag wurde verwendet für die Einfuhr von mineralischen Brennstoffen, wie Erdöl, Erdölerzeugnissen, Gas und Kohle, sowie für elektrischen Strom. Den größten Anteil machen dabei Erdöl und Erdölprodukte mit 6,2 Mrd. Euro, sowie Gas mit 2,6 Mrd. Euro aus Die Angaben stammen von der österreichischen Außenhandelsstatistik für das Jahr 2017. Einen wichtigen Hebel zur Reduzierung der Ausgaben für Energieimporte sieht die österreichische Energieagentur in der Reduzierung des Energiebedarfs von Gebäuden durch eine energetische Modernisierung, sowie in Heizsystemen die keine fossilen Energien benötigen. Ein weiterer Schritt in eine höhere Unabhängigkeit ist der Wandel im Verkehrssektor zur Elektromobilität.

Open Data-Plattform unterstützt Markteinführung grüner Technologien

Wien Energie - 20.07.2018

Mit neun Projekten und 55 Unternehmens- und Forschungspartnern ist das Green Energy Lab das größte nationale Innovationsprojekt in Österreich. Beteiligt sind das Bundesland Wien, Niederösterreich, das Burgenland und die Steiermark. Es geht um die Markteinführung neuer Technologien und Anwendungen im Umfeld der erneuerbaren Energien. Das Lab arbeitet mit einem selbst entwickelten Open Innovation Ansatz, in dem alle Ergebnisse in eine Open Data-Plattform einfließen. So auch die Daten aus dem größten Projekt Thermaflex des Green Energy Labs. Dieses befasst sich mit neuen Technologien zur Effizienzsteigerung im Bereich der Fernwärme. Es geht um die flexible Nutzung thermischer Energie unter Einsatz von regenerativer Technik. Neben Wien Energie sind 26 weitere Industrie-, Forschungs-, Kommunal- und Regional-Partner an Thermaflex beteiligt.

So werden aus Stromgebühren Finanzierungsraten

enerix - 19.07.2018

Was in der Auto- und Möbelindustrie seit Jahren praktiziert wird, erreicht nun auch die Energiebranche. Der Rundum-Service, der Kunden neben Produkt auch eine Finanzierung bietet. Die enerix GmbH hat mit dem Solarkredit nun einen Service gestartet, bei dem Kunden Zugriff auf ein schlüsselfertiges Solarsystem und gleich passend dazu eine Finanzierung dieser aus einer Hand erhalten. Das erspart Kunden den Gang zur Bank und Aufträge lassen sich schneller realisieren. Für Kunden wächst die Attraktivität solcher Angebote, da sie ihren Strom selbst erzeugen und die Anlage mit ihren wegfallenden Stromgebühren bezahlen können. Zwar minimiert das Einbringen von Eigenkapital die monatlichen Raten. Doch auch ohne diese kann sich eine Solaranlage auf das Dach gesetzt werden. Sobald die Anlage abgezahlt ist, gibt es den Strom dann gratis.

Erneuerbares Großspeicherprojekt HELIOS erhält Energy Globe Styria Award 2018

Energie Graz - 11.07.2018

Südöstlich von Graz auf dem Gelände der „Altdeponie Köglerweg“ hat ein europaweit einzigartiger Ansatz für Wärmespeicherung in Kombination mit Nutzung von erneuerbarer Energie Anwendung gefunden. Mit dem Großspeicherprojekt HELIOS wird ein neuartiges dezentrales Wärmeversorgungskonzept umgesetzt. 2017 ging hier der drucklose Fernwärmespeicher in Betrieb. Über den kombinierten Einsatz einer Großsolaranlage, ein Deponiegas-Blockheizkraftwerk und eine Power-to-Heat-Anlage erfolgt die Wärmegewinnung und -versorgung. Im Regelbetrieb liegt die Wärmeleistung bei ca. 3,5 Megawatt. Die Bedienung von Spitzenlasten bis zu 10 Megawatt ist ebenfalls möglich. Der jährliche Wärmeertrag, mit dem das Fernwärmenetz in Graz versorgt wird, liegt bei rund 2,5 GWh und soll nach Endausbau 4,8 GWh betragen. Das Großspeicherprojekt HELIOS ist Vorzeigeprojekt für Graz und wurde mit dem Energy Globe Styria Award 2018 ausgezeichnet. An der Umsetzung beteiligt sind neben Energie Graz, die Stadt Graz und Holding Graz. Unterstützt wird das Projekt durch das Land Steiermark und dem Klima- und Energiefonds.

Sonnenpower auf den Dächern der Generali-Arena für den FK Austria Wien

Verbund - 06.07.2018

Das sich Fußball mit Nachhaltigkeit verbinden lässt, stellt die neue Generali-Arena des FK Austria Wien als Vorzeigeprojekt unter Beweis. 24 Monate dauerte der nachhaltige Umbau. Nun verfügt das Stadium über modernste, ökologische und effiziente Gebäudestandards, zertifiziert durch das internationale Auszeichnungssystem DGNB der Österreichischen Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI). Neben Gebäudedämmung, Nutzung von Niederschlägen zur Bewässerung der Rasenfläche, modernste Wärme- und Kühltechnik, effiziente Rasenheizung, LED-Beleuchtung und weiteren nachhaltigen Technologien verfügt das Stadium über zwei Photovoltaik-Anlagen. Auf dem Dach der Nordtribüne ist eine Fläche von 1.640 m2 mit PV-Paneelen verbaut. Die Anlage erzeugt mit einer Leistung von 280 kWp rund 300.000 Kilowattstunden Eigenstrom pro Jahr. Eine zweite kleinere PV-Anlage befindet sich auf der Austria-Akademie. Beide Anlagen verfügen über eine Gesamtleistung von 340 kWp. Projektierer der Anlagen ist die SOLVATA, Tochterunternehmen von VERBUND, Österreichs größtem Stromerzeuger sowie langjährigem Sponsor und Partner des FK Austria Wien.

Baden-Württemberg fördert flächendeckendes Elektro-Ladenetz

EnBW - 02.07.2018

Mit einer Förderung durch das Land Baden-Württemberg soll ein Konsortium von EnBW, 74 Stadtwerken und Versorgern, sowie drei Kommunen eine flächendeckendes Ladenetz für Elektrofahrzeuge aufbauen. Das Ziel ist es die nächste Ladestelle in einer Entfernung von maximal zehn Kilometer zu erreichen. Ein Raster von zehn mal zehn Kilometer soll mindestens eine Ladesäule mit 22 kW Leistung enthalten. In einem weiteren Raster von 20 mal 20 Kilometer soll es mindestens eine Ladesäule mit 50 kW Ladeleistung geben. Das Landesprogramm hat den Namen „Flächendeckendes Sicherheitsladenetz für Elektrofahrzeuge“ (SAFE) und soll bereits im April 2019 abgeschlossen sein. Insgesamt beinhaltet es mehr als 400 Ladestationen, die für mindestens sechs Jahre von den Partnern betrieben werden müssen. Die Partner betreiben bereits 300 Ladestationen. Kunden sollen über Roaming an allen beteiligten Ladestationen ihr Fahrzeug laden können.

Klima- und Energie- Modellregionen in Österreich mit Schwerpunkt thermische Speicher

Klima- und Energiefonds - 27.06.2018

Bisher sind 772 österreichische Gemeinden Teil einer der 91 Klima- und Energie-Modellregionen (KEM). Aktuell läuft eine neue Ausschreibung des Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT). Dieses ist mit 10,8 Millionen Euro dotiert und setzt erstmals auch einen Schwerpunkt auf Pilotprojekte für thermische Speicher. Das Ziel des Programms ist es Klimaschutzprojekte in die Regionen zu bringen und vor Ort neue Arbeitsplätze zu schaffen. Der neue Schwerpunkt thermische Speicher unterstützt Pilotprojekte der Modellregionen in diesem Bereich. Daneben gibt es Förderung u.a. für Ladestellen, Mustersanierungen und PV-Anlagen auf öffentlichen Dächern. Die österreichischen Klima- und Energie-Modellregionen sollen Vorbild für andere Regionen werden auf dem Weg zum Ausstieg aus der Nutzung von fossilen Energien. Anträge zur Förderung als Klima- und Energie-Modellregion können beim Klima- und Energiefonds eingereicht werden.

Solarstrom für die Ottakringer AG in Wien

Wien Energie - 22.06.2018

Die Wien Energie AG und die Ottakringer Getränke AG, errichten gemeinsam eine der größten Aufdach-Photovoltaikanlagen in Österreich. Das modernste Getränkehandelshaus Europas erhält eine PV-Anlage mit 310 kWp Leistung und wird damit zur drittgrößten PV-Anlage der Wien Energie für ein Gewerbe-Objekt. Die Anlage besteht aus 1.147 Photovoltaik-Modulen, verteilt auf über 5.200 Quadratmetern Dachfläche. Sie soll mehr als ein Viertel des Gesamt-Strombedarfs des Logistikzentrums abdecken können, das entspricht einer jährlichen Erzeugung von rund 252.000 Kilowattstunden (kWh) und spart pro Jahr rund 104 Tonnen CO2 ein. Der Strom wird zum größten Teil direkt vor Ort verbraucht. Wien Energie investiert 320.000 Euro in den Ausbau der Solarenergie, alleine in den nächsten fünf Jahren wollen sie 100 Millionen Euro in den Ausbau der Photovoltaik investieren.

Batteriespeicher reduziert Lastspitzen in Industrie-Unternehmen

IBC Solar - 19.06.2018

Batteriespeicher können unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Für Unternehmen in der Industrie ist der Ausgleich der Spitzenlasten, sogenanntes Peak-Shaving, besonders interessant. Damit können sie teure Lastspitzen beim Strombezug kappen und Kosten sparen. IBC Solar hat einen solchen Speicher zusammen mit einem Energiemanagement-System beim Unternehmen MOLL Akkumulatoren in Bad Staffelstein in Betrieb genommen. Die Lithiumbatterie mit 80 Kilowattstunden (kWh) Nutzkapazität, ein Wechselrichter und ein Batteriemanagementsystem (BMS) sind in einem Container auf dem Gelände der Firma Moll untergebracht. Der Speicher und das Energiemanagementsystem (EMS) sind exakt auf den Bedarf von Moll Akkumulatoren ausgelegt. Sie kappen künftig teure Lastspitzen im Strombezug und sparen rund 10.000 Euro im Jahr. Dies geschieht durch die Nutzung von Strom aus dem Speicher, der im normalen Netzparallelbetrieb geladen wird. Das Ziel ist es eine dauerhafte Lastreduzierung von 80 kW zu erreichen.

Patentierte Entschwefelungstechnik für sauberes Bio-Gas

TU Wien - 15.06.2018

Forscher der TU Wien haben ein patentiertes Abscheideverfahren für Schwefelwasserstoff in Biogas-Anlagen entwickelt. Insbesondere bei eiweißhaltigen Ausgangsstoffen für die Anlagen entsteht Schwefelwasserstoff als unerwünschtes Nebenprodukt. Damit Bio-Gas zur Energiegewinnung genutzt werden kann, muss dieses erst aufwendig entfernt werden. In einem chemischen Waschgang bringen die Forscher das Bio-Gas mit Natronlauge für 50 bis 100 Millisekunden in Kontakt, wodurch der Schwefelwasserstoff entfernt wird. Nach ersten Tests im Labor waren auch die Tests im industriellen Maßstab erfolgreich. Mit einem Bio-Gaserzeuger aus Deutschland haben die Forscher das Verfahren in einer Pilot-Anlage auf 500m³ Biogas pro Stunde hoch-skaliert. Zudem ist die Anlage in der Lage, schnell auf schwankende Schwefelkonzentrationen zu reagieren. Die Forscher und Entwickler erhoffen sich mit dem bereits international zum Patent angemeldeten Verfahren der Bio-Gas-Technologie weiteren Aufschwung zu geben. Präsentiert wurde die Technologie auf der Verfahrenstechnik-Messe ACHEMA.

Stadtwerke München treiben mit Errichtung eines LoRa-Netzes Digitalisierung voran

Stadtwerke München - 07.06.2018

Durch den Aufbau eines stadtweiten LoRa-Netzes soll München smarter werden. Dieses Netz, LoRa steht für Long Range gleich große Reichweite, ist ein kostengünstiges
und energiesparendes Funknetz für das Internet der Dinge. Es ermöglicht die Vernetzung von unterschiedlichen Gegenständen und Anwendungen. Nutzer können die Stadtwerke München (SWM) selbst sein, die damit z.B. den Füllstand der Bremssandkisten in Trams überwachen können, aber auch Gewerbe- und Industrie-Unternehmen. Mit dem Netz lassen sich bewegliche Gegenstände orten, die Messung von Umweltdaten übermitteln, Daten aus Gebäuden sammeln und Wetter-, bzw. Bodendaten zentral sammeln. Im Stadtgebiet von München errichten die Stadtwerke zehn Gateways für das LoRa-Netz. Diese ergänzen das flächendeckende Glasfasernetz in München zu einem weiteren Weg der sicheren Datenübertragung in der Landeshauptstadt. Es ist damit ein zusätzlicher Baustein für die vernetzte und lebenswerte Stadt der Zukunft.

Passives Radar-System für Windenergie-Anlagen erhält luftfahrtrechtliche Anerkennung

- 05.06.2018

Als erstes Unternehmen aus der Windenergie-Branche hat die Dirkshof / Parasol GmbH & Co.KG die luftfahrtrechtliche Anerkennung für ihr innovatives Konzept einer neuartigen Nachtkennzeichnung für Windkraftanlagen erhalten. In Zukunft können die Nächte rund um die Windenergie-Anlagen fast dunkel bleiben. Denn hohe Windenergie-Anlagen müssen mit diesem System nur noch bei Bedarf blinken und nicht mehr in der gesamten Nacht. Die Besonderheit des Systems ist, dass dazu keine zusätzliche Strahlungs-Emissionen erzeugt werden müssen. Es werden nur bereits vorhandene Fernseh- und Mobilfunk-Wellen von DVB-T, DAB plus oder LTE genutzt. Drei Sensoren im Windpark erkennen Reflexionen der Fernseh- und Mobilfunk-Wellen, die sich durch ein anfliegendes Objekt ergeben. Diese lösen in sehr kurzer Zeit das Signal aus für die Hindernisbefeuerung der Windkraftanlagen. Der luftfahrtrechtlichen Anerkennung gingen vier Jahre der Entwicklung und Tests von Prototypen voraus. Jetzt beginnt die Serienfertigung des Produktes.

Neue Runde für greenstart, das Start-up Förderprogramm in Österreich

Klima- und Energiefonds Österreich - 05.06.2018

Der Klima- und Energiefonds und das österreichische Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) suchen wieder nach neuen innovativen Projektideen und Start-ups. Diese sollten aus den Themen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Mobilität und Landwirtschaft kommen. Sie können sich bis zum 25.09.2018 für das greenstart Programm bewerben. In der vierten Runde des Programms erhalten die zehn ausgewählten Start-ups wieder Startkapital, professionelle Unterstützung, Kontakte und Aufmerksamkeit in den Medien. Diese Unterstützung soll es ihnen möglich machen ihre CO2-sparenden Technologie- und Dienstleistungs-Innovationen zur Marktreife zu bringen. Im Oktober wählt eine fachkundige Jury die zehn Ideen mit dem größten Marktpotential und hohe CO2-Einsparungen erzielen können. Diese erhalten die Unterstützung und durchlaufen die sechsmonatige Inkubationsphase. Anschließend wählen eine Jury und das Publikum durch ein Online-Voting die Top3 Start-ups, die ein weiteres Preisgeld erhalten. Bewerbungen sind unkompliziert über ein Online-Formular unter www.greenstart.at möglich.

Go-Live Startschuss für europäische Intraday-Handels-Lösung (XBID) fällt im Juni 2018

APG Austrian Power Grid - 31.05.2018

Einen Meilenstein für die Schaffung eines europäischen Elektrizitätsmarktes stellt die europaweite Kopplung des Stromhandels und die Verknüpfung der Intraday-Märkte dar. Um den Stromhandel den Marktteilnehmern zu erleichtern und unterschiedliche Intraday-Märkte besser aufeinander abzustimmen, wurde die XBID Initiative ins Leben gerufen. Über sie soll die Effizienz des Intraday-Handels gesteigert werden. An dem Projekt beteiligt sind Strombörsen und Übertragungsnetzbetreiber aus ganz Europa. Diese gaben nun offiziell die Inbetriebnahme von XBID für den 12. Juni 2018 bekannt. Zehn lokale Implementierungsprojekte (LIPs) sollen dann live gehen und kontinuierlich Intraday-Handel betreiben können. An der ersten Go-Live-Welle sind Marktteilnehmer aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Lettland, Litauen, Norwegen, den Niederlanden, Österreich, Portugal, Schweden und Spanien beteiligt. Im Sommer 2019 wird es eine zweite Go-Live-Welle geben, für die der Anschluss weiterer europäischer Länder vorgesehen ist. Zwei Testphasen haben die Marktteilnehmer bereits erfolgreich abgeschlossen. Voraussetzung für die Inbetriebnahme im Juni 2018 ist, dass bis dahin alle noch anstehenden Aufgaben und Vorbereitungen zu Ende geführt sind.

Errichtung von privaten Ladestationen für die Elektromobilität in Österreich erfordert Änderungen im Wohnrecht

Bundesverband Elektromobilität Österreich - 25.05.2018

Die Zahlen der Neuzulassungen für Elektrofahrzeuge und der öffentlichen Ladestationen für die Elektromobilität steigen in Österreich an. In der privaten Infrastruktur zum Laden direkt am Wohnort gibt es jedoch noch große Hindernisse. Was im Eigenheim noch relativ einfach ist, kann für Mieter oder Wohnungsbesitzer sehr schwer werden. Denn, so der Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ), es müssen alle anderen Eigentümer ihre Zustimmung geben und sie müssen in der Regel die Umrüstung auch mitbezahlen. Der BEÖ fordert daher rasche Änderungen im Wohnrecht, so dass der Umstieg auf die Elektromobilität schneller gelingen kann. Ein Vorbild für die Änderungen könnte die Privilegierung von Multimediadiensten im Wohnungseigentumsgesetz (§ 16) und Mietrechtsgesetz (§ 9) sein, so die Rechtsexperten des BEÖ.

EnBW und OMV kooperieren strategisch für einen zügigen Ausbau der Schnellladeinfrastruktur in Süddeutschland

EnBW - 16.05.2018

EnBW Energie Baden-Württemberg AG und die internationale OMV aus Wien sind eine strategische Partnerschaft eingegangen. Bis Ende 2019 wollen beide Partner an 100 OMV-Tankstellen Hochgeschwindigkeits-Ladesäulen errichten. Mit diesen ist ein Beladen von Elektroautos in drei Minuten für ca. 100 Kilometer Reichweite möglich. Pro Standort sind bis zu acht Hochgeschwindigkeits-Ladepunkte vorgesehen. Die EnBW will mit dieser Kooperation ihre Marktführerschaft im Bereich Schnellladeinfrastruktur weiter ausbauen. Der Zugang zu den insgesamt rund 300 vom OMV betriebenen Tankstellen in Deutschland ist hier ein weiterer Schritt. Schließlich hat sich die EnBW das Ziel gesteckt bis zum Jahr 2020 über 1.000 Schnellladestandorte in der Bundesrepublik zu betreiben. Neben ihrer High-Power-Charging (HPC) Ladeinfrastruktur betreibt das Unternehmen eine E-Mobilitäts-App. Sie ermöglicht den digitalisierten Zugang zu Ladestationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Weltweit erstes Projekt mit solarer Dampferzeugung für industrielle Prozesswärme und Klimatisierung

Industrial Solar GmbH - 14.05.2018

In Jordanien hat das Freiburger Unternehmen Industrial Solar GmbH ein Fresnel-Kollektorfeld für solare Direktverdampfung in Betrieb genommen. Diese Anlage für JTI (Japan Tobacco International) in Amman / Jordanien ist die erste Anlage weltweit, bei der solare Direktverdampfung für industrielle Prozesswärme und Kälteerzeugung genutzt wird. Sie besteht aus drei seriell verbundenen Kollektorsträngen mit einer thermischen Spitzenleistung von mehr als 700 kWth. Der verwendete Fresnel Kollektor ist ein linear konzentrierender solarthermischer Kollektor der für die Erzeugung von industrieller Prozesswärme bei Temperaturen bis zu 400°C im MW-Bereich optimiert wurde. Die Industrial Solar GmbH wurde 2008 im Umfeld des Fraunhofer Instituts für solare Energiesysteme gegründet. Sie versteht sich als Anbieter von Lösungen für solare Prozesswärme und solarthermisches Kühlen.

tado° bringt neue Generation der Regelung von Klimaanlagen auf den Markt

tado° - 14.05.2018

Rechtzeitig vor den warmen Sommertagen bringt tado° eine neue Generation der Regelung für Klimaanlagen auf den Markt. Sie ermöglicht den angenehmen Komfort der Klimaanlage bei einem effizienten Energieeinsatz. Klimaanlagen sind auch in Deutschland zunehmend beliebter, doch sie verbrauchen große Mengen an Strom. Die Smart AC Control v2 hat eine neue Software, die beispielsweise dafür sorgt, dass die Nutzerinnen und Nutzer in eine kühle Wohnung zurück kehren und Energie sparen, wenn sie nicht zuhause sind. Sie hat auch eine Anpassung der Temperatur in Abhängigkeit von dem zu erwartenden Wetter durch eine Anbindung an eine Wettervorhersage. Die neuen Steuerungsalgorithmen sollen zu einer höheren Energieeinsparung von bis zu 40% beitragen. Neu ist auch eine 100-tägige Energiespargarantie. Während der ersten 100 Tage erhalten Kunden eine volle Rückerstattung, wenn sie das Gefühl haben, dass tado° nicht genug Energie spart.

Erfolgreicher Start des Wien Energie Service Chatbot BotTina

Wien Energie - 09.05.2018

Seit Sommer 2017 ist der Service Chatbot names BotTina von Wien Energie im Einsatz. Er beantwortet rund um die Uhr Fragen von Kundinnen und Kunden per Chat-Funktion. Auf diesem Weg hat BotTina bereits über 20.000 Gespräche geführt. Es ging dabei vor allem um die Themen An- und Abmeldung, Tarife oder Umzugsservice. Bei komplexen Anfragen, oder wenn es um Kundendaten geht, wechselt das System in den Live-Chat Modus. Dann übernehmen wieder echte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Beratung, aber nur von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr. BotTina lernt laufend hinzu und kann bereits 5.500 Fragestellungen beantworten. Neu hinzugekommen sind z.B. Fragen zu Strom- und Gastarifen, die Empfehlung von Produkten und der Einsatz bei Themenschwerpunkten. Wien Energie ist Österreichs erster Energieanbieter mit einem innovativen Service-Chatbot.

EnBW-Startup vialytics hilft Kommunen in der smarten Instandhaltung von Straßen

EnBW - 09.05.2018

Zusammen mit Jungunternehmern und der Pioniergeist GmbH hat die EnBW Energie Baden-Württemberg AG das Startup vialytics gegründet. Die Idee zu vialytics entstand vor gut einem Jahr im Programm „Activatr“. Das Angebot von vialytics ist die smarte Erfassung des Zustandes von Straßen. So können Gemeinden und Kommunen notwendige Instandhaltungsmaßnahmen effizient und einfach planen. Städtische Fahrzeuge, wie Müllabfuhr und Ordnungsamt, sammeln die Daten bei ihren täglichen Fahrten. Dazu erhalten sie ein Smartphone, das über seinen Bewegungssensor Erschütterungen erfasst, Bilder der Straßen liefert und über GPS den genauen Standort speichert. Alle gesammelten Daten wertet vialytics aus und stellt sie den Kommunen zur Verfügung. Diese können sich dann zielgerichtet um die notwendige Instandhaltung kümmern. EnBW hält nur eine Minderheitsbeteiligung von 20 Prozent am Startup, damit das Unternehmen die notwendige Freiheit für sein Wachstum behält.

Vattenfall und Volvo kooperieren zur Förderung der Elektromobilität

Vattenfall GmbH - 09.05.2018

Beide schwedische Unternehmen, Vattenfall und Volvo, haben ehrgeizige Ziele. Vattenfall möchte innerhalb einer Generation Strom und Wärme vollständig ohne fossile Brennstoffe zu erzeugen. Schon ab Anfang 2019 sollen alle neuen Fahrzeuge von Volvo auf dem Markt mit einem Elektroantrieb ausgestattet sein. Da fast alle Ladevorgänge für Elektroautos zuhause oder bei der Arbeit stattfinden, wollen die beiden Unternehmen ab sofort allen Kunden von Volvo-Plug-in-Hybriden in Schweden die Ladelösung "InCharge Smart Home" direkt über die Volvo-Website anbieten. Mit dem gemeinsamen Angebot wollen sie die passende Infrastruktur für ihre Kunden bereit stellen. Ihr Ziel ist auch das Bewusstsein für eine intelligente, bequeme und sichere Lademöglichkeit von zuhause zu erhöhen.

DHL und Magento gehen Premium-Partnerschaft ein

Deutsche Post DHL Group - 02.05.2018

Die Deutsche Post DHL Group hat als internationales Logistikunternehmen erst kürzlich eine enge Kooperation mit dem E-Commerce Cloud-Plattform Anbieter Magento geschlossen. Von dieser sollen künftig Verbraucher und Magento Online-Händler profitieren. DHL ist als Premiumpartner bei Magento gelistet. Damit stehen Händlern und Kunden von Magento internationale Waren-Versand Logistikdienstleistungen der DHL zur Verfügung. Mit der Partnerschaft nähert sich die DHL Group weiter ihrem strategischen Ziel, sich als weltweit führendes Unternehmen im Bereich E-Commerce-Logistik zu positionieren. Seine bereits heute bestehende Reichweite macht DHL den Magento Online-Händlern verfügbar. Das Unternehmen zählt 220 Standpunkte auf der ganzen Welt. Beide Partner stimmen überein, die Partnerschaft weiter auszubauen, um so Kunden- und Händlerwünsche noch besser erfüllen zu können.

Volkswagen trat beim Wiener Motorensymposium mit neuem Spektrum Antriebssystemen auf

Volkswagen - 02.05.2018

Im Rahmen des Wiener Motorensymposiums hat Volkswagen Ende April seine neue Modellreihe von neuen Antriebssystemen vorgestellt. Über einen kombinierten Einsatz verschiedenster Antriebstechnik ist das erklärte Ziel von VW, seine von der EU vorgeschriebenen CO2-Flottenemissionen von 95 g/km zu erreichen. Moderne Otto-, Diesel- und CNG-Motoren, wie auch Hybridsysteme und reine Elektroantriebe sollen helfen, das Ziel zu erreichen. Bei der nächsten Golfgeneration, die auf den Markt kommt, setzt VW auf einen 48V-Mild-Hybrid. Mit dieser ist ein sparsamer und damit emissionsreduzierter Verbrauch möglich. Nach und nach soll die gesamte VW-Flotte in einer weltweiten E-Offensive aus der konventionellen Antriebstechnik in die elektrische überführt werden. Weitere Innovationen, die der Konzern in Wien vorstellte, waren ein neuer Erdgasmotor und ein neuartiger Dieselmotor.

EnBW testet Smart-Meter Gateways von Landis + Gyr

EnBW - 24.04.2018

In der Vorbereitung für den geplanten Smart-Meter Rollout testen die EnBW und die Netze BW fünf Smart-Meter Gateways von Landis+Gyr. Dieser Test läuft nach einer neuen ergänzenden Regelung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Es handelt sich um einen Lebenszyklustest von fünf Geräten in einer abgesicherten Umgebung unter realen Bedingungen. Landis+Gyr erfüllt als erster Hersteller die strengen Anforderungen des BSI zur sicheren Produktion und Prozesse zur Lieferung zum Gateway-Administrator (GWA). Zwei Monate lang werden die Geräte nun in einem zertifizierten Karlsruher Prüflabor zusammen mit der Netze BW als Messstellenbetreiber getestet. Die EnBW erwartet durch den Test eine Beschleunigung des Verfahrens. Die Tests finden unter ständiger Abstimmung mit dem BSI statt. Nach dem Test müssen die Zertifikate gesperrt und die Geräte verschrottet werden.

Smart Energy Systems Week Austria diskutiert Zukunftsfragen der Energiewirtschaft

Klima- und Energiefonds - 24.04.2018

Vom 14.-18. Mai 2018 befasst sich die Smart Energy Systems Week Austria (SESWA) mit zukunftsweisenden Fragestellungen rund um die Energiesysteme der Zukunft. Eine zentrale Rolle spielt die Sektorkopplung, wie auch in der Klima- und Energiestrategie der Österreichischen Bundesregierung #mission2030. Das Leitthemen in diesem Jahr ist „Energieinfrastruktur als Konsumgut?“. Passend dazu sind die Themen in der Diskussion, von Immobilienkraftwerken und Haushaltsenergie, Energie 4.0, Angeboten kommunaler Infrastruktur bis zur Portfoliodiskussion für Stadtwerke und Netze. Neu dabei sind in diesem Jahr innovative Start-ups, die mit disruptiven Technologien die Branche herausfordern. Sie können sich in interaktiven Formaten mit der etablierten Forschungs- und Technologiecommunity vernetzen. Zehn Start-ups erhalten Freikarten für die Smart Energy Systems Week vom 14. bis 18. Mai 2018 in Wien. Interessierte Start-ups können sich bis zum 30. April 2018 für die Tickets über die Website http://www.dealmatrix.com/apply/seswa2018 bewerben.

bmvit - Studie schafft Diskussionsgrundlage zum großflächigen Ausbau für E-Ladeinfrastruktur in Österreich

e7 Energie Markt Analyse GmbH - 20.04.2018

Die Elektromobilität benötigt einen Ausbau der E-Ladeinfrastruktur im Wohnbau. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) in Auftrag gegeben wurde. Während in Neubauten E-Ladeinfrastruktur beinahe standardmäßig vorgesehen ist, stellt sich die Bereitstellung von Ladestationen in Bestandsgebäuden weitaus schwieriger dar. Diese sind an viele technische und rechtliche Anforderungen geknüpft. Dabei würden rund 90 Prozent der Eigentümer von Elektrofahrzeugen ihre Fahrzeuge daheim laden wollen. Über das Angebot eines öffentlich zugänglichen Ladenetztes ließe sich zudem der steigende Ladebedarf nicht decken. Mit der Studie will das bmvi zum einen Herausforderungen an Vertreter der Wohn- und Immobilienwirtschaft sowie Hauseigentümer und Eigentümergemeinschaften adressieren. Zum anderen gibt die Studie eine faktenbasierte Diskussionsgrundlage an die Hand, um Möglichkeiten zur Schaffung einer großflächigen Ladeinfrastruktur zu erörtern.

Ladecontroller der chargeIT mobility für ein intelligentes Lastmanagement

chargeIT mobility - 20.04.2018

Mit zunehmender Verbreitung der E-Mobilität wächst der Bedarf für ein intelligentes Lastmanagement. Das hat die chargeIT mobility GmbH erkannt. Sie stellt Kunden einen Ladecontroller für individuelles Lastmanagement zur Verfügung. Mit diesem können Stromnetze vor Überlastung geschützt werden. Er regelt beispielsweise die Leistung von Ladepunkten, wenn eine Kommunikation mit dem IT-Backend nicht hergestellt werden kann. Der von chargeIT mobility entwickelte Controller lässt sich herstellerübergreifend einsetzen. Mit seiner zentralen, flexiblen und intelligenten Steuerung nützt er da, wo die Leistung der Stromnetze eingeschränkt ist. Zudem kann er als Mastercontroller für den Zusammenschluss vieler Ladepunkte dienen. Mit Einbau in eine Zentrale kontrolliert er die maximale Anschlussleistung und verteilt diese auf die einzelnen Ladepunkte.

Allianz X steigt bei ostasiatischer On-Demand Mobilplattform GO-JEK ein

Allianz X - 19.04.2018

Als einziges Versicherungsunternehmen beteiligt sich die Allianz X als digitale Investment-Einheit der Allianz Gruppe an Indonesiens führendem Ridesharing-Dienst GO-JEK mit 35 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen mit Sitz in Jakarta hat bereits einige Erfolge im Bereich Zahlungsverkehr, Logistik und Transport vorzuweisen. Mit der Investition der Allianz X sollen die Weichen für weiteres Wachstum gestellt werden. Gestartet ist GO-JEK mit einer Ride-Hailing-App. Aus dieser ist eine On-Demand-Plattform hervorgegangen, die inzwischen zahlreiche Dienstleistungen anbietet. Mit seinem Investment bekundet die Allianz-Gruppe ihre neue strategische Ausrichtung in digitale Wachstumsgeschäfte, insbesondere in aufstrebenden Märkten und Schwellenländern.

Internationale Startups beim Innovation Challenge #3 der Salzburg AG

Salzburg AG - 13.04.2018

Bei der dritten Auflage des Ideen-Wettbewerb der Salzburg AG, die „Innovation Challenge #3“, haben sich neun Startups für das dreitägige Innovation Camp qualifizieren können. Von ursprünglich 199 Bewerbungen waren 15 innovative Startups zur Innovation Challenge #3 nach Salzburg eingeladen. Die Teams aus USA, Israel, Deutschland, Schweiz und Österreich präsentierten ihre Ideen vor Fachexperten und einer Jury. Das Ziel der Salzburg AG ist, mit diesem Wettbewerb zukunftsweisende Produkte zu entwickeln und die kundenorientierte Digitalisierung in der Salzburg AG voranzutreiben. Aus den Ideen der vorangegangenen Wettbewerben wurden bereits sechs Pilotprojekte erfolgreich umgesetzt, wie eine AR-Brille für Kraftwerke und WhatsApp in der Kommunikation mit Kunden. Im Innovation Camp wurden vom 23. bis 25. April 2018 die Ideen auf Machbarkeit und Einsatzmöglichkeit in der Salzburg AG untersucht. Damit entscheidet sich, welches Startup im Sommer an der Umsetzung seiner Idee arbeiten darf.

Schaeffler präsentiert Fahrzeugkonzept mit Radnabenantrieb

Schaeffler Technologies AG & Co. KG - 13.04.2018

Als Konzept für das Fahrzeug der Zukunft präsentierte der Automobil-Zulieferer Schaeffler Technologies AG & Co. KG den „Schaeffler Mover“ mit Radnabenantrieb und 90-Grad Lenkung. Dieses Konzept ist als Plattform für unterschiedlichste Fahrzeugkonzepte gedacht, wie z.B. Robo-Taxis oder autonome Transportfahrzeuge. Im „Schaeffler Mover“ sind die Antriebs- und Fahrwerkskomponenten platzsparend in einer kompakten Einheit untergebracht. Diese Einheit beinhaltet den Radnabenmotor, die Radaufhängung inklusive Federung und den Aktor für die elektromechanische Lenkung und wird in allen vier Rädern verbaut. Damit erfüllt der „Schaeffler Mover“ die Anforderungen an ein hochautomatisiertes Fahrzeug für den urbanen Einsatz. Im Laufe des Jahres ist geplant einen fahrbereiten Prototypen einschließlich Kabine und Klimatisierung zu realisieren.

ETA-Fabrik zeigt Energiesparpotenziale in der Industrie

TU Darmstadt - 13.04.2018

In einer neu aufgebaute Fabrik besteht ein marktfähiges, wirtschaftlich realisierbares Energie-Einsparpotenzial von 40 Prozent gegenüber einer konventionellen Produktionsstätte. Das ist das Ergebnis aus dem „ETA-Projekt“ an der TU Darmstadt. Voraussetzung um das genannte Ziel zu erreichen ist die Einhaltung der ETA-Kriterien bei der Entwicklung der Fabrik. Dazu werden nicht nur einzelne Komponenten energetisch optimiert, auch die intelligente Vernetzung einer innovativen Gebäudehülle und einer im Maschinenbau typischen Produktionsprozesskette gehören dazu. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Nutzung der Abwärme, um zum Beispiel das Gebäude zu beheizen. Diese Erkenntnisse lassen sich aber auch in bestehenden Fabriken anwenden. Alle Kriterien wurden in einer Modellfabrik im Maßstab 1:1 untersucht und Vertretern der Industrie in Workshops vorgestellt.

Telekom bietet smarten IoT-Service-Knopf für unkomplizierte Prozesse

Deutsche Telekom AG - 12.04.2018

Um den Start von unkomplizierten Prozessen in der Industrie auszulösen, bietet die Deutsche Telekom AG einen neuen IoT-Service-Button an. Dies können einfache Abhol-, Bestell- und Wartungsprozesse sein, die durch den Knopf ausgelöst werden können. Einsetzbar ist er z.B. in der Logistik, bei Fertigungsanlagen, Werkstätten, Baustellen oder Krankenhäuser. Auf Knopfdruck lassen sich Ersatzteile anfordern, volle Container abholen oder technische Störungen melden. So setzt bereits die Krones AG den Knopf in der Logistik ein, um fertige Ersatzteile abholen zu lassen. Auf Knopfdruck geht eine Meldung an die IoT-Plattform der Telekom. Diese sendet eine automatische SMS oder E-Mail an die Logistikabteilung mit der Nachricht, das Maschinenteil abzuholen. Durch den Knopfdruck werden unnötige Laufwege und manuelle Vorgänge vermieden. Eine nachträgliche Anbringung des Knopfes ist unkompliziert und unabhängig vom Strom- oder Firmennetz. Er benötigt nur eine handelsübliche Batterie und sendet die Daten über das Mobilfunknetz und, wenn bereits vorhanden, das neue Maschinennetz der Telekom.

EWS Schönau beteiligen sich am Startup Oxygen Technologies.

EWS Schönau - 12.04.2018

Auf der Suche nach intelligenten Lösungen für die Eigenverbrauchsoptimierung beteiligen sich die Elektrizitätswerke Schönau eG gemeinsam mit EGT aus Triberg an dem Freiburger Startup Oxygen Technologies. Weitere Ziele der Beteiligung sind Lösungen für das Pooling von Energieerzeugungsanlagen und die Vermarktung von kleinen Strommengen auf digitalen Handelsplattformen. Oxygen Technologies ist eine Ausgründung aus dem Fraunhofer ISE und der Universität Freiburg, Lehrstuhl für Informatik. Sie entwickeln Lösungen in Form von Steuerungssoftware und digitalen Handelsplattformen. Damit macht die EWS einen großen Schritt in Richtung Digitalisierung, so EWS-Vorstandsmitglied Sebastian Sladek. Betreiber von kleinen Stromerzeugungsanlagen können mit den Lösungen von Oxygen Technologies ihren Strom über eine digitale Peer-to-Peer Plattform vermarkten. Ein gemeinsames Modellprojekt für intelligente Bürgerenergiesysteme läuft bereits in Schönau.

Digitalisierung schreitet voran, Kluft zwischen Österreichs Unternehmen wächst

EY Österreich - 09.04.2018

Laut der EY Digitalisierungsstudie profitieren derzeit die Unternehmen in Österreich von der Digitalisierung stärker, die wirtschaftlich gut aufgestellt sind. Wer in Sachen Digitalisierung dennoch nicht den Anschluss verlieren will, sollte gerade jetzt mehr Anstrenungen in Sachen Digitalisierung vornehmen. Investitionen in digitale Technologien, Strategien, Geschäftsmodelle, Know-how und Personal lohnen sich. Dabei rüsten sich insbesondere große Unternehmen in Österreich. Vorreiter in Sachen Digitalisierung sind der Handel und die Finanzbranche. Kleinere und mittelständische Unternehmen drohe, ins Hinterlicht zu geraten und den Anschluss zu verlieren. Auch sie sollten ihre digitalen Anstrengungen erhöhen. Zwar stehen die Zeichen auf grün. Doch die Kluft zwischen den Unternehmen wachse. Dabei können in Zukunft alle Unternehmen ihre Marktposition stärken, die konsequent auf Digitalisierung setzen.

Über 30 Prozent Wirkungsgrad bei neuer Mehrfachsolarzellen-Technologie am Fraunhofer-Institut ISE erzielt

Fraunhofer-Institut ISE - 05.04.2018

Weltweit haben sich Solarzellen auf Basis von Silizium durchgesetzt. Nun arbeiten Forscher am Fraunhofer-Institut ISE mit ihren Industriepartnern daran, ihre Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit weiter zu erhöhen. Ziel ist es, den Wirkungsgrad von Silizium-Solarzellen in einer neuen Generation auf über 30 Prozent zu bringen. In Demonstrationsprojekten ist ihnen das bereits gelungen. Nun sollen die Ergebnisse aus der Forschung weiter vorangetrieben werden, um so noch effizientere Solarzellen in der industriellen Fertigung zu ermöglichen. Mit diesen ließen sich die Kosten für die Photovoltaik weiter senken, da durch höhere Wirkungsgrade weniger Material verbraucht würde. Die Herstellung von Silizium-Solarzellen könnte auf dieser Basis wesentlich ressourcenschonender erfolgen. Sicher ein Grund, warum die Technologie zu den Nominierten für den GreenTec Award 2018 in der Kategorie Energie zählte.

Integrierte Mobilitätslösung für intelligente Verkehrssysteme und Smart Cities

Kapsch TrafficCom - 29.03.2018

Eine neue integrierte Mobilitätslösung für Städte und Verkehr hat die Kapsch TraficCom auf der Intertraffic (20-23.3.18) in Amsterdam präsentiert. Das Unternehmen ist ein international agierender Lösungsanbieter für intelligente Verkehrssysteme. Mit der neuen Mobilitätslösung werden Daten aus verschiedenen Bereichen genutzt. Beispielsweise von Fahrzeugen und anderen Verkehrsmitteln, wie auch Daten, die aus der städtischen Infrastruktur heraus erzeugt werden. Mit der Einbindung in einen einen visualisierten dynamischen Echtzeit-Ansatz dient sie Reisenden. Sie können darüber Fahrten und Reisen planen, diese organisieren und auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren. Behörden und Verkehrsbetrieben ermöglicht sie bessere Entscheidungen zu treffen und die Lösung als Planungshilfe zu nutzen. Insgesamt soll die Mobilitätslösung den Verkehr in Städten und auf dem Land sicherer machen sowie Emissionen reduzieren und Reisezeit sparen helfen.

degewo netzWerk und Startup METR starten Partnerschaft zum Einsatz von IoT in der Wohnungswirtschaft

degewo AG - 28.03.2018

In vielen Branchen ist der Einsatz von IoT schon weit fortgeschritten. In der Wohnungswirtschaft fehlt es derzeit jedoch an entsprechender IoT-Infrastruktur. Das haben nun die zweitgrößte Wohnungsbaugesellschaft Berlins, die degewo AG, mit ihrer Tochter, der degewo netzWerk GmbH durch eine Forschungs- und Entwicklungs-Partnerschaft mit dem Startup METR vor zu ändern. Ihr Ziel ist der Aufbau einer IoT-Infrastruktur für Mietwohnhäuser, um Digitalisierungsprojekte für die Wohnungswirtschaft zu vereinfachen. METR ist auf den Bereich Smart Home und Smart Building spezialisiert. Das Startup entwickelt ein multifunktionales Gateway, mit dem eine universelle Kommunikationsstruktur bereitgestellt wird, um hersteller- und spartenübergreifend arbeiten zu können. Im Rahmen ihrer zweijährigen Partnerschaft sind drei konkrete Anwendungen vorgesehen. Erste Anwendung wird das Submetering, d.h. die Fernauslese von Wasser- und Heizverbräuchen sein. Die Ergebnisse der Partnerschaft sollen der gesamten Branche zugänglich gemacht werden. METR ist eines der ersten Startups der Next Big Thing AG, einem europäischen Startup Inkubator aus dem Bereich Internet der Dinge und Services (IoT).

Freiburger Kompetenzzentrum für Batterien und Speichersysteme in Gründung

Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE - 28.03.2018

Der Bedarf für Batterie- und Speichersysteme wächst im Zuge der globalen Energiewende und zunehmenden Verbreitung der Elektromobilität. Mit einem neuen Kompetenzzentrum in Freiburg sollen Anfang kommenden Jahres die Kompetenzen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, des Fraunhofer-Instituts für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut EMI und des Technologieverbandes VDE gebündelt werden. Damit sollen künftig schneller Schlüsseltechnologien in kommerzielle Anwendungen überführt werden können. Zentrale Aufgabenbereiche des Kompetenzzentrums werden sein: Qualitäts- und Sicherheitsprüfungen von Batteriesystemen, die Überführung von Modulen und Systemen in Gesamtanlagen sowie die Standardisierung und Zertifizierung. Mit der Wahl des Standorts Freiburg sollen nicht nur bestehende Aktivitäten in dem Umfeld in Baden-Württemberg weiter ausgebaut, sondern Unternehmen und die Industrie, allen voran die vor Ort ansässige Automobilindustrie in Sachen Elektromobilität, unterstützt werden.

Die Daimler AG kombiniert Brennstoffzelltechnologie mit Elektromobilität

Daimler AG - 27.03.2018

Das neue Modell GLC F-CELL basiert auf einem speziell von der Daimler AG entwickelten Brennstoffzellensystem, welches erstmalig mit einer Lithium-Ionen-Batterie gekoppelt wird. Durch die Anwendung der Plug-In-Technologie wird komplett emissionsfreies Fahren möglich. Es können lange Strecken gefahren werden und sind nur kurze Betankungszeiten nötig. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sich diese Art der Antriebstechnik für viele verschiedene Fahrzeuge eignet, ob Pkw, Bus oder andere Nutzfahrzeuge. Auch eine stationäre Nutzung sei möglich. Mit dem GLC F-Cell wendet Daimler seine langjährigen Erfahrungen mit der Brennstoffzelltechnologie an. Als Vorserienmodell soll der GLC F-CELL familienfreundlich im Alltag genutzt werden können. Gleichzeitig engagiert sich das Unternehmen beim Ausbau der H2-Infrastruktur.

Mehrheit der Anmeldung von neuen Erzeugungsanlagen bei E.ON papierlos

E.ON - 23.03.2018

Bei den E.ON Regionalversorgern Avacon, Bayernwerk, E.DIS und Hansewerk sind die Anmeldungen von fast 60 Prozent der Erzeugungsanlagen, die in 2017 ans Netz angeschlossen wurden, auf digitalem Weg erfolgt. Seit einem Jahr können Kunden und Installateure den gesamten Prozess beispielsweise von der Anmeldung bis zur Inbetriebnahme einer neuen Photovoltaikanlage papierlos abwickeln. Auf diesem Wege hat E.ON bereits rund 24.000 Vorgänge in Deutschland digital bearbeitet. Die eingereichten Anträge leiten sie dann an einen eingetragenen Installateur zur Ausführung weiter. Auch das Setzen und Wechseln von Zählern können Installateure online in Auftrag geben. Durch die digitale Bearbeitung können Aufträge schneller und nutzerfreundlicher erfolgen.

Autobahnraststätten in Österreich erhalten von Kelag und innogy neue Schnell-Ladesäulen

- 22.03.2018

Langstreckenfahrten durch Österreich in den Süden sind mit Elektroautos künftig noch komfortabler möglich. Vier Autobahnraststätten der österreichischen ASFINAG erhalten von Kelag und innogy je einen 175 kW-Ultraschnelllader und zwei 50 kW-Ladestationen. Diese sind mit allen gängigen Anschlüssen ausgestattet. Mit Hilfe der High-Power Charger können Elektroautos in kurzer Zeit, vergleichbar mit dem Tanken von Benzinfahrzeugen, geladen werden. Die Kelag betreibt bereits 180 Ladepunkte für E-Autos in Österreich, gemeinsam mit innogy bieten sie die Lade-Infrastruktur auch für Private, Gewerbe- und Industriekunden sowie für öffentliche Unternehmen an. Die ASFINAG plant einen weiteren Ausbau der Lade-Infrastruktur an ihren Standorten. Elektromobilität soll damit in Österreich alltagstauglich werden.

Act4.energy Initiative im Südburgenland gestartet

Siemens Österreich - 15.03.2018

Das Südburgenland wird Schaufenster für die Integration erneuerbarer Energien in das österreichische Energiesystem. Erst kürzlich ist die Forschungs- und Entwicklungsinitiative „act4.energy“ gestartet, an der sich auch Siemens Österreich beteiligt. Im Rahmen der Initiative wird ein internationales Kompetenzzentrum aufgebaut. Initiatoren und Beteiligte versprechen sich von der Initiative positive Impulse für die burgenländische Wirtschaft. Vor allem in Bereichen, wie energieeffiziente Gebäude, Verkehr und flexible intelligente Netze sollen neue Technologien erprobt und zum Einsatz kommen. Siemens wird sich innerhalb des Innovationslabors act4.energy an vielfältigen Projekten beteiligen. Initiator des Projekts ist Andreas Schneemann, Geschäftsführer der Energie Kompass GmbH. Die Projektbegleitung übernimmt die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG). Finanziell wird das Projekt vom BMVIT unterstützt. Der Projektstart ist in Stegersbach mit zehn beteiligten Gemeinden erfolgt.

ABO Wind PV-Speichersysteme zur Stabilisierung von Stromnetzen und gezielten Netzausbau

ABO Wind - 14.03.2018

PV-Speichersysteme tragen nicht nur zur Netzstabilisierung bei. Sie bieten plan- und messbare Anknüpfungspunkte für den Ausbau der Netze. ABO Wind präsentiert einen innovativen Ansatz auf der Speichermesse „Energy Storage“ in Düsseldorf. Ihr PV-Speichersystem gleicht zum einen Spannungsschwankungen aus und sorgt so für stabile Netze. Zum anderen reduziert das System Leistungsverluste und Stromausfälle. Insbesondere für Entwicklungs- und Schwellenländer bietet das PV-Speichersystem Chancen, um auf umweltfreundliche und emissionsarme Energie-Lösungen umzustellen. Leitungen, die überlastet oder nicht zuverlässig Strom an Endabnehmer liefern, werden in den Ländern vorwiegend durch Dieselgeneratoren ergänzt. Diese werden nicht länger benötigt, wenn PV-Speichersysteme als Alternative eingesetzt werden. Zudem stabilisieren die PV-Speichersysteme Netze am Leitungsende und schaffen die Voraussetzung für einen weiteren gezielten Netzausbau.

Pilotprojekt testet Einbindung von Elektrofahrzeugen zur Netzstabilisierung

The Mobility House - 14.03.2018

TenneT als Übertragungsnetzbetreiber, The Mobility House als Energiedienstleister und Nissan als Automobilhersteller haben gemeinsam ein Pilotprojekt gestartet. Dieses hat zum Ziel, das Ineinandergreifen von erneuerbarer Energieerzeugung, Netzverteilung und Elektromobilität zu untersuchen. Kernanliegen ist, zu ermitteln, inwieweit Elektroautos eine Lösung zur Stabilisierung von Stromnetzen sein können. Durch ihre Batterie können Elektroautos als lokale Stromspeicher dienen. Sie können den vor Ort erzeugten Strom aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben. Neben Redispatch, geht es in dem Projekt darum, Vorschläge für die künftige Gestaltung eines rechtlichen Rahmens hinsichtlich Vehicle-to-Grid zu erarbeiten. Erste Projektergebnisse werden für das erste Quartal 2019 erwartet.

E.ON und Nissan arbeiten in der Elektromobilität zusammen

E.ON - 09.03.2018

Ein Umstieg auf die Elektromobilität benötigt neue Kompetenzen bei Herstellern von Fahrzeugen und in der Energiewirtschaft. Daher setzen E.ON und Nissan künftig auf eine enge Zusammenarbeit bei der Elektromobilität sowie der dezentralen Energieerzeugung und -speicherung. Beide Unternehmen haben auf dem Genfer Autosalon eine strategische Partnerschaft vereinbart. Sie wollen sich gemeinsam vor allem mit dem Laden von Elektrofahrzeugen, der Integration der Ladeinfrastruktur in das Stromnetz sowie mit der dezentralen Energieerzeugung und -speicherung beschäftigen. In Dänemark haben die Partner bereits begonnen zusammen zu arbeiten. Dort erhält jeder Käufer eines elektrischen Nissan Leaf ein zusätzliches Paket mit einer Ladestation fürs Eigenheim und einer Energieflatrate zum Laden der Batterie. Weitere Themen der Zusammenarbeit sind die Themen Lade-Infrastruktur und fortschrittliche bidirektionale Ladetechnologie.

EnBW übernimmt Hersteller der SENEC Energiespeicher

EnBW - 08.03.2018

Rückwirkend zum 31. Dezember 2017 übernimmt die EnBW Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) die Deutsche Energieversorgung GmbH (DEV) in Leipzig. Die DEV ist Entwickler und Produzent der SENEC Energiespeicher und wird als eigenständiges Unternehmen fortgeführt. Für die EnBW ist es ein weiterer Schritt zu einem Vollsortimenter für Privatkunden im Bereich der dezentralen Energielösungen. Bisher gehörten Angebote zur Elektromobilität und das Angebot von EnBW solar+, ein Solar-Community Angebot, dazu. Auch die DEV ermöglicht ihren Kunden, selbst erzeugte Solarenergie für die Strom- und Wärmeversorgung zu nutzen. Die EnBW möchte ihren Kunden künftig anbieten den selbst erzeugten Strom über Sektorkopplung mit Wärme und Elektromobilität zu verknüpfen. So sollen mit der Cloudlösung von SENEC die Kunden an den Ladesäulen den auf dem heimischen Dach erzeugten Strom tanken können.

Power to Heat versorgt Wien mit sauberer Fernwärme

Smart City Wien - 08.03.2018

Eine Power-to-Heat Anlage in Wien-Leopoldau versorgt seit Dezember 2017 die Haushalte der Stadt mit sauberer Fernwärme aus Überschuss-Strom. Wenn ein Überangebot an Strom im Netz ist, z.B. bei starkem Wind, dann erzeugt die Anlage aus dem Strom Wärme und speist sie in das Fernwärmenetz ein. Diese kann in den umliegenden Wohngebieten im Nordwesten von Wien in bis zu 20.000 Haushalten genutzt werden. Die Anlage hat eine Gesamtleistung von 20 Megawatt, was ungefähr 10 Windenergieanlagen entspricht. Durch die Nutzung von überschüssigem Strom, der sonst abgeregelt werden müsste, trägt die Power-to-Heat Anlage zur Stabilisierung des Stromnetzes bei. Nur im kalten Winter dient die Anlage als Ausfallreserve für das Fernwärmenetz. In diesem Fall folgt der Anlagenbetrieb unmittelbar den Bedürfnissen des Fernwärmenetzes.

E.ON kooperiert mit Sight Machine für den Einsatz künstlicher Intelligenz in Maschinenparks

E.ON - 05.03.2018

E.ON ist mit dem Start-up Sight Machine aus San Francisco eine Kooperation eingegangen. Die Mission lautet, Maschinenparks für Kunden aus Industrie und Gewerbe effizienter zu betreiben. Das Start-up hat hierzu eine Internet of Things-Plattform entwickelt, die Unternehmen dabei unterstützt. Sie kombiniert Algorithmen aus künstlicher Intelligenz, maschinelles Lernen und Analytik. Mit ihr können Energie und Kernfertigungsprozesse effizienter gemanagt werden. E.ON selbst nutzt die Technologie von Sight Machine für seine Optimum-Plattform. Mit ihr können Energieströme visualisiert werden. Verbesserungspotenziale lassen sich schneller erkennen. Sie hilft dabei, dass Kunden eine höhere Rentabilität erzielen, die Auslastung von Maschinenparks steigern sowie CO2-Ausstöße verringern. Die Partner kooperieren, um digitale Lösungen auf dem europäischen Markt anzubieten.

Im Mai 2018 Energiezukunft-Event: „Smart Energy Systems Week Austria 2018“ - SESWA

SYMPOS Veranstaltungsmanagement GmbH - 23.02.2018

Vom 14. bis 18. Mai 2018 findet die „Smart Energy Systems Week Austria 2018“- SESWA in Wien statt. Bereits seit 10 Jahren wird die von bmvit und dem Klima- und Energiefonds getragene Veranstaltung, mit Hilfe von zahlreichen Kooperationspartnern aus Industrie und Energiewirtschaft durchgeführt. Im Zentrum der SESWA steht die Frage nach „der Gestaltung eines zukunftsfähigen und Infrastruktur übergreifenden Energiesystems“. Mit dem neuen Titel „Smart Energy Systems Week Austria" – SESWA wird dem Rechnung getragen. In Fachforen und Workshops werden Zukunftsfragen des Energiesystems diskutiert. Themen sind u.a. die Flexibilisierung des Energiesystems und die Integration von Energietechnologien in das Energiesystem. Es werden die unterschiedlichen Teilbereiche und Infrastrukturen betrachtet, ebenso deren Zusammenspiel und institutionelle Einbettung. Während die ersten beiden Tage der SESWA Innovationen und Startups gewidmet sind, findet am Mittwoch und Donnerstag eine Fachkonferenz mit unterschiedlichen Fachforen statt. Am Freitag diskutieren geladene Gäste über Innovationen und Kooperationsmöglichkeiten im D-A-Ch Raum.

Kostengünstigeres Herstellungsverfahren für doppelseitige Solarzellen

Schmid Group - 22.02.2018

Solarzellen nutzen zur Stromerzeugung derzeit nur die Vorderseite. Bis zu 30 Prozent leistungsfähiger sind doppelseitige Solarzellen. Doch deren Herstellung ist teuer und aufwendig. Forscher der Abteilung Photovoltaik an der Universität Konstanz haben ein neues Dotierungsverfahren entwickelt. Mit Hilfe eines neuen Diffusionsprozesses basierend auf dem APCVD-Verfahren können sie doppelseitige Solarzellen einfacher und kostengünstiger herstellen. Das Verfahren wurde in Kooperation mit der Schmid Group entwickelt. Das Unternehmen steuerte eine neue Anlagentechnik zur Herstellung der doppelseitigen Solarzellen bei. Zusammen haben die Universität Konstanz und die Schmid Group das Verfahren zur Serienreife entwickelt. Ziel ist es, in weiteren Schritten, Prozesse zur Herstellung komplexer Solarzellen noch stärker zu vereinfachen, um so Solarzellen noch kostengünstiger zu produzieren.

Blockchain und Energie-Flatrate im Praxistest in Wien

Wien Energie - 15.02.2018

Im Wiener Stadtentwicklungsgebiet Viertel Zwei entwickelt und testet der größte regionale Energieversorger Österreichs, Wien-Energie, neue Flatrate-Tarife und Abrechnungsmodelle über die Blockchain. Dazu beziehen sie die Bewohnerinnen und Bewohnern der rund 300 Wohnungen mit ein. Im Projekt Urban Pioneers Community können die Kunden zwischen drei unterschiedlichen Tarif-Typen wählen, die an ihre individuellen Verbrauchsmuster und Vorlieben angepasst sind. Die Tarife richten sich nach dem aktuellen Markpreis, sind fix zu einem monatlichen Festpreis oder mit tageszeitabhängigen Preisen. Die Blockchain wird in dem Projekt genutzt für die Optimierung des Stromverbrauchs, bzw. bei der Abrechnung. Eine konkrete Anwendung ist die Nutzung des Solarstroms für die Mieterinnen und Mieter und ein weiteres Geschäftsmodell ist der Bezug von Solarstrom aus dem Viertel oder aus dem Großhandel für Ladesäulen von Elektrofahrzeugen. Das Projekt ist langfristig auf eine Dauer von drei bis fünf Jahren angelegt.

Weltweites Wachstum der Windenergie hält an

Bundesverband WindEnergie - 14.02.2018

Auch in 2017 hat die Windenergie eine tragende Rolle für für die internationale und europäische Energiewende geleistet, mit einem Zubau von über 50 GW neuer Windenergie-Anlagen. Dies zeigen aktuelle Veröffentlichungen des Global Wind Energy Council (GWEC) sowie von WindEurope. Europa, Indien und die Offshore-Industrie konnten in 2017 Rekordzuwächse aufweisen. In China ist der Zubau leicht gesunken, dennoch bleibt es mit 19,5 GW neu installierter Leistung der weltweit führende Markt. Die fortlaufend sinkenden Kosten machen die Windenergie zur global günstigsten Technologie zur Herstellung von Strom, die auch mit stark subventionierten fossilen Technologien konkurrieren kann.



In Europa konnte der Windenergie-Markt im Vergleich zu 2016 um 20 Prozent wachsen, wobei der Zubau sich nach wie vor nur auf wenige Länder beschränkt. Das sind Deutschland, Großbritannien und Frankreich. Dies zeige die Abhängigkeit von der nationalen Regulierung.

TU Wien Studie „Wärmezukunft 2050“ lotet Energiebedarf für künftige Wärmeversorgung in Österreich aus

Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) - 13.02.2018

Wie die Wärmezukunft Österreichs im Jahr 2050 aussehen könnte, zeigt eine Studie der TU Wien, die im Auftrag des Dachverbands Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) durchgeführt wurde. Die im Januar 2018 veröffentlichte Studie untersucht die technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten einer de-karbonisierten Wärmeversorgung in Österreich. Die Untersuchung erfasst den gesamten Gebäudebestand in Österreich in einem Modell und simuliert auf dieser Grundlage Szenarien. Im Ergebnis hat sich gezeigt, dass eine Wärmewende nicht nur machbar ist, sondern sich daraus große Einsparungen ergeben - trotz der zuvor nötigen Investitionen. So seien die langfristigen Einsparungen höher als das Investitionsvolumen. Insgesamt würde der Energieverbrauch in Zukunft sinken. Heizsysteme würden besser und effizienter werden sowie Gebäude besser gedämmt. Insgesamt würde der Endenergiebedarf für die Wärmeversorgung bis 2050 um etwa die Hälfte des heutigen Standes von ungefähr 100 TWh auf 50 TWh sinken, so die Prognose der Studie.

Serienfertigung für das e.GO Life -E-Mobile startet im Mai 2018

Ecomento - 09.02.2018

Der vollelektrische Kleinwagen e.GO Life geht im Mai 2018 in Serie. Das Auto soll zu einem Preis ab knapp 16.000 Euro auf dem Markt erhältlich sein. Um diesen Preis realisieren zu können, ist ein schlanker Produktionsprozess gefragt. Es werden daher nicht nur kleine Motoren und Batterien verwendet. Für die Herstellung fielen nach Auskunft des Geschäftsführers und Gründers Prof. Günther Schuh so gut wie keine Werkzeug- und Materialkosten an. Roboter übernehmen die Fertigung. Die Einzelteile kommen ohne Lackierung aus und das Fahrzeug wird über Serienkomponenten erzeugt. Die ersten 200 Fahrzeuge sollen als Test- und Vertriebsfahrzeuge genutzt werden. Anfang Oktober 2018 erhalten dann Kunden ihre Fahrzeuge. Bereits 2.200 Vorbestellungen von privaten Kunden und 4.800 von Flottenbetreibern soll es bereits geben.

Datenbank des VCÖ ermöglicht Zugriff auf über 3.000 Vorbild-Mobilitätsprojekte in Österreich

VCÖ - 03.02.2018

Auf einer Website hat der auf Mobilität und Transport spezialisierte, gemeinwohlorientierte VCÖ in einer Online-Datenbank vorbildhafte Mobilitätsprojekte zusammengetragen. Hier können Gemeinden, Städte, Unternehmen, Schulen, wie auch Privatpersonen nach Lösungen für Verkehrsprobleme suchen oder sich von den Projekten beim Finden von Alternativen zum Automobilverkehr inspirieren lassen. Das Themenspektrum und die Kriterien, nach denen gesucht werden kann, ist breit. Es reicht von E-Mobilität, Carsharing, Gemeindebusse bis hin zu Mobilitätsprojekten an Schulen. Ebenso kann eine auf Bundesländer oder internationale Projekte ausgerichtete Suche erfolgen. Die Datenbank allen Nutzern steht kostenfrei zur Verfügung.

Open-Source-Software „TRuDI“ unterstützt Nutzung von Smart Meter

BundesDisplay - 01.02.2018

Intelligente Messsysteme (Smart Meter) sind auf dem Vormarsch. Der Arbeitskreis BundesDisplay hat eine Open-Source-Software namens „TRuDI“ entwickelt. Sie eignet sich nicht nur für Endverbraucher zur Ermittlung und Visualisierung des Energiebedarfs und der Prüfung von Rechnungen. Vielmehr kann sie als Basis für Mehrwertdienste und die Portal- und App-Entwicklung genutzt werden. An der Entwicklung beteiligt waren Software-Unternehmen, Energieversorgungsunternehmen und Messstellenbetreiber. Die Software wurde nach einer Entwicklungszeit von sechs Monaten von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) erfolgreich geprüft. Sie steht kostenfrei zum Download bereit. Die Wartung und Pflege der Software übernimmt weiterhin der Arbeitskreis BundesDisplay.

Technologieanbieter SCHOTT bedient Trend zur Miniaturisierung mit neuem FLEXINITY™ Portfolio

SCHOTT AG - 01.02.2018

Strukturierte dünne und ultradünne Glaswafer finden vielseitige Verwendung in der Elektronik. Sie werden als Substrate in Sensoren, Batterien und in der Diagnosetechnik verwendet. Der internationale Technologieanbieter SCHOTT verfügt über eine innovative Technologie für die Herstellung von strukturierten Glaswafern. Mit seinem neuen Portfolio FLEXINITY™ stellt er ein breites Angebot an strukturierten Glaswafern Kunden bereit. Damit kommt SCHOTT dem Trend hin zur Miniaturisierung nach. Die strukturierten Glaswafer ermöglichen neue Anwendungen im Bereich von IC-Gehäusen, Biochips, Sensoren, Mikrobatterien und Diagnostechnologien. Das neue Portfolio hat das Unternehmen auf der Photonics West in San Francisco Ende Januar, Anfang Februar 2018 vorgestellt. Derzeit bereitet das Unternehmen die Massenproduktion für sein FLEXINITY™ Portfolio vor.

Start der Blockchain-Initiative Energie im EDNA-Bundesverband

EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. - 26.01.2018

Innerhalb des EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. hat sich die Blockchain-Initiative Energie als Interessensvertretung für den Einsatz dieser Technologie im deutschsprachigen Raum gegründet. Zur Auftaktveranstaltung haben bereits 26 Unternehmen ihren Beitritt zur Initiative erklärt. Ihre ersten Aufgaben sind die Entwicklung eines Show-Cases, die Analyse der Auswirkungen der Blockchain auf die bestehenden Markt(rollen)modelle und Fragen der Regulierung. Auf dem EDNA-Fachtreffen am 21. März 2018 möchte die Initiative erste Ergebnisse vorstellen. Weitere Themen des ersten Treffens waren eine Studie zu den Chancen der Blockchain in der Energiewirtschaft, der aktuelle Stand und die Frage des Datenschutz. Diese sollte nach Einschätzung der Experten durch neue Entwicklungen bis Anfang kommenden Jahres gelöst werden.

Neue Studie zur Zukunft der Mobilität in Österreich

Österreichische Energieagentur - 24.01.2018

Der Verkehr in Österreich ist für mehr als ein Drittel des Energieverbrauchs in Österreich verantwortlich und dieser Sektor ist weitgehend vom Erdöl abhängig. Damit ist für einen Erfolg im Klimaschutz auch ein Wandel in der Mobilität notwendig. Um die Zukunftsthemen im Bereich Mobilität und Verkehr zu ermitteln, hat die Österreichische Energieagentur für eine Studie eine Reihe von Experten zu diesem Thema befragt. Diese waren sich einig, dass neue, multimodale Verkehrsangebote unser Verkehrsverhalten verändern werden und der motorisierte Individualverkehr geringer werden wird, so Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. Mobilität wird in Zukunft zu einer Dienstleistung und der Besitz eines PKW verliert an Bedeutung. Sie erwarten künftig keine Monokultur mit Elektrofahrzeugen, sondern einen Mix an Antriebssystemen. Selbstfahrende Fahrzeuge können in den nächsten zehn Jahren zur Realität werden, wenn auch nicht flächendeckend. Ferner unterstützt die Digitalisierung neue Angebote und Konzepte im Verkehrsystem.

Automatisierte Windenergie-Inspektion SkySpecs schließt Finanzierungsrunde Series B und Leitung von Statkraft Ventures ab

Statkraft - 12.01.2018

Unter der Leitung von Statkraft Ventures hat das Windkraft Startup SkySpecs aus den USA eine Finanzierungsrunde der Series B über 8 Millionen Dollar abgeschlossen. Beteiligt sind neben Statkraft Ventures auch UL Ventures, Capital Midwest und bestehende Investoren. SkySpecs ist, nach Angaben von Statkraft, das am schnellsten wachsende Startup im Windkraftbereich. Sie bieten eine automatisierte Inspektion der Rotorblätter mit der Hilfe von Drohnen an, die präziser und sicherer sind, sowie geringere Kosten haben als bisher übliche Methoden. Die Inspektionen funktionieren auf Knopfdruck und dauern nur 15 Minuten. Erfasste Daten werden an ein Webportal gesendet, wo sie angezeigt, kommentiert und ausgewertet werden können. Diese Art der Inspektion verringert die aktive Wartungs- und Ausfallzeit auf ein Minimum. SkySpecs kombiniert fundiertes Fachwissen in den Bereichen Robotik, künstliche Intelligenz und maschinenbasierte Analytik, um die Inspektion erneuerbarer Anlagen voranzutreiben.

ZSW entwickelt neue Lithium-Ionen-Zellen

ZSW - 12.01.2018

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden Württemberg (ZSW) in Ulm hat eine neue Produktionstechnologie für ultraschnelles und hochpräzises Einzelblattstapeln von Elektroden in Hochleistungsbatterien entwickelt. Bisher werden die Elektrodenbänder in der Zelle gewickelt, im neuen Fertigungsprozess sollen sie gestapelt werden, Das Stapeln führt zu einem sehr homogenen Aufbau des Zellstapels und einer besseren Raumausnutzung des Gehäuses der Zelle. Vorteile sind eine bessere Kapazität, Langlebigkeit und Sicherheit gegenüber gewickelten Zellen. Nun wollen die Forscher am ZSW an den Nachteilen des Stapel-Verfahrens arbeiten, die verbesserten Eigenschaften nachweisen und ihre Pilotfertigung für Lithium-Ionen-Zellen um die Stapeltechnik erweitern.

Karlsruhe, Salzburg und Winterthur kooperieren für mehr Energieeffizienz

BINE - 11.01.2018

Forscher und Mitarbeiter aus den städtischen Verwaltungen von Karlsruhe, Salzburg und Winterthur wollen in einem gemeinsamen Forschungsprojekt ermitteln wie erfolgreich kommunale Energieeffizienz-Projekte wirklich sind. Ihr Ziel ist es Erfolgsfaktoren und modellhafte Ansätze zu finden, die bis 2019 konkretisiert und umgesetzt werden sollen. Durch die Vernetzung der drei Kommunen sollen Synergieeffekte und ein Erfahrungsaustausch entstehen. Sinnvolle organisatorische Regelungen und Innovationen können durch den Austausch schneller und kosteneffizienter umgesetzt werden. In Karlsruhe interessiert sich die Verwaltung vor allem für die Erfahrungen der Stadt Winterthur mit der kommunalen Energie- und Versorgungsplanung, sowie für das Energie-Monitoring öffentlicher Gebäude in Salzburg. Die Partnerstädte wollen hingegen in Karlsruhe vor allem auf das Konzept eines Tools zur energieoptimierten, programmgestützten Betriebsführung im öffentlichen Gebäudebestand schauen.

Wechselbereitschaft von Strom- und Gaskunden in Österreich im Vergleich zum Vorjahr weiter gestiegen

E-Control - 05.01.2018

Wechselten im Jahr 2016 noch knapp 205.000 Kunden ihren Strom- und Gasanbieter in den ersten neun Monaten, waren es in 2017 im Vergleichszeitraum bereits mehr als 263.000 Kunden. Zu diesem Ergebnis kommt der jährliche Marktbericht der österreichischen Energieregulierungsbehörde E-Control. Das ergebe eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 29 Prozent. So wechselten in den ersten neun Monaten 2017 rund 3,3 Prozent ihren Stromanbieter und 4,5 Prozent ihren Gasanbieter. Als Gründe für den Wechsel wurden eine größere Auswahl an Produkten und Services, neue Lieferanten, ein erhöhtes Einsparpotenzial beim Wechsel und Preissenkungen der Anbieter genannt. Insgesamt habe sich der Wettbewerb, nach Aussage von E-Control, in vielen Bereichen positiv entwickelt.

LO3 Energy und Siemens verstärken ihre Zusammenarbeit im Bereich Blockchain-basierterter Microgrids

Siemens AG - 05.01.2018

Das Energieunternehmen LO3 Energy aus New York hat sich mit seinem auf der Blockchain-Technologie basierenden autarken Microgrid-Projekt in Brooklyn weltweit einen Namen gemacht. Seit Ende 2015 arbeiten LO3 und Siemens zusammen. Nun gaben beide Unternehmen bekannt, ihre Zusammenarbeit in weiteren Projekten künftig zu verstärken. Die Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Brooklyn Projekt seien eine wichtige Grundlage für den Aufbau weiterer Microgrids auf Basis der Blockchain-Technologie. "Das Bekenntnis von Siemens zum Energiehandel auf Basis der Blockchain-Technologie ist ein Vertrauensbeweis für unser Konzept, die Entwicklung von Microgrids in aller Welt voranzutreiben", äußerte sich Lawrence Orsini, CEO von LO3 Energy. Siemens sieht ebenfalls das Potenzial der Technologie für die Entwicklung lokaler Energiemärkte. Das Unternehmen investiert in LO3 und schloss mit dem Unternehmen eine erste Serie-A Finanzieurngsrunde ab. Die Höhe der Investition wurde nicht bekannt gegeben.

Schmetterling liefert Vorlage für Effizienzsteigung von Dünnfilm-Solarzellen

KIT - Karlsruher Institut für Technologie - 05.01.2018

Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben herausgefunden, wie sich die Licht-Absorbtionsrate von Dünnfilm-Solarzellen verbessern lässt. Als Vorbild diente ihnen der Schmetterling „Gewöhnliche Rose“ ( Pachliopta aristolochiae). Er ist in der Lage besonders viel Licht und Wärme, aufgrund der besonderen Mechanismen sowie Farb- und Formstrukturen seiner Flügel, zu absorbieren. Die Wissenschaftler bildeten die Nanostrukturen der Schmetterlingsflügel auf einer mit Silizium beschichteten Dünnfilm-Solarzelle nach und übertrugen so die Strukturen auf die Solarzellen. Der erzielte Optimierungseffekt überraschte die Forscher, denn er fiel besser aus, als ursprünglich angenommen. Die Absorbtionsrate stieg bei senkrechtem Lichteinfall um 97 Prozent. Sie steigerte sich stetig und erreichte bei einem Einfallswinkel von 50 Grad an die 207 Prozent. Die Ergebnisse der Forscher geben wichtige Hinweise für die Verbesserung der Effizienz von Dünnfilm-Photovoltaik-Modulen und deren Anwendungsmöglichkeiten. Ihre Ergebnisse veröffenlichten die Forscher im Fachmagazin Science Advances.

„Trianel Digital Lab“ unterstützt Stadtwerke bei Digitalisierung

Trianel - 04.01.2018

Stadtwerke sehen sich beim Thema Digitalisierung, laut einer Erhebung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young, mit zahlreichen Hürden konfrontiert. Als Haupthemmnisse werden nicht nur hohe Kosten, sondern auch fehlende Kompetenzen und personelle Ressourcen gesehen. Um ihnen aktive Schützenhilfe bei der Digitalisierung zu geben, hat Trianel eine neue Organisationseinheit „Trainel Digital Lab“ gegründet. Mit dieser bündeln rund 40 beteiligte Stadtwerke ihre Kompetenzen und loten neue Geschäftsoptionen in Hinblick auf die Digitalisierung von verschiedenen Wertschöpfungsstufen von Stadtwerken aus. Neben der Initiierung von Pilotprojekten sollen digitale Lösungsstrategien und -ansätze erarbeitet werden. Bereits im ersten Quartal 2018 sollen erste Pilotprojekte zu Themen wie „Chatbot“, „Software-Roboter“ und „Datenanalyse zur Wechselprävention“ starten. Ziel ist es Skaleneffekte zu nutzen und für die einzelnen Unternehmen anwendbare Best-Practice-Modelle zu entwickeln. Hierfür will das Trianel Digital Lab Stadtwerken die nötigen Freiräume verschaffen.

WSW launcht ersten Blockchain-basierten Handelsplatz für Ökostrom „TaLMarkt“ in Silvesternacht

Wuppertaler Stadtwerke (WSW) - 04.01.2018

Während in der Silvesternacht in Wuppertal, wie überall, das neue Jahr begrüßt wird, geht lautlos eine Weltprämiere über die Bühne. Es ist die Nacht, in der die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) eine neue Plattform starten – den ersten Blockchain-basierten Handelsplatz für Ökostrom. Auf dem „TaLMarkt“ können von nun an Kunden Strom von Ökostromanbietern direkt erwerben und sich ihren Energiemix selbst zusammenstellen. Möglich macht dies die Blockchaintechnologie. Voraussetzung zur Nutzung der Plattform sind intelligente Stromzähler. Sie sorgen für den Ausgleich zwischen individuellen Stromverbrauch und Angebot von Ökostrom. Die Kosten für Zähler und deren Installation werden von den WSW getragen. Das Projekt ist in der Pilotphase zunächst mit wenigen Kunden gestartet, wird jedoch sukzessive ausgebaut. Denkbar ist, das Wuppertaler Modell mittelfristig auf andere Regionen zu übertragen.

innogy nutzt StreetScooter als Nutzfahrzeuge für Wartungsarbeiten

innogy SE - 21.12.2017

Für Arbeiten am Verteilnetz hat die Westnetz GmbH, Verteilnetzbetreiber der innogy SE, zehn Nutzfahrzeuge der Firma StreetScooter bestellt. Ab dem Auslieferungstermin Ende Januar 2018 sollen sie als Nutzfahrzeuge im Betrieb, in der Instandhaltung und im Ausbau des Verteilnetzes zum Einsatz kommen. Bei innogy SE läuft derzeit die schrittweise Umstellung der Fahrzeugflotte auf Elektrofahrzeuge. Damit sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Westnetz künftig CO2-frei im Einsatz für die Versorgungssicherheit. Diese Fahrzeuge sind ein erster Schritt hin zu einer strategischen Partnerschaft von innogy mit StreetScooter, einem Tochter-Unternehmen der Deutsche Post DHL Group. Die Fahrzeuge von StreetScooter lassen sich entsprechend den Bedürfnissen der Monteure von Westnetz anpassen, sie bieten einen störungsfreien Betrieb und gewährleisten die

NEW Submetering übermittelt Daten für Wärmeverbrauch per Funk

NEW - 21.12.2017

Statt die Verbrauchsdaten für Wärme und Warmwasser jedes Jahr manuell durch einen Ablesedienst zu erfassen, können Vermieter diese auch per Funk gleich an den Energieversorger übertragen lassen. Mit „NEW Submetering“ erfassen Heizkostenventile an den einzelnen Heizkörpern und elektronische Wasserzähler den Wasserverbrauch. In regelmäßigen Abständen werden die Daten per Funk ausgelesen und über einen Netzwerkknoten an die NEW als Energieversorger übermittelt. Diese erstellt als Dienstleistung für die Vermieter die verbrauchsabhängige Heizkosten- und Warmwasserabrechnung. Vermieter sparen sich den Ableseservice, den Aufwand für die Abrechnung und erhalten bei Mieterwechsel aktuelle und genaue Verbrauchsdaten.

Auszeichnung für Mitarbeiter-Carsharing der Thüga-Gruppe

enercity - 21.12.2017

Das von enercity und der e2work GmbH initiierte Projekt des Mitarbeiter-Carsharings wurde am 13. Dezember 2017 im Wettbewerb „mobil gewinnt“, einer Initiative des Bundesverkehrs- und Bundesumweltministeriums ausgezeichnet. Nach gelungenem Start ist geplant, das Carsharing-Modell auf alle Unternehmen der Thüga-Gruppe auszuweiten. Die Mitarbeiter können die Autos in den Fahrzeugpools der Unternehmen in der Freizeit wie einen Privatwagen nutzen. Sie können die Autos aber auch genauso wie bisher für Dienstfahrten einsetzen. Die Buchung und Abrechnung erfolgt wie auch bei anderen Carsharing-Anbietern. Für beide Parteien reduzieren sich mit der gemeinsamen Nutzung die Kosten um bis zu 30 Prozent. Geplant ist besonders Elektroautos in den Fahrzeugpools einzusetzen.

Kläranlage versorgt sich mit Klärgas, BHKW und Batteriespeicher fast selbst mit Strom

IBC Solar - 20.12.2017

Für die Kläranlage Hillesheim-Bolsdorf in Rheinland-Pfalz hat die IBC Solar AG, Spezialist für PV Systeme und Batteriespeicher, zusammen mit seinem Fachpartner Schmitz Haustechnik GmbH ein Batteriespeicher-System mit einer Kapazität von 200 Kilowattstunden (kWh) installiert. Dieses speichert den Strom aus einem Blockheizkraftwerk (BHKW), das mit Klärgas, welches beim Vergären des Klärschlamms anfällt, betrieben wird. Somit können Strombedarf und Erzeugung an der Kläranlage näher zusammen kommen. Mittlerweile müssen nur noch zehn bis fünfzehn Prozent des benötigten Stroms noch aus dem öffentlichen Netz bezogen werden. Im Oktober betrug die Autarkiequote, dank BHKW und Speicher, sogar 94 Prozent.

Neues Angebot für On-Demand Ridesharing in Berlin von Berliner Verkehrsbetriebe und Mercedes-Benz Vans

Daimler-Benz - 20.12.2017

Als Ergänzung zu dem bereits guten Nahrverkehrssystem in Berlin bieten die Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und ViaVan, einem Joint Venture von Mercedes-Benz Vans und Via, ab dem Frühjahr 2018 ein Angebot mit individuellen Routen an. In dem Pilotprojekt sollen zunächst 50 moderne Mercedes-Benz Fahrzeuge im östlichen Berliner Innenstadtgebiet den Fahrgästen auf Zuruf zur Verfügung stehen. Diese können sie per App zu einem Zustiegspunkt anfordern. Dies kann ein Großteil der BVG-Haltestellen sein oder weitere virtuelle Haltepunkte, zum Beispiel an Kreuzungen, des neuen On-Demand Shuttle-Service. Die Fahrzeug-Flotte soll auf bis zu 300 Fahrzeuge vergrößert werden. Mit diesem Angebot gibt es erstmals eine Verzahnung von ÖPNV und Ridesharing, wobei die Fahrten optimiert werden, um die Fahrgäste ohne Umwege zu transportieren.

Stadtwerke Karlsruhe bieten neue Heizung zur Miete an

Stadtwerke Karlsruhe - 20.12.2017

Um die Modernisierung der Heizung attraktiver zu gestalten bieten die Stadtwerke Karlsruhe in Zusammenarbeit mit der Karlsruher Innung für Sanitär- und Heizungstechnik jetzt ein neues Contracting-Angebot für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie kleine Gewerbebetriebe an. Die Innungsbetriebe planen und bauen die neue Erdgas-Brennwertheizung mit max. 50 kW bei den Kunden ein. Die Kunden der Stadtwerke Karlsruhe bezahlen eine monatliche Miete für die Heizung und erhalten einen günstigen Preis für das Gas. Wartung und Reperaturen sind in dem Contracting-Angebot enthalten. Nebenarbeiten, wie Demontage und Entsorgung der alten Heizung oder eine Schornsteinmodernisierung, können ebenfalls Bestandteil des Angebotes sein. Die Laufzeit des Contracting-Vertrages mit Rundum-Sorglos-Lösung für den Kunden beträgt zehn Jahre.

Neuer netzdienlicher Autostromtarif der StromDAO

StromDAO - 20.12.2017

Elektrofahrzeuge haben den Vorteil, dass sie als eine mobile Batterie für das Stromnetz oder als variabler Verbraucher betrachtet werden können. Und es spielt keine große Rolle, zu welchem Zeitpunkt das Elektroauto geladen wird. Sinnvoll ist es daher, das Elektroauto dann zu laden, wenn viel Strom aus erneuerbaren Energien im Netz ist. Kunden der StromDAO können jetzt den neuen Autostromtarif für private Haushalte nutzen und sich für netzdienliches Verhalten belohnen lassen. Sie erhalten eine Prämie von bis zu fünf Cent pro Kilowattstunde, wenn sie ihr Elektroauto dann laden, wenn in der Region viel Strom mit erneuerbaren Energien erzeugt wird. Die Höhe der Prämie ist abhängig von der Menge des Ökostroms. Ohne technischen Aufwand können die Kunden damit einen Beitrag zur Netzstabilität leisten und Kosten sparen.

SOLIDpower stellt Weichen für den Weg der Brennstoffzelle in den Massenmarkt

SOLIDpower - 14.12.2017

SOLIDpower schafft weitere Voraussetzungen, um Brennstoffzellen massenmarkttauglich zu machen. Bislang produzierte das weltweit tätige Unternehmen seine BlueGEN Mikro-KWK Anlagen nur in kleinen Stückzahlen. Durch Investitionen in den Standort Heinsberg und Verbesserungen in den Produktionsprozessen konnte das monatliche Produktionsvolumen erhöht werden. Anfang Dezember wurde der 1.000 BlueGEN am Standort Heinsberg produziert. In den vergangenen drei Jahren ist die Belegschaft von 30 auf rund 90 Mitarbeiter angewachsen. Allein in Heinsberg sollen künftig jährlich bis zu 1.500 BlueGEN hergestellt werden. Im Herbst 2018 soll in Italien in einer weiteren Fertigungshalle die Produktion aufgenommen werden. BlueGEN ist ein Mikro-Kraftwerk in der Größe einer Waschmaschine zur dezentralen Stromerzeugung. Es basiert auf einem Brennstoffzellmodul aus festoxidkeramischen Brennstoffzellen.

Stadtwerke München und Innovative Energie für Pullach beschließen im Bereich Geothermie zu kooperieren

Stadtwerke München - 13.12.2017

Die Stadtwerke München (SWM) und die Innovative Energie für Pullach (IEP) gaben im November bekannt, im Bereich Tiefen Geothermie zu kooperieren. Beide Partner beabsichtigen ihre Wärmenetze zusammenzuführen. Dies soll den wechselseitigen Austausch von Fernwärme erleichtern. Helge-Uve Braun, Technischer Geschäftsführer der SWM, sieht darin einen wichtigen Schritt hin zum Ziel: „München bis 2040 zur ersten deutschen Großstadt zu machen, in der Fernwärme zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien gewonnen wird.“ Durch die Zusammenarbeit sei zudem eine bessere Netzauslastung möglich. Gemeinam wolle man auch an der Suche und Erschließung neuer Thermal-Quellen arbeiten. Weitere Kommunen sind eingeladen, sich an der Kooperation zu beteiligen.

Premiere für VWs Ride-Pooling MOIA Fahrzeug auf der TechCrunch Berlin

MOIA - 13.12.2017

MOIA heißt das vor 12 Monaten gestartete Mobilitätsunternehmen von Volkswagen. Ein Jahr nach Gründung präsentiert es im Rahmen der TechCrunch in Berlin sein Öko-System für Ride-Pooling einschließlich seines eigens dafür konzipierten vollelektrischen und auf die Erbringung von Pooling-Services zugeschnittenen MOIA Fahrzeugs. Mit diesem können bis zu sechs Fahrgäste transportiert werden. Ziel ist es, Städte künftig sauberer zu machen und der Luftverschmutzung, Lärm, Platzmangel sowie Staus entgegen zu wirken. Bereits 2018 soll das Ride-Pooling-System in Hamburg an den Start gehen. Künftig wird es unterschiedliche Betreibermodelle geben, die gemeinsam von Städten und Partnern ausgearbeitet werden. Bestandteile des Ride-Pooling-Konzepts sind neben Fahrzeug, ebenso eine Fahrer- und eine Kunden-App einschließlich umfassendes Flottenmanagement.

Österreich übernimmt Vorreiterrolle für Open Innovation

ABA Invest in Austria - 13.12.2017

Österreich hat als erstes europäisches Mitgliedsland eine umfassende Open Innovation Strategie auf den Weg gebracht. Damit will Österreich als kleines Land auf lange Sicht im globalen Innovationswettbewerb erfolgreich bestehen und als wissensintensive Volkswirtschaft den Herausforderungen, wie Digitalisierung und Globalisierung begegnen. Ziel ist die gezielte Einbindung von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft in Wissens- und Innovationsprozesse. Auf die Art sollen neue Wege der Zusammenarbeit beschritten werden. Die in einem Jahr erarbeitete Strategie beinhaltet drei zentrale Handlungsfelder mit insgesamt 14 Maßnahmen. Bis zum Jahr 2025 soll Open Innovation zum handlungsleitenden Prinzip durch den Aufbau einer Open Innovation Kultur, der Bildung von Open Innovation-Netzwerken und der Mobilisierung von Ressourcen verankert werden.

Von Big Data zu Smart Data - Braintribes Technologies aus Wien erhält Millioneninvestment für globale Expansion

Der Brutkasten - 13.12.2017

Von Big Data zu Smart Data ist die Vision des 1999 in Wien gegründeten Unternehmens Braintribe Technologies. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, den Big Data Markt mit seiner Smart Data Plattform und Konzept zu revolutionieren. Bereits um die 500 Kunden und globale Partner nutzen die Technologie und Services von Braintribe. Um weiter global zu expandieren, hat das sich bis dahin aus eigenen Umsätzen re-finanzierende Unternehmen seine erste Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Unter Federführung von Q Capital Ventures investiert ein Investorenkonsortium einen mittleren einstelligen Millionenbetrag in das Unternehmen. Mit dem Kapital soll die Präsenz in den USA gestärkt sowie die globale Expansionsstrategie beschleunigt werden, so Gründer und CEO Stefan Ebner.

Forschungszentrum von Honda bekommt neue bidirektionale Ladetechnologie für Elektrofahrzeuge

The Mobility House - 12.12.2017

Der Spezialist für Ladelösungen The Mobility House installiert am europäischen Forschungs- und Entwicklungsstandort von Honda in Offenbach eine innovative bidirektionale Ladelösung. Mit der Hilfe dieses Systems möchte Honda das Energiemanagement optimieren und die Nutzung der lokal produzierten Solarenergie erhöhen. Dazu wird nicht direkt nutzbarer Strom aus der Photovoltaikanlage in den Batterien von Elektrofahrzeugen gespeichert und bei Bedarf wieder in das Hausnetz eingespeist. Dieses System ist eine Ergänzung des bei der IAA 2017 präsentierten Power Manager Concept von Honda. Nach Abschluss des Projektes sollen die Erfahrungen in künftige Fahrzeuge von Honda einfließen. Diese Lösung der „Vehicle-to-Grid“ Technologie kann künftig einen Beitrag zur Netzstabilität gewährleisten. In dem Forschungsprojekt prüfen die Kooperationspartner Honda, The Mobility House und EVTEC die Wechselwirkung, Kompatibilität und den Leistungsfluss zwischen den elektrischen Komponenten.

Energie aus Abwasser bietet Potential für die Wärmewende

enervis energy advisors GmbH - 12.12.2017

Neben den bekannten Energieträgern für die Gebäudeheizung bietet auch die im Abwasser enthaltene Wärme großes Potential für die Nutzung im Wärmesektor. Eine Studie des Beratungsunternehmens enervis, im Auftrag der Helmut UHRIG Straßen- und Tiefbau GmbH, beziffert das Potential mit 100 TWh im Jahr auf etwa 14 Prozent der zum Heizen von Gebäuden benötigten Wärme in Deutschland. Die Nutzung der im Abwasser enthaltenen Wärme für Warmwasser und Raumheizung erfolgt über eine Wärmepumpe mit dem Abwasser als Wärmequelle. Bei einem realistischen Ausbau könnte 2030 bereits 5,5 Prozent der Heizwärme durch Energie aus Abwasser gedeckt werden. Ein großer Vorteil neben der CO2-Einsparung sind die verhältnismäßig geringen Kosten der Heizung mit Abwasser als Wärmequelle.

Lokaler Handelsplatz für Ökostrom im Allgäu mit Blockchain-Technologie

Allgäuer Überlandwerk GmbH - 11.12.2017

Das Allgäuer Überlandwerk (AÜW) baut für einen Test eine Handelsplattform für lokal erzeugten Strom auf. Damit soll es möglich sein, ohne Zwischenhändler Strom direkt von den Produzenten zu kaufen und entsprechend Strom direkt an den Endkunden zu verkaufen. Für eine sichere Abwicklung dieser Transaktionen sorgt die Blockchain-Technologie mit deren Hilfe die Transaktionen verifiziert und gespeichert werden. Partner dieses Projektes ist das New Yorker Startup LO3 Energy, bekannt vom einem der ersten Blockchain Projekte „Brooklyn Microgrid“. Zum Start nutzt die AÜW die Erfahrungen aus dem „Allgäu Microgrid“ in Wildpoldsried mit ausgewählten Pilotkunden, später soll das Projekt auf das gesamte Netzgebiet ausgedehnt werden. Die Pilotkunden erhalten einen speziellen Smart-Meter und eine App für den Handel. Das Projekt startet im Frühjahr 2018 und soll über drei Jahre laufen.

Vorarlberger Kraftwerke AG beteiligt sich an der der Oslo2Rome-Initiative von MotionWerk

Vorarlberger Kraftwerke AG - 30.11.2017

Wer mit einem Elektroauto über europäische Grenzen fährt muss die Fahrt gut planen und unterschiedliche Betreiber von Ladesäulen nutzen. Die Oslo2Rome-Initiative von MotionWerk aus Deutschland testet ein grenzübergreifendes Ladenetzwerk auf Basis der Blockchain-Technologie. Damit können Fahrer von Elektroautos durch Europa fahren und mit der sogenannten „e-mobility wallet“ ihr Fahrzeug laden. Gemeinsam mit Partnern aus anderen Ländern beteiligt sich die Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW) an diesem Projekt. Durch die offene Infrastruktur bietet die verwendete Blockchain-Technologie den Nutzern die Sicherheit, ihre Fahrzeuge an den beteiligten Ladepunkten laden zu können, ohne dass sie sich über Anbieter und Ladebedingungen Gedanken machen müssen. Im Test schickt jeder Projektpartner ein Team über die Grenze zu einem Nachbarland, um dort das Elektroauto zu laden und mit der e-mobility wallet abzurechnen.

„Green Energy Lab“ größtes Innovationsprojekt für grüne Energietechnologien in Österreich

Wien Energie - 29.11.2017

Der Klima- und Energiefonds gab grünes Licht für Österreichs größtes Innovationsprojekt „Green Energy Lab“ für die Entwicklung und Demonstration grüner Energietechnologien. An dem Projekt beteiligen sich über 100 Unternehmens- und Forschungspartner. In 31 strategisch vernetzten Teilprojekten werden bestehende Energietechnologien zusammengeführt, neue entwickelt und getestet. Mit einem Gesamtvolumen von 150 Millionen Euro soll in den kommenden Jahren eine Test- und Vorzeigeregion in den vier beteiligten Bundesländern Burgenland, Niederösterreich, Steiermark und Wien entstehen. Träger des Projekts sind Energie Burgenland, Energie Steiermark, EVN und Wien Energie. Unterstützt wird das Projekt u.a. durch die eNu Energie- und Umweltagentur Niederösterreich und dem steirischen Green Tech Cluster sowie Dutzenden weiteren Innovationspartnern in unterschiedlichen Rollen wie Steuerungsgruppe, Projektpartner oder Beirat.

Younicos intelligentes Batteriespeichersystem für weltweit ersten schwimmenden Windpark

Younicos - 28.11.2017

Schwimmende Solarparks hat die Welt bereits gesehen. Doch nun soll der erste schwimmende Windpark in Großbritannien im 2. Quartal 2018 vor der Küste Schottlands ans Netz gehen. Betreiber der Anlage „Hywind“ ist der norwegische Energiekonzern Statoil im Auftrag seines Partners Masdar. Für eine zuverlässige Energieversorgung sorgt ein vollautomatisiertes modulares Speichersystem. Dieses kommt von dem Berliner Speicherpionier Younicos. Ihr intelligenter Speicher „Batwind“ basiert auf der Softwareplattform Y.Q.. Sie ist das „Gehirn der Batterie“ und wird das gesamte System vollautomatisch steuern. Dank diesem können mehrere Systemdienstleistungen gleichzeitig ablaufen. Die 2-Fuß-Batteriecontainer werden in der Hywind-Onshore-Umspannstation in Peterhead aufgestellt.

400 HeliaSol® Solarfolien von Heliatek für weltweit größte BIOPV-Dach-Installation

Heliatek - 28.11.2017

Auf dem Dach des ‚Pierre Mendes France College‘ einem Gymnasium in La Rochelle in Südfrankreich haben ENGIE, Heliatek und das ´Departement Charentes Maritimes´ die weltweit größte gebäudeintegrierte organische Photovoltaik-Anlage installiert. Auf einer Fläche von ungefähr 500 m² wurden knapp 400 bereits einsatzfertige, selbstklebende und vorkonfigurierte HeliaSol® Solarfolien auf zwei verschiedenen Dachflächen in Windeseile verlegt. Gerade einmal acht Stunden benötigte das Team aus sechs Personen für die Verlegung der Folien auf beiden Dächern. Die Anlage wird mit einer Leistung von ca. 22,5 kWp künftig ca. 23,8 MWh Strom generieren. Das entspricht etwa dem durchschnittlichen Strombedarf von fünf Haushalten. Rund 15 Prozent des jährlichen Strombedarfs des Gymnasiums soll damit gedeckt werden.

Neuer Online-Marktplatz enyway macht direkten Handel von Ökostrom möglich

enyway GmbH - 17.11.2017

Eine neue Ausgründung des Energie- und IT-Unternehmens LichtBlick macht jetzt den direkten Handel von Ökostrom zwischen Anlagenbesitzern und Verbrauchern möglich. Der Betreiber des Marktpkatzes, enyway, stellt diesen zur Verfügung, der Handel findet jedoch direkt von Mensch zu Mensch statt. Es gibt keinen Umweg über einen Energieversorger. Für Stromkäufer fällt lediglich eine Gebühr von 3,99 Euro an, der sich jedoch verringert oder entfällt, wenn Freunde von enyway überzeugt werden. enyway kümmert sich dabei um alle Formalitäten, damit aus den Besitzern der Anlagen Stromversorger werden, mit allen Rechten und Pflichten. Zusätzlich können die Käufer auch in die Anlagen der Verkäufer investieren und an der Verzinsung Geld verdienen.

Intelligente LED-Straßenbeleuchtung in Münster spart 70% Energie

Stadtwerke Münster - 20.11.2017

Durch Sensoren an der neuen LED-Straßenbeleuchtung kann sich die Helligkeit automatisch nach Bedarf regeln. Die Stadtwerke Münster und das städtische Tiefbauamt haben seit November 2016 ein Testprojekt an einem Geh- und Radweg. Dort sinkt die Leuchtkraft der Laternen auf zehn Prozent, wenn keinen Personen in der Nähe sind. Wenn jedoch Personen erfasst werden, dann wird die Helligkeit bereits 60 Meter im Voraus erhöht, um das Sicherheitsempfinden nicht zu stören. Mit dieser intelligenten Regelung wird, neben der geringeren Lichtverschmutzung, auch der Energieverbrauch um 70 Prozent reduziert. Bei 4.000 Laternen an Geh- und Radwegen und in Gewerbegebieten könnte der Energieverbrauch um eine halbe Millionen Kilowattstunden reduziert und die Umwelt um 350 Tonnen CO2 entlastet werden.

Neuer Marktplatz für Ökostrom-Handel auf Blockchain-Basis

Wuppertaler Stadtwerke - 20.11.2017

Gemeinsam mit der Schweizer Energiehändlerin Axpo bieten die Wuppertaler Stadtwerke jetzt einen Blockchain-basierten Handelsplatz für Ökostrom an. Damit ist es über „Tal.Markt“ möglich, lokal erzeugten Strom aus Sonnen-, Wind-, Bio- oder Wasserkraft mit einem fälschungssicheren Herkunftsnachweis zu kaufen. Darüber hinaus wird sichergestellt, dass jede Kilowattstunde nur einmal verkauft wird. Diese Plattform soll sich zu einer neuen Möglichkeit der Vermarktung von Ökostrom entwickeln, ohne Förderung oder Einspeisevergütung. Die Endkunden hingegen haben einen lokalen Bezug zum Strom und wissen genau aus welchen Anlagen er stammt. So können sie ihr individuelles Produkt mit einem eigenen Strommix zusammen stellen. Die gesamte Abwicklung läuft dabei über die Wuppertaler Stadtwerke.

Klima- und Energiefonds aus Österreich fördert neue PV-Technologien und Anwendungen

Klima- und Energiefonds - 16.11.2017

Zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte hat der Klima- und Energiefonds in Österreich im Rahmen seines nationalen Energieforschungsprogramms bereits gefördert. Darüber hinaus engagiert sich der Klima- und Energiefonds in europäischen und internationalen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. So beteiligt er sich am multilateralen FTI-Programm der European Research Area (ERA-NET). Im Rahmen des SOLAR-ERA.NET erhielten bislang 14 Projekte eine Förderung. Im Rahmen des nationalen Energieforschungsprogramms wurden bereits knapp 36 Mio. Euro allein in 63 PV-Projekte seit 2007 investiert. Die Förderung zielt auf die Verbesserung der PV-Technologie. Mit ihr sollen neue Anwendungsbereiche und Märkte erschlossen sowie die Markteinführung erleichtert werden. Mit dem Projekt „print.PV“ ist beispielsweise eine neue Technologie und ein Verfahren entstanden, mit dem sich kosteneffizient Photovoltaik-Folien herstellen lassen. Das Projekt wurde mit 3,2 Mio. Euro Fördersumme unterstützt. Entwickelt hat die PV-Folien die crystasol GmbH gemeinsam mit zahlreichen namhaften Forschungsinstituten. Internationale Märkte und neue Anwendungen sollen dank ihr im Bereich der gebäudeintegrierten PV erschlossen werden.

Ausbau eines Ultra-Schnelllade-Netzes in Österreich und Deutschland gestartet

OTS - 15.11.2017

SMATRICS und Allego nehmen die ersten Ultra-Schnellladestationen in Österreich und Deutschland in Betrieb. Der Startschuss für den Ausbau einer Ultra-Schnellladeinfrastruktur mit insgesamt 25 Ultras-Schnellladestationen bis Ende 2018 ist damit gefallen. SMARTRICS realisiert seine ersten Ultra-Schnellladestationen in der Metropolregion Wien. Weitere Standorte folgen in den kommenden Monaten in Salzburg, Linz und Graz. Allego hat zwei Ultra-Schnelllade-Stationen an zwei Verkehrsknotenpunkten in Deutschland im Rahmen des ultra-E Projektes realisiert. Das Projekt ultra-E ist durch die „Connecting Europe Facility“ der EU teilfinanziert. In Deutschland sind insgesamt 12 Standorte geplant. Für das kommende Jahr sind vier weitere Standorte in Belgien und fünf in den Niederlanden geplant. Die Ultra-Schnellladestationen ermöglichen ein genauso schnelles Beladen von E-Fahrzeugen wie das Betanken von Fahrzeugen mit Motoren. Die realisierten Ultra-Schnellladestationen sind mit vier Ladeplätzen ausgestattet, die jeweils über eine Ladeleistung von bis zu 175 kW verfügen.

Verbund und Salzburg AG testen Blockchain Anwendungsfälle

Vorarlberg.Online - 15.11.2017

Verbund und die Salzburg AG haben Pilotprojekte auf den Weg gebracht, um Anwendungen für die Blockchain-Technologie zu testen. In einem, der auf einer Pressekonferenz vorgestellten Projekte, ginge es um die Anwendung im Bereich Fahrplanmeldungen für Energielieferungen. Derzeit erfolge der Informationsaustausch per E-Mail. Mit der Blockchain entfiele dieser, da die Informationen via Blockchain allen Marktteilnehmern zur selben Zeit zur Verfügung stünden. Das Projekt ist im Oktober gestartet. Es endet voraussichtlich im Frühjahr 2018. Ein weiteres Pilotprojekt befasst sich mit dem Blockchain-Mining im Rahmen von Mieterstrom-Projekten. Diese ermögliche es Mietern oder Eigentümern ihre Anteile aus PV-Anlagen auf andere Nutzer zu übertragen. Auf die Art könne der Eigenverbrauch von Mieterstrom-Projekten erhöht werden. Software-Lieferant für beide Projekte ist die Grid Singularity GmbH und die FH Salzburg. Eine Auswertung der Ergebnisse beider Pilotprojekte ist bis Ende 2018 vorgesehen.

Weg frei für sicheren Betrieb von Balkon Photovoltaik-Anlagen

VDE - 27.10.2017

Bislang war der Anschluss von Balkon PV-Anlagen oder Mini PV-Anlagen, die aus einem Photovoltaik-Modul und einem integrierten Wechselrichter bestehen, an das Stromnetz durch Hindernisse oder Lücken in der Normung erschwert. Nach Bearbeitung von einer großen Zahl an Kommentaren zu einem Entwurf für eine Produktnorm, kann die nationale Vornorm DIN VDE V 0100-551-1 (VDE V 0100-551-1) in Kürze veröffentlicht werden. Damit sind die Anforderungen an die steckbaren Photovoltaikmodule geklärt und sie können ohne Einschränkungen beim Thema Sicherheit betrieben werden. Im nächsten Schritt wird die Produktnorm fertiggestellt, um die Anforderungen an die Phootvoltaikmodule mit Netzstecker festzulegen. Nach der Veröffentlichung ist geplant die Norm in die europäische und internationale Normung einzubringen. Damit ist der Anschluss von Stromerzeugungseinrichtungen für den Parallelbetrieb mit anderen Stromquellen und das Produkt selbst geregelt. In einem weiteren Schritt arbeiten die arbeiten die VDE-Experten an einem Standard zu einer speziellen Energiesteckvorrichtung für die Einspeisung in einem separaten Stromkreis.

Dank Blockchain-Technologie mit dem Elektroauto von Oslo bis Rom fahren

bizz energy - 09.11.2017

Über europäische Grenzen mit dem Elektroauto fahren und dann bei unterschiedlichen Betreibern von Stromtankstellen das Fahrzeug zu laden, ist bisher nur schwer möglich. Mit der Initiative „Oslo2Rome“ möchte das Essener Start-up Motionwerk nun die Lade- und Bezahlvorgänge in Europa vereinfachen. In einem Feldversuch starten nun verschiedene Teams eine Reise in ein Nachbarland für einen Test des neuen, auf der Blockchain-Technologe basierenden Angebotes. Als Projektpartner konnte Motionwerk aus dem Innogy Innovation Hub die Unternehmen Elaad, Enexis Group, Enviam, Fortum, Innogy, Sodetrel mit EDF Lab, Èlectricité de Strasbourg und VKW gewinnen. Das Projekt beruht auf der App „Share & Charge“ und hat das Ziel, unterschiedliche Anbieter von Ladeinfrastruktur mit Hilfe der Blockchain zusammen zu bringen.

TenneT und sonnen nutzen mit der Blockchain vernetzte Heimspeicher für die Stabilisierung des Stromnetzes

TenneT - 06.11.2017

Der Übertragunsnetzbetreiber TenneT und Stromspeicher-Hersteller sonnen haben ein erstes gemeinsames Pilotprojekt gestartet. In diesem Projekt nutzen sie vernetzte Heimspeicher und die Blockchain-Technologie zur Stabilisierung des Stromnetzes. TenneT konnte erstmals die Heimspeicher für den sogenannten Redispatch nutzen. Das Projekt wird bis zum zweiten Quartal 2018 weiter laufen, um Erfahrungen mit dieser Technologie zu sammeln. Die dezentralen Batteriespeicher aus der sonnen-Community werden über eine Blockchain-Lösung von IBM in das Netz von TenneT eingebunden. Je nach Situation im Netz der TenneT werden die Speicher genutzt, um sekundenschnell überschüssigen Strom aufzunehmen oder notwendigen Strom abzugeben. Die Speicher tragen somit dazu bei, Engpässe im Stromnetz zu reduzieren und schaffen neue Flexibilitätsoptionen über die Blockchain-Technologie. Eigentümer der Speicher profitieren von dem Projekt durch neue Verdienstmöglichkeiten.

Neue ENTEGA Zuhause Flat mit Ökostrom, Internet und Telefonie

ENTEGA Energie GmbH - 07.11.2017

In Teilen seines Versorgungsgebietes bietet der Energieversorger ENTEGA jetzt ein neues Flatrate-Produkt an. Es enthält die Lieferung von Strom, einen Internetanschluss mit bis zu 50 Mbit/s und einen Telefonanschluss zu einem monatlichen Festpreis. Wie man es bereits von reinen Telefon- und Internet-Paketen kennt, ist das Angebot in unterschiedliche Pakete aufgeteilt, hier sind sie in Abhängigkeit vom jährlichen Stromverbrauch eingeteilt. Anfang 2018 soll das Angebot auf das gesamte Versorgungsgebiet der ENTEGA ausgerollt werden. Für das kommende Jahr plant ENTEGA das Angebot um eine Gas-Flatrate und einen TV-Streaming-Angebot zu ergänzen. Dieses neue Angebot ist ein Beispiel, wie der Markt für Energie und Telekommunikation zusammen wächst.

Vattenfall startet Bau Europas größter Power-to-Heat Anlage in Berlin

Vattenfall GmbH - 06.08.2017

In Berlin hat Vattenfall mit einem Spatenstich den Bau von Europas größter Power-to-Heat Anlage gestartet. Diese soll ab 2020 mit einer Leistung von 120 MW Fernwärme aus Strom für bis zu 30.000 Haushalte liefern. Nach Fertigstellung soll Block C des Steinkohle‐Heizkraftwerks Reuter stillgelegt werden. Bis 2030 wird Vattenfall in Berlin komplett aus der Kohlenutzung aussteigen. Vattenfall gibt an, dass der bis2030 Ausbau von „Power-to-Heat“-Lösungen für die Fernwärmeversorgung in einem Umfang von 300 Megawatt möglich sei. Das Projekt in Berlin gehört zu WindNODE, der nordostdeutschen Modellregion für intelligente Energie. Diese ist eine von fünf Modellregionen in Deutschland, die im Rahmen des Programms ‚Schaufenster intelligente Energie‘ (SINTEG) gefördert werden.

Große Elektromobilitätsoffensive in Hannover

Stadtwerke Hannover AG - 06.11.2017

In Hannover planen die Stadtwerke enercity in den nächsten drei Jahren über 10 Millionen Euro in die Infrastruktur für die Elektromobilität zu investieren. Das Ziel lautet rund 600 öffentlich zugängliche Ladepunkte im Großraum Hannover zu errichten. Damit erreicht Hannover die größte Dichte an Ladesäulen je Einwohner in Deutschland mit 9 bis 10 Ladepunkten je 10.000 Einwohner. Um das Ziel zu erreichen sind mehrere Lösungen für Mobilitätsprodukte geplant, welche die Bedürfnisse von Unternehmen und Privatpersonen abdecken. So setzt enercity vor allem auf den öffentlich zugänglichen Raum und lädt Unternehmen mit geeigneten Grundstücken ein, sich zu beteiligen. Daneben gehören Lösungen in Zusammenarbeit mit Handelsunternehmen und Hotels zu dem Programm, wie auch weitere Dienstleistungen rund um die Elektromobilität. Für Privatkunden soll es Fahrstrom-Flatrates geben, die europaweit nutzbar sind.

Autostrom-Tarif basierend auf Blockchain Technologie

bizz-energy - 02.11.2017

Das in Berlin und Manchester lokalisierte Start-up Strom DAO hat eine eigene Blockchain, mit ihren sogenannten Grünstrom Jetons, entwickelt. Den Gründern des Open-Source-Unternehmens, Thosten Zoerner und Stefan Thon, geht es um konkrete Anwendungen der Blockchain im Energiebereich. Als erstes eigenes Produkt bieten sie einen Autostrom-Tarif für private E-Autofahrer. Mit Hilfe der Blockchain sind sie in der Lage, auf unterschiedliche Tarife im Hausnetzwerk zurückzugreifen. Sie garantieren dem Abnehmer, dass ausschließlich grüner Strom aus erneuerbaren Energiequellen in das E-Fahrzeug gelangt. Dafür sorgt ein Grünstrom-Index. Dieser ermittelt zudem, wann der Bezug von Öko-Strom besonders günstig ist. Ihr Unternehmensname DAO steht für „Dezentrale Autonome Organisation“. Das Start-up sieht sich jedoch weniger als Stromanbieter denn als Serviceanbieter. Wichtiger sei es ihnen, gemeinsam mit Partnern, wie Versorger und Netzbetreiber, auszuloten, was mit der Blockchain im Energiebereich möglich sei, so Gründer Stefan Thon.

Internationaler Expertenaustausch über frühe MINT-Bildung und Nachhaltigkeit

Stiftung Haus der kleinen Forscher - 02.11.2017

Aus 29 Nationen kommen Experten, um sich auf einer zwei tägigen internationalen Konferenz in Berlin am 2. und 3. November 2017 über die Frage auszutauschen: Welche Kompetenzen Kinder für eine lebenswerte Zukunft benötigen und wie sie unterstützt werden können. Rund 80 Experten aus aller Welt hat die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und die Siemens Stiftung eingeladen. Bei dem internationalen Symposium geht es um Impulse, Anregungen und von anderen lernen. Es treffen Experten aus dem MINT-Bereich auf Experten aus dem Bereich Nachhaltigkeit, um das naturwissenschaftlich-technische Spektrum der MINT-Fächer um Aspekte der Werte-, Nachhaltigkeits- und Sprachbildung zu erweitern. Die Konferenz steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission. Sie wird zudem vom Auswärtigen Amt und der Robert Bosch Stiftung unterstützt.

eins energie in Sachsen nutzt Alexa Skill, Amazons Sprachassistenten, als erster deutscher Energieversorger

eins energie in sachsen - 27.10.2017

Maßgeschneiderte Inhalte und Antworten in Bezug auf Themen wie Strom, Erdgas und Energie liefert ein Alexa Skill, eine sprachbasierte künstliche Intelligenz, Kunden und Nutzern von eins energie. Damit will das Unternehmen seine kundennahen Services weiter ausbauen. Kunden sollen dort abgeholt werden, wo sie sich bereits befinden: „digital und auf allen Kanälen“. Hierzu kooperiert eins energie seit 2015 mit dem Startup endios GmbH. Dieses hat für eins energie bereits eine App "für mich" entwickelt. endios hat die Konzeption von dem Alexa Skill auf Basis seiner ‚chatty‘-Chatbot-Plattform übernommen und dafür gesorgt, dass kundenspezifische Inhalte verfügbar sind. So beantwortet der Alexa Skill häufig gestellte Fragen von Nutzern rund um das Thema Strom und Erdgas. Nutzer können zudem ihr Wissen zum Thema Energie bei einem Quiz mit Alexa Skill testen. eins energie ist damit der erste Energieversorger in Deutschland, der einen Alexa Skill als Kommunikationsweg für sich und seine Kunden nutzt. Weitere Anwendungen sind vorgesehen.

Aufbau einer flächendeckenden H2-Versorgungsstruktur für Brennstoffzellenfahrzeuge in Deutschland

Daimler - 26.10.2017

Bis zum Jahr 2018 sollen in Deutschland 100 Wasserstofftankstellen (H2-Stationen) errichtet werden. Im Jahr 2023 sollen es sogar bereits bis zu 400 Tankstellen, laut Gemeinschaftsunternehmen H2 Mobility sein. Allein in diesem und in den kommenden Monaten werden etliche neue H2-Standorte feierlich eröffnet. Einer von ihnen ist die neue Wasserstofftankstelle in Bremen. Sie befindet sich an der Autobahnauffahrt Sebaldbrück in der Osterholzer Heerstraße 222 und sei ein wichtiger Knotenpunkt für Fahrer von Brennstoffzellen-Fahrzeugen auf der Strecke zwischen Hamburg und Nordrhein-Westfalen. Bauherren und Betreiber sind Daimler, Shell und Linde, die sich im Unternehmen H2 Mobility zusammengetan haben, um eine flächendeckende Wasserstoff-Infrastruktur in Deutschland aufzubauen.

Wien heizt mit Strom aus Windkraft durch neue 20 Megawatt Power-2-Heat Anlage

Wien Energie - 26.10.2017

Als „überdimensionalen Wasserkocher, der überschüssigen Ökostrom in umweltfreundliche Wärme umwandelt“ bezeichnet Stadträtin für Umwelt und Wiener Stadtwerke, Ulli Sima die Power-2-Heat-Anlage in der Leopoldau. Mit dieser lassen sich künftig an die 20.000 Haushalte mit Fernwärme versorgen. Als „wichtigen Schritt für die Energiewende“ reüssiert der Vorsitzende der Wien Energie-Geschäftsführung, Michael Strebl die neue 20 Megawatt-Anlage. Sie wird künftig dafür sorgen, dass das Fernwärmenetz Wiens besser ausgelastet und Stromüberschüsse von bis zu zehn Windkraftanlagen nicht vergeudet werden. Von der Anlage profitieren vor allem die Haushalte im Nordwesten Wiens.

Solidpower stattet Rechenzentrum von Microsoft mit Brennstoffzellen-Generatoren aus

Solidpower - 25.10.2017

Derzeit werden in einem Rechenzentrum von Microsoft in Seattle in den USA zehn Brennstoffzellen-Generatoren eingerichtet. Sie sollen das Rechenzentrum mit Strom versorgen. Für seine neue Architektur, nämlich die Stromversorgung auf Rack-Ebene nutzt Microsoft die Festoxid-Brennstoffzellentechnologie (SOFC) von Solidpower. Mit der Kooperation bringt Solidpower erstmalig seine Brennstoffzelltechnologie für Betreiber von Rechenzentren zur Anwendung. Mit der Installation der Mikrokraftwerke oberhalb der Serverracks können die Server direkt vor Ort mit Strom versorgt werden. Das stellt einen Paradigmenwechsel dar, da bislang externe Gebäude oder Container dafür nötig waren. Diese entfallen, ebenso wie die Notstromversorgung durch Diesel-Generatoren. Das stabilisiert die Systeme insgesamt und reduziert in nicht unerheblichem Maße Betriebskosten. Insgesamt wird die Effizienz der Systeme erhöht. Somit ließe sich mit einem flächendeckenden Roll-out der Brennstoffzellen-Technologie in Rechenzentren nicht nur ein erheblicher Teil ihres großen Strombedarfs decken, sondern gleichzeitig auch Kosten einsparen.

Neue Marke E-FUSO von Daimler Trucks Asia steht künftig für vollelektrische Nutzfahrzeugflotte

Daimler Communications - 25.10.2017

Das asiatische Tochterunternehmen der Daimler AG, die Mitsubishi Fuso Truck und Bus Corporation (MFTBC) setzt mit seiner neuen Marke E-FUSO auf eine vollelektrisierte Fahrzeugflotte. Künftig sollen alle LKWs und Busse der Marke FUSO elektrisch fahren. Einen vollelektrischen Leichttransporter, den eCanter, hat das Unternehmen bereits erfolgreich auf den Markt gebracht. Nun präsentierte MFTBC sein neues Konzept für einen vollelektrischen Schwertransporter, den E-FUSO Vision One im Rahmen der Tokyo Motor Show. Das Gewicht des Transporters beträgt insgesamt 23 Tonnen und seine Nutzlast etwa 11 Tonnen. Mit einer Reichweite von bis zu 350 Km ist er vor allem für regionale Transportzwecke geeignet. Die Entwicklung von wirtschaftlich tragbaren Elektroantrieben für Langstrecken-Transporter benötige hingegen noch Zeit. Eine Markteinführung sei innerhalb der nächsten vier Jahre in Japan, Europa und den USA möglich.

Solarthermie wird zunehmend in der Fernwärme genutzt

BINE - 19.10.2017

Im BMWi-Statusworkshop „Solarthermie in der Fernwärme“ diskutierten Ende September Praktiker und Forscher die Nutzung und Einbindung von Solarthermie in der Wärmeversorgung. Rund zwei Drittel der Teilnehmer kamen aus Stadtwerken und Versorgungsunternehmen. Das Interesse an Solarthermie ist nach wie vor hoch, besonders bei großen Anlagen mit wirtschaftlicher Einbindung in ein lokales Wärmenetz. So berichtete man von guten Erfahrung aus Senftenberg mit der größten Solarthermie-Anlage, die im ersten Jahr einen höheren Ertrag hatte als erwartet. Ebenso gute Ergebnisse gab es aus Chemnitz zu berichten. Ende des Jahres 2017 startet ein Projekt in Henningsdorf bei Berlin mit einem 22.000 Kubikmeter großen Pufferspeicher im Rahmen des Projektes WindNODE im Förderprogramm SINTEG-Schaufenster intelligente Energie.

E.ON versorgt schwedische Ortschaft mit 100% erneuerbaren Energien im Inselbetrieb

E.ON - 18.10.2017


E.ON sorgt im kleinen Ort Simris in der südschwedischen Region Scania für eine Umstellung der Energieversorgung auf 100% erneuerbare Energien. Neben den Anlagen der Einwohner sollen Windrädern mit einer installierten Leistung von 500 Kilowatt (kW) und Photovoltaikmodulen mit 440 kW die Energie für die etwa 140 Haushalte bereitstellen. Zusätzlich kommt Unterstützung durch eine zentrale Batterie mit 800 kW. Das Stromnetz wird autark im Inselbetrieb betrieben, kann aber jederzeit an das zentrale Versorgungsnetz angeschlossen werden.
Die Haushalte sind als Prosumer in das Netz eingebunden. Dies geschieht zum einen durch eigene Solaranlagen und Batterien, aber zum anderen auch durch intelligent geschaltete Verbraucher. Das können Wärmepumpen, elektrische Warmwasserbereiter und Elektrofahrzeuge sein, die bei Spannungsspitzen im Netz automatisch eingeschaltet werden.

Heidelberg startet Pilotprojekt mit smartem Flottenmanagement

Fraunhofer IAO - 16.10.2017

In 2018 startet in Heidelberg ein Pilotprojekt des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO mit einem smarten Flottenmanagement im Fuhrpark der Stadt Heidelberg. Die Mobilitätsplattform „Eco Fleet Services“ soll eine wirtschaftliche Nutzung der Elektromobilität durch eine bedarfsgerechte Dispositions- und Energieoptimierung ermöglichen. Mit der Anmeldung für ein Elektroauto aus der Fahrzeugflotte wählt das System das entsprechende Fahrzeug in Abhängigkeit von geplanter Streckenlänge, der Ladezeiten und der unterschiedlichen Ladezustände der verfügbaren Fahrzeuge. Künftig sollen auch weitere Mobilitätsressourcen in der Plattform Berücksichtigung finden. Die Plattform kann dann neben Elektroautos aus der Flotte auch  um Car-Sharing, E-Bikes und ÖPNV ergänzt werden.

innogy startet Sharing-Angebot für Stromtankstellen

innogy - 17.10.2017

Innogy bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Stromtankstellen für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Unternehmen, die ihre Ladepunkte zur Verfügung stellen, tragen dazu bei, das öffentliche Ladenetz zu vergrößern und profitieren von den Erlösen der Ladevorgänge. Durch den öffentlichen Zugang werden die Ladesäulen besser ausgenutzt und die öffentliche Infrastruktur profitiert von privater Ladeinfrastruktur. Der innogy eMarketplace kann individuell auf die Anforderungen des Betreibers der Ladeinfrastruktur angepasst werden. Er kann selbst festlegen, welche Ladepunkte und wie viele öffentlich zugänglich sein sollen. Diese sind dann über den Ladesäulenfinder und die Lade-App für die Kunden sichtbar. Die Abrechnung erfolgt wie gewohnt bei den Ladesäulen von innogy.

Selbstheilende Stromnetze auf Smart-Grid Basis

Alfen B.V. - 16.10.2017

Der niederländische Netz-Ausrüster Alfen B.V. hat eine Cellular Smart Grid-Plattform (CSGriP) entwickelt, die den Betrieb bei einem Ausfall des zentralen Stromnetzes schnell und zuverlässig wiederherstellen kann. Dazu teilt sie das Netz in kleine Zellen auf, die jeweils für sich den Betrieb wieder aufnehmen und dann mit den anderen Zellen verbinden, sobald das Gleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch wieder hergestellt ist. Dieser Lösung soll Dauer und Umfang eines Stromausfalls deutlich reduzieren.
Alfen B.V. verbindet dazu dezentrale Energiequellen, wie Wind-, Solar- und Bioenergie, sowie lokale Energiespeicher mit den Verbrauchern vor Ort und einem eigens entwickelten Algorithmus für das lokale Energiemanagement. Damit kann die Cellular Smart Grids-Plattform Stromnetze für die Zukunft mit dezentralen und erneuerbaren Energiequellen vorbereiten.

Fraunhofer IWES entwickelt Verfahren für Regelleistung durch Wind- und Photovoltaikparks

Fraunhofer IWES - 10.10.2017

Das Fraunhofer IWES in Kassel hat zusammen mit Partnern aus Forschung und Industrie Werkzeuge und Verfahren entwickelt mit denen Wind- und Solarparks Regelleistung bereitstellen können. Damit können die erneuerbaren Energien künftig selbst für einen Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage sorgen. Bisher war man dafür noch auf fossile Kraftwerke angewiesen. Der Ausbau von Wind- und Solarenergie kann damit weiter gehen und Betreiber können zusätzliche Erlöse erzielen. Die Wissenschaftler haben im Projekt ReWP ein Verfahren entwickelt für die Bestimmung der möglichen Einspeisung, wenn die Anlagen vom Netzbetreiber nicht abgeregelt worden wären. Diese dient als Referenzwert für die mögliche Regelleistung und entspricht den Anforderungen für die Teilnahme am Regelleistungsmarkt.

Elektro-Tankstellen als Stromspeicher im Karlsruher Smart Quarter

Badische Energie Servicegesellschaft - 09.10.2017

Im Smart Quarter rund um die Hoepfner Burg der Karlsruher Oststadt ist eine neue Ladestation für Elektro-Fahrzeuge eingeweiht worden. Diese nutzt die Elektro-Fahrzeuge als mobile Speicher für den lokal erzeugten Strom aus Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerken. Die Nutzer der Fahrzeuge werden somit zu Prosumer und tragen zu mehr Flexibilität in der Nutzung des Solarstroms bei. Sie können sich zu Communities zusammenschließen, um Elektrofahrzeuge gemeinsam zu nutzen und Energieerzeugungsanlagen zu realisieren. Die BES - Badische Energie-Servicegesellschaft als Betreiber bietet ihren Kunden das Laden der Elektro-Fahrzeuge als Flatrate an. Weitere zukunftsfähige Energielösungen hat die BES bereits in der Planung. Kooperationspartner ist die Digital Energy Solutions, ein Joint Venture der BMW Group und der Viessmann Group.

E.ON realisiert erstmals einen Stromhandel über die Blockchain

E.ON - 06.10.2017

In der vergangenen Woche haben die Energieunternehmen E.ON und Enel erstmals einen Stromhandel realisiert über eine Blockchain Plattform. Mit der Blockchain können Handelspartner Geschäfte abwickeln für die sonst ein Vermittler notwendig wäre. Dieser direkte Handel reduziert die Kosten der Strombeschaffung, wovon letztlich die Kunden profitieren. Der Handel fand im Rahmen der europäischen Enerchain-Initiative statt an der mittlerweile 33 Energieunternehmen beteiligt sind. Diese Initiative hat das Ziel einen dezentralen Europäischen Marktplatz für den Energiehandel zu entwickeln. Der Vertragsabschluss in der vergangenen Woche war ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zu diesem Ziel.

Verkehrswende in Berlin: GASAG verleast Elektro-Smart ab 79 Euro im Monat

GASAG - 04.10.2017

Mit einem neuen Leasing-Angebot können die Kunden der GASAG sich ab sofort mit einem Elektro-Smart günstig und emissionsfrei fortbewegen. Dank einer Förderung in Höhe von 50 Euro im Monat durch die GASAG kann das Angebot bereits ab 79 Euro im Monat genutzt werden. Im Gegenzug sind die E-Smarts im GASAG-Design beklebt. Neben einem Zweisitzer wird ebenfalls ein Viersitzer, beide mit jeweils drei Ausstattungsvarianten, angeboten. Mit einer Reichweite von 160 km sollen die Stromer ideal für die urbane Mobilität geeignet sein.

E-Roller-Sharing in Oberhausen: Energieloft unterstützt Energieversorgung Oberhausen bei der Erweiterung des digitalen Produktportfolios

Innoloft GmbH (Energieloft) - 27.09.2017

Die Energieversorgung Oberhausen bieten ab sofort E-Roller in einem Sharing-Modell an. In einer anfänglichen Testphase können 10 Roller frei im Stadtgebiet gemietet und abgestellt werden. Die Kosten betragen 0,18 EUR pro Fahrminute. Energieloft hat die evo auf dem Weg zum digitalen Mobilitätsdienstleister bei der Auswahl wichtiger Partner und der Entwicklung des Geschäftsmodells unterstützt. „Das Team von Energieloft konnte uns dank seiner guten Kenntnis über innovative Geschäftsmodelle und dem weitreichenden Marktüberblick entscheidend bei der Entwicklung dieser zukunftsträchtigen Mobilitätsdienstleistung unterstützen und die Projektlaufzeit drastisch verkürzen“, so Hinrich Nolte, Leiter des Innovationsteams.

Ikea Place startet in Deutschland und holt die Möbel virtuell in die Wohnung

Cashys Blog - 25.09.2017

Ikea bringt die kostenlose App Ikea Place heraus, welche mittels AR-Technologie die Produkte des Einrichtungshauses in heimische Wohnzimmer projiziert. So können die Produkte vor dem Kauf virtuell getestet werden. Die App soll dabei mit einer Genauigkeit von 98 % die Größe automatisch in Abhängigkeit des jeweiligen Raumes skalieren und sogar den Licht- und Schatteneinfall simulieren. Ist das Produkt zufriedenstellend, kann es bildlich mit Freunden geteilt oder direkt erworben werden.

Daimler bringt vollelektrischen Lkw „FUSO eCanter“ in Serienproduktion

Daimler AG - 20.09.2017

Der FUSO eCanter ist ein vollelektrischer Leicht-Lkw für den urbanen Raum. Das Fahrzeug besitzt eine Reichweite von rund 100 km und hat eine Nutzlast von bis zu dreieinhalb Tonnen. Es kommen sechs Hochvolt-Lithium-Ionen-Batterien mit je 420 V und 13,8 kWh zu Einsatz, der elektrische Antrieb soll im Vergleich zum Dieselaggregat bis zu 1.000 Euro auf 10.000 km einsparen können. Erste kommerzielle Kunden sind u.a. UPS.

Energie 360° Innovationsfonds investiert in Ultraschallsensoren für Gas

Energie 360° AG - 14.09.2017

Das Startup Distran entwickelt Handinspektionsgeräte für das Aufspüren von Gaslecks durch Ultraschallsensoren. Anwendungsgebiete wären Druckgassysteme vieler Kraftwerke und der Industrie. Die Funktion soll unabhängig vom Gas sein und auf eine Distanz von bis zu 30 Metern funktionieren. Die Geschwindigkeit der Leistungskontrollen soll sich so verzehnfachen lassen, was besonders für Betreiber thermischer Kraftwerke interessant sei.

NRW-Stadtwerke gründen TankE-Netzwerk mit chargecloud

RheinEnergie AG - 19.09.2017

12 NRW-Stadtwerke gründen TankE-Netzwerk mit RheinEnergie Startup chargecloud. Ziel ist es, einheitliche Lade- und Abrechnungsmöglichkeiten zu bieten. Der einheitliche Abrechnungsstandard soll mit verschiedenen Systemen kompatibel sein und die Ladeinfrastruktur vernetzen, betreiben, überwachen und analysieren sowie Abrechnung der Ladevorgänge übernehmen. Weitere Gründungsmitglieder sind AggerEnergie, BELKAW, BIGGE ENERGIE, Energie Nordeifel, energieversorgung dormagen, Energieversorgung Leverkusen, Gasversorgungsgesellschaft Rhein-Erft, e-regio, Stadtwerke Lohmar, SWB Energie und Wasser und Stadtwerke Solingen.

„Hallo, hier spricht BotTina!“ - Wien Energie ist erster Energieanbieter mit einem Chatbot auf Website

Wien Energie - 13.09.2017

Ein innovativer Service-Chatbot ziert ab sofort die Webseite von Wien Energie. Der Energieversorger ist damit der erster seiner Art in Österreich, der einen vollautomatisierten Chatbot rund um die Uhr auf seiner Webseite anbietet. BotTina hilft bei rund 3.500 Fragestellungen und lernt stetig dazu. „Die Kundenbedürfnisse ändern sich und dem begegnen wir mit innovativen Lösungen. Mit dem Chatbot setzen wir unsere neue Digitalisierungsstrategie konsequent fort und ermöglichen Kundenservice rund um die Uhr – 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche. Das ist ein wichtiger Schritt in Sachen Self Service für unsere Kundinnen und Kunden und eine ideale Ergänzung zu unseren bestehenden Service-Angeboten,“ erklärt Michael Strebl, Vorsitzender der Wien Energie-Geschäftsführung.

Österreich Europameister bei E-Autos

Oekonews - 12.09.2017

Österreich ist Europameister in der Anzahl an Neuzulassungen von reinen E-Autos pro Kopf. Infrastrukturminister Jörg Leichtfried ist erfreut: "Die Zahlen zeigen schwarz auf weiß: Unser E-Mobilitätspaket wirkt. Wir erleben einen regelrechten Popcorn-Effekt bei E-Autos." Seit dem 01. März 2017 werden Käufe von E-Autos mit 4.000 (Privatkunden) bzw. 3.000 EUR (Gewerbekunden) staatlich gefördert und auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur wird millionenschwer unterstützt.

Flyte: Schwebende Glühbirne mit kabelloser Stromversorgung

endgadget.de - Anton Waldt - 12.09.2017

Das schwedische Unternehmen Flyte hat eine schwebende Leuchte entwickelt, die dank induktiver Energieübertragung kabellos funktioniert. Praktische Anwendung findet die Technologie dabei allerdings nicht, sie soll als Designelement in herkömmlicher Glühbirnen-Optik dienen.

EU-Parlament stimmt für kostenloses WLAN an öffentlichen Orten

heise online - 11.09.2017

Mit rund 120 Millionen Euro wird die EU die Installation von bis zu 8000 kostenlosen öffentlichen Internet-Zugängen unterstützten. Die Hotspots werden an öffentlichen Plätzen, in Bibliotheken oder Krankenhäusern eingerichtet. Über ein Online-Portal können sich Gemeinden und öffentliche Einrichtungen für sogenannte Internet-Gutscheine bewerben, welche die Installationskosten abdecken.

Avitas und Nvidia nutzen AI-Drohnen und Roboter um Inspektionen zu verbessern.

Dean Takahashi | VentureBeat - 07.09.2017

Zusammen mit Nvidia arbeitet Avitas Systems, ein Ableger von GE Venture, zukünftig mit AI-Drohnen, um beispielsweise industrielle Anlagen und Öl-Leitungen zu analysieren. Die Technologie wird eingesetzt, um den Inspekteuren die Arbeit zu erleichtern und mittels hochauflösenden Bildaufnahmen sowie künstlicher Intelligenz frühzeitig Unregelmäßigkeiten zu erkennen. Über ein Softwareportal kann der Status der Anlagen fortlaufend eingesehen werden, um im Bedarfsfall zu reagieren.

Worauf Gründer bei der Produktentwicklung achten müssen

Marc Clemens | Gründerszene - 07.09.2017

Marc Clemens, Gründer von CodeControl beschreibt in seinem Gastbeitrag für die Gründerszene, was Gründer bei einer Produkt-/ Softwareentwicklung beachten sollten. Zunächst wird eine Vorbereitung benötigt, in der die Art des zu entwickelten Produktes bestimmt wird. Gefolgt wird dies von einer UX-Entwicklung bei der Entwürfe von User Stories entscheidend sind, um die Frage: „Als [wer] möchte ich [was], damit [warum]“ zu beantworten und die Kundenwünsche zu berücksichtigen. Der dritte Schritt ist der Designprozess, der am Anfang nicht zu viel Zeit einnehmen sollte. Abgerundet wird das Ganze durch eine agile (Software-) Entwicklung, wobei das Wichtigste die Priorisierung der Aufgaben ist. Generell sollte der Zeit- und Ressourcenaufwand eines Projektes sets um 30-Prozent "überschätzt" werden, um später nicht in Bedrängnis zu kommen.

Energiezukunft gestalten – Bundesforschungsprojekt PolyEnergyNet stellt Ergebnisse vor

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH | Windkraft-Journal - 06.09.2017

In dem Forschungsprojekt PolyEnergyNet ging es vorrangig um die integrierte Steuerung der Elektrizitäts-, Gas- und Wärmenetze über das Glasfasernetz. Beteiligt waren neun Partner aus Wissenschaft und Industrie unter der Leitung der Stadtwerke Saarlouis. Untersucht wurde der spartenübergreifende Energietransfer unter Einbindung von Informations- und Kommunikationstechnologien. Auch autonome Teilnetze, welche sich dynamisch an die jeweiligen Netzsituationen anpassen, wurden untersucht. Das Projekt brachte die unterschiedlichen Kompetenzen der Akteure aus den Bereichen Messdatenmanagement, Netzführung, Prognose- und Analyse und weiterer zusammen, um Zukunftsansätze zu entwickeln.

Neuartige Metallisierungsverfahren für Solarzellen erfolgreich getestet

Solarstromforschung, c/o Bundesverband Solarwirtschaft | solarserver.de - 06.09.2017

In einem Forschungsprojekt Rock-Star des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) wurde die Machbarkeit von Flexodruck-Vorderseitenmetallisierung sowie der Rotationssiebdruck-Rückseitenmetallisierung erfolgreich getestet. „Die Solarzellen, die wir im Flexodruckverfahren metallisiert haben, erzielen einen Zellwirkungsgrad von bis zu 19,4 Prozent auf monokristallinem Silizium“, erklärt Andreas Lorenz vom Fraunhofer ISE. Ein funktionierendes Modul mit SmartWire-Drahtverschaltung konnte bereits hergestellt werden. Mit Optimierungen im Druckprozess sehen die Forscher großes Potential in der Technologie. Ziel des entwickelten Rotationsdruckverfahrens ist es, einen Durchsatz von 6.000 bis 8.000 Wafern pro Stunde zu erreichen.

Straßen-Lichtmast wird zur Ladestation für Elektroautos

IWR Online - 06.09.2017

Die EnBW aus Karlsruhe hat einen Ladelichtmast entworfen, der neben der herkömmlichen Lichtfunktion, als Ladesäule für Elektroautos, als WLAN-Anbieter und zur Erfassung von Umweltdaten ausgelegt ist. Lichtmasten verlieren ihre Monofunktion der Beleuchtung und werden zu Multifunktionstalenten umfunktioniert. Der smarte Ladelichtmast SM!GHT Base Tower vom EnBW-Innovationscampus ist die erste multifunktionale Straßenbeleuchtung, teilte EnBW mit. Es können parallel zwei Fahrzeuge mit maximal 24 Ampere geladen werden. Die Sicherheit und Verfügbarkeit des Systems wurde in Zusammenarbeit mit dem VDE überprüft.

Berlin Startup und Green City starten E-Roller-Sharing in München

Green City Energy - 31.08.2017

Die Green City Energy AG hat zusammen mit dem Berliner Startup emmy 50 Elektro-Roller auf die Münchener Straßen gebracht. Seit kurzem können die E-Roller von den Münchenern via App gebucht werden. Das Laden mit 100 % Ökostrom übernimmt Green City Energy. Oberbürgermeister Dieter Reiter sagte bei der Vorstellung der neuen Elektroroller: „So stelle ich mir die Mobilität der Zukunft vor: Sauber, leise und durch die Sharing-Idee noch dazu platzsparend.“ Langfristig soll die Flotte auf mehrere hundert Roller ausgeweitet werden.

Lösen Gyroskop-Busse zukünftig das Verkehrsproblem in den Städten?

Futurezone - 31.08.2017

Viele Menschen stehen täglich in den Staus der Ballungsgebiete. Ein russischer Entwickler will dieses Problem nun mit Gyroskop-Bussen lösen. Die Busse fahren auf zwei Rädern zwischen den Autos her. Dies soll möglich werden indem eine Art Teleskop den Fahrer- oder Frachtraum auf einigen Metern Höhe trägt. Den Namen erhält die Technologie durch ein Gyroskop, ein Kreiselstabilisator, der die Busse in Position halten soll.

Schlüsselsuche ade - Bosch macht das Smartphone zum Autoschlüssel

Bosch - 31.08.2017

Um die Suche und das Mitsichtragen eines Autoschlüssels obsolet zu machen, bringt Bosch ein digitales Fahrzeug-Zugangssystem namens Perfectly keyless auf den Markt. Das System ermöglicht dem Nutzer via App, sein Auto zu öffnen und dieses zu starten. Mit Hilfe von Sensoren funktioniert dies sogar automatisch, sobald der Fahrer in der Nähe des Autos ist. Zudem kann der Besitzer des Fahrzeugs mit der App andere Personen für sein Fahrzeug freischalten. Bosch möchte damit stressfreie vernetzte Mobilität ermöglichen.

BASF und bse Engineering unterzeichnen Entwicklungsvereinbarung für die Umwandlung von CO2 und überschüssigem Strom zu Methanol

BASF - 30.08.2017

Die beiden Unternehmen BASF und bse Engineering entwickeln ein neues Verfahren, welches in kleinen, dezentralen Produktionsanlagen ermöglichen soll, überschüssigen Strom und CO2 chemisch in Methanol zu speichern. Die Anlagen sollen dort zum Einsatz kommen, wo überschüssiger Strom von dezentralen erneuerbaren sowie CO2 von industriellen Anlagen zur Verfügung steht. Das erzeugte Methanol kann in verschiedenen industriellen Anwendungen oder auch als Beigabe für Benzin und Diesel genutzt werden. „Nach vier Jahren der Entwicklung des globalen Prozesskonzeptes sind wir nun bereit, in die Lizenzierungsphase dieses Prozesses einzutreten und mit dem Aufbau der ersten Anlagen in Kürze zu beginnen”, sagt Christian Schweitzer, Geschäftsführer von bse Engineering.

Lechwerke starten mit VARTA Storage in den PV-Speichermarkt

Varta - 29.08.2017

Der Versorger aus Augsburg nimmt als Vertriebspartner verschiedene PV-Batteriespeicher von Varta in sein Produktportfolio auf. Damit will das Unternehmen seinen Kunden mit PV-Anlage die Erhöhung ihres Eigenstromverbrauchs ermöglichen und so die Energiewende direkt in die Haushalte tragen. Für den Kunden entsteht eine Komplettlösung dadurch, dass LEW die Speicher von Varta um einen Energiemanager, die Reststromlieferung sowie begleitende Services ergänzt.

Fliegender Turbinenwechsel in Nußdorf

VERBUND - 20.08.2017

Im Kraftwerk Nußdorf ging nach fünf Jahren der Testbetrieb einer neuartigen Kompakt-Turbine zu Ende. Entwickelt wurde der Prototyp in Gemeinschaft mit einem Tochterunternehmen des Technologiekonzerns Voith, VERBUND, Wien Energie, EVN und der Grenzkraftwerke GmbH. Trotz kompaktem Design war beim Tausch der 13 Tonnen Turbine Millimeterarbeit mit dem Kran gefordert. Der Prototyp und die Testphase werden nun genauestens analysiert, um Rückschlüsse für zukünftige Entwicklungen zu ziehen, so Projektleiter Stephan Benda von VERBUND: „Die Turbine hat sich im langjährigen Dauerbetrieb bewiesen. Jetzt nimmt wieder die alte Maschinen ihren Platz ein und der „StreamDiver“ wird in der Werkstatt auf Herz und Nieren geprüft.“ Ziel war und ist die Kostenreduktion bei Herstellung, Betrieb und Wartung sowie ökologische Verbesserungen durch geringere Verluste und der Erschließung neuer Einsatzgebiete.

Firma Sunfire macht Sprit aus Luft statt aus Öl

Rainer Kurlemann - heise online - 22.08.2017

Das Dresdner Startup Sunfire stellt ein Treibstoff her, der nur aus Kohlendioxid aus der Luft und Wasser besteht. Damit möchte Sunfire die Nutzung von Erdöl ersetzen, denn das synthetische Gemisch mit dem Namen "Blue Crude" kann auch als chemischer Rohstoff dienen. "Strombasierte Kraftstoffe und Gase sind eine vielversprechende Ergänzung zum Einsatz von Strom in batteriebetriebenen Elektroautos, da sie schon jetzt mit der heutigen Infrastruktur kompatibel sind“, erklärt Nils Aldag, CCO von Sunfire.

Stadtwerke Düsseldorf startet E-Roller Sharing

Philipp Rose - NRZ - 22.08.2017

Unter dem Namen "Eddy" stehen in Düsseldorf 100 E-Roller in einem Sharing-Modell zur Verfügung. Die Stadtwerke Düsseldorf kooperieren dafür mit dem Berliner Startup "emmy". Oberbürgermeister Thomas Geisel sagte bei der Präsentation: „Eddy passt gut in die Strategie der Stadt Düsseldorf. Es ist ein platzsparendes und emissionsfreies Fahrmittel, welches ganz im Sinne der sharing economy mit anderen geteilt wird“. Düsseldorf will damit die Aktivitäten im "Smart Mobility" Bereich ausbauen bieten den Service in der Innenstadt in einem free floating Modell an.

Elektrische LKW auf deutscher Autobahn - Siemens baut eHighway

Siemens - 17.08.2017

Die Elektrifizierung von LKWs erscheint als große Herausforderung. Siemens jedoch arbeitet seit einigen Jahren bereits an einer innovativen Lösung, bei der die LKWs mit Hilfe einer Oberleitung versorgt werden. Nun wird die erste Strecke auf einer deutschen Autobahn Realität. Siemens wurde vom Land Hessen mit dem Bau einer Oberleitungsanlage auf einer Strecke von zehn Kilometern beauftragt. LKWs mit einem Hybridantrieb inklusive Stromabnehmer werden auf dieser Strecke rein elektrisch fahren können. Siemens sieht in dem eHighway die erste wirtschaftlich darstellbare Lösung für einen klimaneutralen Straßengüterverkehr. Durch die Lösung soll sich nicht nur der Energieverbrauch im Vergleich zu Verbrennungsmotoren halbieren, sondern auch die lokale Luftverschmutzung stark verringern.

WEMAG-Batteriespeicher testet erfolgreich Schwarzstart nach Blackout

WEMAG - 17.08.2017

In Schwerin ist es gelungen ein abgeschaltetes Insel-Stromnetz mit Unterstützung durch ein Batteriekraftwerk in Kombination mit einer Gasturbine wieder aufzubauen. Während die Gasturbinen-Anlage den Stadtwerken Schwerin gehört, wurde der Batteriespeicher von der WEMAG in Zusammenarbeit mit dem Batteriespezialisten Younicos aus Berlin entwickelt. „Der WEMAG-Batteriespeicher hat bewiesen, dass er für den Wiederaufbau des Stromnetzes nach Großstörungen oder einem Blackout sorgen kann. Bislang wird hierfür rein konventionelle Kraftwerkstechnik verwendet“, so Caspar Baumgart, Vorstand der WEMAG. Das Projekt, welches im Rahmen der BMWi Förderinitiative „Zukunftsfähige Stromnetze“ gefördert wird, soll nach Abschluss der ersten Phase unter Einbeziehung von Erneuerbare-Energien-Anlagen zur Marktreife gebracht werden.

dena sucht innovative Geschäftsmodelle für Biomethanmarkt

dena - 17.08.2017

Im Rahmen des europaweiten Wettbewerbs „Biogaspartnerschaft des Jahres“ sucht die dena Akteure, die mit innovativen Geschäftsmodellen und Produkten neue Anreize für den Biomethanmarkt schaffen und so die Energiewende voranbringen. Unternehmen können sich bis Ende September bewerben. Die Preisverleihung findet Anfang Dezember im Rahmen der Jahreskonferenz der dena-Biogaspartnerschaft statt. Im letzten Jahr ging der Preis an das Hamburger Startup fjuhlster, welches einen Carsharing-Pool anbieten will, der zu 100 % mit Biomethan betrieben wird.

Startup Fresh Energy startet als voll digitaler Stromanbieter durch

FreshEnergy | Markengold - 17.08.2017

Mit einer Finanzierung im Millionenbereich im Rücken startet das junge Unternehmen Fresh Energy als digitaler Öko-Stromanbieter durch. Smart Meter und App ermöglichen dem Kunden des Versorgers nicht nur Nachzahlungen durch monatliche verbrauchsgemäße Abrechnungen zu vermeiden, sondern auch über eine App seinen Stromverbrauch in Echtzeit überwachen und Stromfresser zu erkennen. Die Technologie zur Erkennung von einzelnen Stromfressern basiert auf einem selbstlernenden Algorithmus. Die Gründer setzen bei dem Konzept auf volle Transparenz und wollen damit, dem Kunden beim Strom- und somit Geldsparen helfen.

innogy SmartHome erweitert Plattform für Partner

innogy SE - 10.08.2017

Ein neues Kooperationsmodell macht es möglich, dass neu auf den Markt kommende Produkte in dem SmartHome System von innogy einsatzfähig sind. Die Hersteller der neuen Produkte können die Plattform von innogy nutzen, die Geräte sind dann über die innogy App zu steuern. Das macht es den Herstellern, aber auch den Anwendern einfacher. Zudem können auch noch weitere Services angeboten werden, wie bspw. bei dem AL-KO Mähroboter. Dort werden die Daten genutzt um den Kunden darauf hinzuweisen, wann die Mähmesser wieder geschliffen oder ersetzt werden müssen.

fleetster bringt seine Idee der Fahrzeugverwaltung mit Corporate Carsharing nach Südamerika

Next Generation Mobility GmbH & Co. KG - 10.08.2017

Das Münchner Startup fleetster bringt seine Software für digitale Fuhrparks nach Chile. Das chilenische Unternehmen Engine Factory entschied sich für die Software, weil sie ihren Fahrzeugpool von zwei bis 15 eAutos den eigenen Mitarbeitern zur Verfügung stellen wollen, ob geschäftlich oder zur privaten Nutzung. Der Schlüsselschrank musste nicht vor Ort installiert werden, er wurde per Post nach Chile geschickt, mit der Cloud verbunden und funktionierte.

Tanken mit der Solaranlage

iKratos Solar und Energietechnik GmbH - 10.08.2017

Das Energietechnikunternehmen iKratos beschreibt die Synergie von Elektroauto, PV-Anlagen und einem Batteriespeicher. Es wird davon ausgegangen, dass für 10.000 km mit einem Elektroauto etwa 1000 bis 1500 kWh benötigt werden, als jährliche Fahrleistung werden 20.000 km angenommen. In diesem Fall würden zu dem Stromverbrauch eines Haushaltes von etwa 3500 kWh mindestens 2000 kWh dazukommen, der jährliche Bedarf von somit ca. 5500 kWh sollen durch 18-20 Solarmodule abzudecken sein. Durch die Batterie, Timing des Ladens und die größere PV-Anlage sollen auch an diffusen und regnerischen Tagen signifikante Mengen an Energie zur Verfügung stehen.

Bosch und Daimler zeigen fahrerloses Parken im realen Verkehr

Daimler AG - 04.08.2017

Im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums entsteht ein Prototyp für das fahrerlose Parken. Gemeinsam mit Bosch wurde eine System entwickelt, wodurch die Fahrzeuge per Smartphone-Befehl fahrerlos zum Stellplatz gelangen. Der automatisierte Vorfahr- und Einpark-Service ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum autonomen Fahren. „Wir nähern uns dem autonomen Fahren schneller, als viele vermuten. Das fahrerlose Parken im Mercedes-Benz Museum zeigt eindrücklich, wie weit die Technologie bereits ist“, sagte Dr. Michael Hafner, Leiter Automatisiertes Fahren und Aktive Sicherheit in der Mercedes-Benz Cars Entwicklung. Die Parkhaus-Infrastruktur kommt dabei von Bosch, die Fahrzeugtechnik von Mercedes-Benz.

Neuer Heizkessel spart Abgasnachbehandlung

Fraunhofer IBP - 04.08.2017

Ein innovatives Verbrennungssystem für Heizkessel optimiert den Betrieb von Biomasse-Heizanlagen. Die Technologie reduziert die staub- und gasförmigen Emissionen und spart demnach die Abgasnachbehandlung ein. Projektleiter Dr. Mohammad Aleysa vom Fraunhofer IBP beschreibt die Funktionsweise des neuen Systems: „Im Gegensatz zu den marktüblichen Kesseln arbeitet das LEVS mit intelligenten Reglern: Innerhalb von Millisekunden passen sich die Gebläse der Verbrennungsluftzufuhr an und gewährleisten eine gleichmäßige Verbrennung. Das bewirkt letztendlich die Emissionsminderung – und funktioniert ganz ohne Sekundärmaßnahmen.“ LEVS steht für Low-Emission-Verbrennungssystem.

BELECTRIC nimmt größten Batteriespeicher in Sachsen in Betrieb

BELECTRIC Solar & Battery GmbH - 04.08.2017

BELECTRIC hat einen der größten Batteriespeicher in Deutschland in Betrieb genommen. Die Anlage in Chemnitz verfügt über eine Nennkapazität von rund 16 MWh, was in etwa der Akkukapazität von 2 Millionen Smartphones entspricht. 10 Megawatt werden als Primärregelleistung angeboten, um Schwankungen im Stromnetz auszugleichen. Gefördert wurde das Vorhaben vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr mit einer Million Euro.

dena analysiert Pooling als Geschäftsmodell für digitale Energiewelt

dena - 03.08.2017

Eine Analyse der dena untersucht Geschäftsmodelle durch Pooling von Ressourcen, wie es in virtuellen Kraftwerken der Fall ist. Pooling bedeutet abstrakt das Bündeln dezentraler Angebote auf einer Plattform, analog seien in anderen Branchen die Geschäftsmodelle von Uber, Airbnb und Foodora aufgebaut. Ein Erfolg des Poolings in der Energiewirtschaft würde das Netz nachhaltig stabilisieren. Optimierungspotenzial ist besonders in der Präqualifikation kleiner Einheiten sowie einer Verstärkung der Preissignale am Energiemarkt identifiziert worden.

Vattenfall investiert in Connected Home Start-Up tink

Vattenfall - 03.08.2017

tink ist ein strategisches Investment von Vattenfall im Bereich “Connected Home”. In Kürze sollen durch die Zusammenarbeit exklusive Produkte für Kunden des Energieversorgers verfügbar sein. Das Berliner Startup bietet einen Marktplatz mit Produkten bekannter Hersteller wie Google, Apple, Sonos usw. in verschiedenen Kategorien an. Neben der Minderheitsbeteiligung von Vattenfall sind ebenfalls ProSiebenSat.1 und Rocket Internet beteiligt.

Blockchain nicht disruptiv für Peer-to-Peer Handel von Strom

ewi Energy Research & Scenarios - 03.08.2017

Nach einer Untersuchung des Forschungsinstituts ewi Energy Research & Scenarios habe die Blockchain-Technologie kein disruptives Potenzial für den Peer-to-Peer Handel von Strom. Die Peer-to-Peer-Plattformen für den Stromhandel hätten keine organisatorischen oder regulatorischen Hindernisse. Behinderungen gingen von Steuern und Umlagen auf Endverbraucherpreise aus, welche die wirtschaftliche Anwendung von Peer-to-Peer Transaktionen unattraktiver machen. Zusätzlich seien Blockchain-Plattformen durch Kosten der technologisch bedingten Dezentralität benachteiligt.