Startup der Woche 37

Startup der Woche 37

09.09.2019 - 16.09.2019

IOX GmbH

Gründung 2015

In 30 Tagen von der Idee bis zum Prototypen – IOX hilft Kunden bei der Entwicklung von smarten IoT Produkten und Services. Für die Energiewirtschaft entwickelt IOX IoT-Anwendungen und berät zu innovativen Geschäftsmodellen. Das Team von IOX entwickelt Prototypen dabei aus einer Hand.

Einleitung

Diese Woche geht es im Interview um das Internet der Dinge. Eine Entwicklung, die Unternehmen viele Ideen und Use-Cases bietet. Oftmals bleibt es aber eben nur bei Ideen und langen Konzeptpapieren, die aufgrund von mangelnden Ressourcen wie Zeit und Know-How nicht ihren Weg in die Umsetzung finden. Unser Startup der Woche, IOX Lab schafft Abhilfe - und zwar mit seinem Rapid Prototyping, einer Methode, die eine Idee innerhalb kürzester Zeit in die Realität überführt. Wir haben uns mit CEO Robert Jänisch unterhalten und mehr über Hintergründe, Mehrwerte und Potenziale erfahren.

Hi Robert. Vielen Dank, dass du dir die Zeit für uns nimmst. Wir starten auch direkt mit der ersten Frage: Wie würdest du IOX in einem Satz vorstellen?

IOX ist ein Innovations- und Entwicklungspartner für Produkte im Bereich Internet of Things (IoT).

Aber der Fokus liegt dabei nicht auf der konzeptionellen Ebene, sondern auf einer konkreten Umsetzung der Idee, richtig?

Genau. Im IOX Lab unterstützen wir Kunden bei der Realisierung von IoT-Projekten und führen sie innerhalb von 30 Tagen von der Idee zum einsatzfähigen Prototypen. Unser Team setzt bei der Entwicklung auf Methoden wie RAPID DESIGN® und Rapid Prototyping. Außerdem werden moderne Technologien verwendet – vom 3D-Druck über intelligente Sensoren und Micro-Controller bis hin zu Künstlicher Intelligenz. Über die Beratung und Umsetzung hinaus engagieren wir uns auch selbst in vielversprechenden Produkten. Dazu beteiligen wir uns an Projekten durch Revenue Shares oder durch die Lizenzierung und die Bereitstellung der Hardware, um den Aufbau einer IoT-Plattform zu unterstützen.

Unternehmensvideo

IOX LAB - In 30 Tagen von der Idee zum Prototyp

30 Tage ist ja ein sehr kurzer Entwicklungszyklus, der euren Kunden sicherlich viel Zeit spart. Welche Vorteile bietet eine Zusammenarbeit mit euch darüber hinaus? Ganz plakativ gefragt: Was macht IOX besonders?

Wir entwickeln Prototypen schnell und aus einer Hand. Unser Team vereint Spezialisten aus den Bereichen Industrie, Design, Elektrotechnik und Software- und Hardwareentwicklung, die sich leidenschaftlich für Service und Kundenzufriedenheit einsetzen. Ein Prototyp macht ein Produkt oder Konzept verständlich und gibt die Möglichkeit, es auf seine Funktionalität zu testen. Dadurch wird der Prozess von der Idee bis hin zur Produktion extrem verkürzt. Das spart Zeit und Kosten im Entwicklungsprozess. Damit sichern wir unseren Kunden eine Vorsprung im internationalen Wettbewerb und treiben als Unternehmen aktiv die Zukunft des IoT und die technisierte Gesellschaft voran. Marktführer wie Henkel oder Vodafone arbeiten mit uns zusammen, da wir schnell und agil reagieren können und es uns so möglich ist, Innovationsprojekte abseits der großen Corporate-Strukturen zu realisieren. Außerdem profitieren Kunden von unserem dezidierten Fokus auf IoT-Produkte aus dem B2B-Bereich.

Du hast gerade schon einen kurzen Exkurs zu eurem Geschäftsmodell gemacht. Könntest du deine Aussagen dazu noch etwas konkretisieren?

Gerne. Wie bereits gesagt, arbeiten wir projektbasiert. Das Pricing hängt dabei natürlich vom Projekt ab- wie groß es ist und welche Software und Hardware benötigt wird. Beides stellen wir bei Bedarf auch lizensiert zur Verfügung. Darüber hinaus bieten wir Sensoren und Hardware für IoT-Projekte als Whitelabel-Lösung zum Verkauf an - beispielsweise Narrowband-IoT Sensoren. Insgesamt ist IOX von uns eigenfinanziert. Es gibt also keine Investoren.

IoT-Technologien werden bereits in vielen Branchen eingesetzt, die auch thematisch sehr divers sind. Habt ihr aktuell einen bestimmten Branchenfokus, oder liegen eure Projekte in unterschiedlichen Bereichen?

Die von uns entwickelten Lösungen können allen Unternehmen helfen, den digitalen Wandel zu vollziehen. Unsere Arbeit ist demnach nahezu branchenunabhängig. Dennoch sind unsere Hauptkunden Konzerne aus der Industrie (u.a. Energie, Chemie und Logistik), aber auch Unternehmen aus dem Retail-Bereich sowie dem B2B Endkundengeschäft. Viele Kunden wollen das bestehende Geschäft durch Vernetzung effektiver machen. Andere wollen hingegen ein ganz neues Feld erschließen. Wir agieren derzeit hauptsächlich national, haben allerdings bereits an internationalen Projekten gearbeitet.

Einige Projekte habt ihr also schon umgesetzt. Damit gibst du mir eine gute Überleitung zu meiner abschließenden Frage: Wo steht ihr aktuell in der Entwicklung eures Unternehmens?

Seit unserer Gründung 2015 wachsen wir beständig. Mittlerweile arbeiten über 20 Mitarbeiter für IOX. 2017 haben wir den NRW Gründerpreis gewonnen, eines unserer größten Erfolge - auch emotional gesehen. Letztes Jahr wurden wir zudem von “The Hundert” zu einem der Top 100 Start-ups Deutschlands gekürt. Solche Preise sind natürlich eine große Wertschätzung und motivieren uns. Seit Juni 2018 sind wir offizieller Partner des Kommunikationskonzerns Vodafone. Mit dem Unternehmen, aber auch mit Organisationen wie GS1, haben wir bereits erste Referenzprojekte umgesetzt. Während wir uns anfangs nur auf die Prototypenentwicklung konzentriert haben, können wir mittlerweile auch die ersten Produkte und Lösungen zu unserem Portfolio zählen, zum Beispiel IOX RFID für Logistik und Supply Chain Management oder den C-Ring für Smart City-Projekte.

Vielen Dank für das spannende Interview, Robert! Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg und haben uns sehr gefreut, dich heute hier zu haben. Wer mehr über euch erfahren möchte, oder Interesse an einer Kooperation hat, kann gerne einen Blick in euer Energieloft Profil oder in euren Energieloft Request werfen.